Apple Inc.

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Das erste Apple-Logo, gezeichnet von Ronald Wayne, zeigt Isaac Newton unter einem Apfelbaum.

Geschichte von Apple Inc. Apple Inc., ursprünglich Apple Computer, Inc., ist ein multinationaler Konzern, der Unterhaltungselektronik und die dazugehörige Computersoftware entwickelt und vermarktet und ein digitaler Distributor von Medieninhalten ist. Die Kernproduktlinien von Apple sind das Smartphone iPhone, das Tablet-Computer iPad und der Personalcomputer Mac. Das Unternehmen bietet seine Produkte online an und verfügt über eine Kette von Einzelhandelsgeschäften, die als Apple Stores bekannt sind. Die Gründer Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gründeten die Apple Computer Co. am 1. April 1976, um Wozniaks Desktop-Computer Apple I zu vermarkten, und Jobs und Wozniak gründeten das Unternehmen am 3. Januar 1977 in Cupertino, Kalifornien.

Bestand:Apple Computer Logo rainbow.svg

Das Apple-Logo mit dem Regenbogenschema wurde 1977 von Rob Janoff entworfen und von April desselben Jahres bis zum 26. August 1999 verwendet.

Über drei Jahrzehnte hinweg war Apple Computer in erster Linie ein Hersteller von Personalcomputern, darunter die Produktreihen Apple II, Macintosh und Power Mac. In den 1990er-Jahren hatte das Unternehmen jedoch mit schleppenden Umsätzen und niedrigen Marktanteilen zu kämpfen. Jobs, der 1985 aus dem Unternehmen entlassen worden war, kehrte 1997 zu Apple zurück, nachdem sein Unternehmen NeXT von Apple aufgekauft worden war. Im folgenden Jahr wurde er Interims-CEO des Unternehmens, der er später dauerhaft innehatte. Jobs führte in der Folge eine neue Unternehmensphilosophie mit wiedererkennbaren Produkten und schlichtem Design ein, beginnend mit dem ersten iMac im Jahr 1998.

Mit der Einführung des erfolgreichen iPod Music Players im Jahr 2001 und des iTunes Music Store im Jahr 2003 etablierte sich Apple als führendes Unternehmen in den Bereichen Unterhaltungselektronik und Medienvertrieb, was 2007 dazu führte, dass „Computer“ aus dem Firmennamen gestrichen wurde. Das Unternehmen ist auch für seine iOS-Reihe von Smartphones, Media Playern und Tablet-Computern bekannt, die mit dem iPhone begann, gefolgt vom iPod Touch und dann dem iPad. Am 30. Juni 2015 war Apple gemessen an der Marktkapitalisierung das größte börsennotierte Unternehmen der Welt mit einem geschätzten Wert von 1 Billion US-Dollar am 2. August 2018. Der weltweite Jahresumsatz von Apple belief sich 2010 auf 65 Milliarden US-Dollar und stieg 2011 auf 127,8 Milliarden US-Dollar und 2012 auf 156 Milliarden US-Dollar.

Apple I Nachbau

Ein kompatibler Nachbau des Apple I, genannt Replica I, wurde 2003 von Vince Briel gebaut. Als Ersatz für die TTL-Bausteine, von denen einige nicht mehr erhältlich sind, wurden zwei Mikrocontroller verwendet. Der Verkaufspreis des Bausatzes beträgt etwa 160 US-Dollar. Die Verwendung der Originalsoftware wurde von Steve Wozniak genehmigt. 2006 wurde ein weiterer Apple-I-Nachbau vorgestellt, der A-ONE. Er ist eine Entwicklung von Franz Achatz und San Bergmans, die beim Circuit Cellar Atmel AVR Contest 2006 in den Vereinigten Staaten als exzellente Entwicklung ausgezeichnet wurde.

Apple Inc.

Apple Inc. [ˈæpəlˌɪŋk] ist ein US-amerikanischer Hard- und Softwareentwickler und ein Technologieunternehmen, das ComputerSmartphones und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware entwickelt und vertreibt. Zudem betreibt Apple ein Internet-Vertriebsportal für Musik, Filme und Software. Der Hauptsitz von Apple, der Apple Park, befindet sich im kalifornischen Cupertino. Apple wurde 1976 von Steve WozniakSteve Jobs und Ron Wayne als Garagenfirma gegründet und zählte zu den ersten Herstellern von Personal Computern. Das Unternehmen trug maßgeblich zu deren Entwicklung als Massenprodukt bei. Bei der Einführung der grafischen Benutzeroberfläche und der Maus in den 1980er Jahren nahm Apple mit den Computern Lisa und Macintosh eine Vorreiterrolle ein. Mit dem Erscheinen des iPods (2001), des iPhones (2007), des iPads (2010) und der Apple Watch (2014) weitete Apple sein Geschäft nach und nach auf andere Produktbereiche aus. Es legte damit die Basis für den bis heute anhaltenden Boom der Märkte für Smartphones und Tabletcomputer. In den letzten Jahren hat sich das iPhone, mit einem Umsatzanteil von mehr als 50 % am Gesamtumsatz des Konzerns, zu Apples wichtigstem Produkt entwickelt. Der 2003 eröffnete iTunes Store für Musik- und Film-Downloads wurde das erste kommerziell erfolgreiche Downloadportal und formte diesen Markt entscheidend mit. Heute sind der iTunes Store und der 2008 eröffnete App Store zwei der weltgrößten Vertriebswege für digitale Güter. Mit einem Umsatz von 383 Milliarden US-Dollar (Stand: 2023) zählt Apple zu den erfolgreichsten Unternehmen der Welt.


Macintosh

Mac ist eine Marke von Personalcomputern, die seit 1984 von Apple entwickelt und vermarktet werden. Der Name ist die Kurzform von Macintosh (der offizielle Name bis 1999) und bezieht sich auf den McIntosh-Apfel. Die aktuelle Produktpalette umfasst die Laptops MacBook Neo, MacBook Air und MacBook Pro sowie die Desktop-Computer iMac, Mac Mini und Mac Studio. Macs werden aktuell mit Apples Unix-basiertem Betriebssystem macOS ausgeliefert, das nicht an andere Hersteller lizenziert wird und ausschließlich mit Mac-Computern ausgeliefert wird. Dieses Betriebssystem ersetzte Apples ursprüngliches Macintosh-Betriebssystem, das unter verschiedenen Namen wie System, Mac OS und Classic Mac OS bekannt war. Jef Raskin konzipierte das Macintosh-Projekt 1979, das 1981 von Apple-Mitbegründer Steve Jobs aufgegriffen und neu definiert wurde. Der erste Macintosh kam im Januar 1984 für 2.495 US-Dollar (entspricht ca. 7.700 US-Dollar im Jahr 2025) auf den Markt, angelehnt an Apples „1984“-Werbespot während des Super Bowl XVIII. Es folgten mehrere, schrittweise verbesserte Modelle mit dem gleichen integrierten Gehäusedesign. 1987 führte der Macintosh II Farbgrafik ein, wurde aber als professionelle Workstation und nicht als Personalcomputer positioniert. Ab 1994, beginnend mit dem Power Macintosh, erfolgte der Übergang von Prozessoren der Motorola-68000-Serie zu PowerPC-Prozessoren. Kurzzeitig wurden danach auch Macintosh-Klone anderer Hersteller verkauft. 1998 wurde die Produktreihe mit der Einführung des iMac G3 modernisiert, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den gängigen IBM-PC-kompatiblen Computern gestärkt wurde. Bis 2006 erfolgte der Wechsel von Macs zu Intel x86-Prozessoren, parallel zu den neuen Produktlinien MacBook und Mac Pro. Seit 2020 werden Macs mit Apple-Silicon-Chips auf Basis von ARM64 ausgestattet.

Der Macintosh [ˈmækɪntɒʃ] des kalifornischen Unternehmens Apple erschien 1984 und war einer der ersten Mikrocomputer mit grafischer Benutzeroberfläche, der in größeren Stückzahlen produziert wurde. Der Name ist von der Apfelsorte McIntosh abgeleitet; unter Nutzern etablierte sich früh die Abkürzung Mac [mæk]. Heute tragen Apples Personal Computer auch offiziell diese Produktbezeichnung – in Kombinationen wie MacBookiMacMac miniMac Pro etc. Auch intern wird „Macintosh“ heute nicht mehr verwendet, außer bei der Bezeichnung der internen Festplatte, die bis heute standardmäßig „Macintosh HD“ heißt. „Mac“ ist ebenso Teil des Namens des auf den Geräten laufenden BetriebssystemsMac OS. Davon werden zwei grundsätzliche Linien unterschieden: historisch das klassische Mac OS (bis 2001) und das aktuelle macOS, das 1999 als Mac OS X eingeführt wurde und das klassische Mac OS ersetzt hat.

PowerPC

PowerPC (PPC) ist eine MikroprozessorArchitektur, die 1991 durch ein US-amerikanisches Konsortium der Unternehmen AppleIBM und Motorola (ab 2004 Freescale) – auch kurz AIM genannt – spezifiziert wurde. Im Jahr 2005, markiert durch den Rückzug mehrerer führender Teilnehmer und durch die Aufgabe des klassischen PC-Bereichs als Anwendungsziel, sank die Relevanz der Plattform für den öffentlich sichtbaren Bereich erheblich. Ab 2006 wurde unter dem Namen Power.org die Kern-Serie 2 weiter gepflegt. Im Jahr 2017 steht eine gepflegte Version 3 des Kerns mit dem Attribut „OpenPOWER“ zur Verfügung. Der Name PowerPC ist ein Akronym, wobei Power für Performance optimization with enhanced RISC (Leistungsoptimierung durch verbessertes RISC) und PC für Performance Chip (Leistungs-Chip) steht.

Power Macintosh ‘Power Mac

Unter dem Produktnamen Power Macintosh und Power Mac produzierte und verkaufte das Unternehmen Apple mehrere Macintosh-Modelle mit PowerPC-Prozessor. Die erste Power-Macintosh-Reihe wurde im März 1994 eingeführt und stellte für die Anwender einen nahtlosen Übergang auf eine völlig neue Art von Prozessor dar: Die konventionellen Prozessoren der Motorola-68k-Baureihe wurden abgelöst durch den RISC-Prozessor PowerPC 601. Da die beiden Architekturen nicht miteinander kompatibel sind, wurde in Mac OS eine transparente Emulation integriert, sodass bis zur letzten Version von Ende 2001, Mac OS 9.2.2, Software für die m68k-Architektur weiterhin läuft, was sogar in der Classic-Umgebung unter Mac OS X funktioniert. Mit den ab 1999 verfügbaren G4-Modellen wurde die zuvor nur umgangssprachlich benutzte Bezeichnung „Power Mac“ von Apple nun offiziell verwendet und zugleich der Begriff „Macintosh“ fallen gelassen. Nach dem iMac von 1998 war der in einem neuen Gehäuse kommende blauweiße Power Mac G3 von 1999 der erste PowerPC-basierte „Power Mac“, der nicht mehr Macintosh hieß. Am 7. August 2006 wurden die letzten Macs mit PowerPC- durch Rechner mit Intel-x86-Prozessoren ersetzt, wobei die Power-Mac-Reihe von der neu eingeführte Mac-Pro-Reihe abgelöst wurde. Diese Geräte, die zur Unterscheidung anfangs auch als Intel-Macs bezeichnet wurden, sind prinzipiell mit der PowerPC-Architektur inkompatibel, weshalb Apple in der Übergangszeit unter macOS eine transparente Emulation namens Rosetta integrierte, damit vorhandene Software für PowerPC-basierte Macs auch auf Intel-Macs weitergenutzt werden konnte. Rosetta war ab Mac OS X Tiger/Intel (Version 10.4) Teil des Betriebssystems und wurde 2011 mit Erscheinen von OS X Lion (Version 10.7) wieder aus dem Betriebssystem entfernt.

Intel-Mac

Zur Unterscheidung von der PowerPC-Architektur wurden Macs der 32- oder 64-Bitx86-Architektur anfangs als „Intel-Macs“ bezeichnet, da Apple nur x86-Prozessoren von Intel verwendete (obwohl es gelegentlich auch Gerüchte gab, Apple wäre an x86-Prozessoren von AMD interessiert gewesen). Nach 2011 verliert die Bezeichnung an Bedeutung, da mit der Veröffentlichung von OS X Lion (macOS-Version 10.7) auch die Unterstützung für die letzte PowerPC-Version (Version 10.5) eingestellt wurde, und somit für ein aktualisierbares System ohnehin ein Intel-x86-Prozessor die Systemvoraussetzung war.

ARM-Architektur

Die ARM-Architektur ist eine ursprünglich 1983 vom britischen Computerunternehmen Acorn entwickelte MikroprozessorArchitektur, die seit 1990 von dem aus Acorn ausgelagerten Unternehmen ARM Limited weiterentwickelt wird. ARM stand für Acorn RISC Machines, später für Advanced RISC Machines. Obwohl der Name außerhalb der IT-Fachwelt wenig bekannt ist, gehören Implementierungen dieses Typs weltweit zu den meistverbreiteten Mikroprozessoren. Das Unternehmen ARM Limited stellte lange keine eigenen ICs her, sondern vergab und vergibt unterschiedliche Lizenzen an Halbleiter-Entwicklungsunternehmen und Halbleiterhersteller. Dabei können die Kunden wählen zwischen Entwicklungslizenzen, die die Entwicklung eigener ICs auf Basis der ARM-Architektur ermöglichen, und dem Zukauf von sogenannten IP-Cores, Funktionsblöcken wie CPU-Kerne der Arm-Cortex-A-Reihe, GPU-Einheiten wie Mali oder Bussystemen wie AMBA, die dann zu eigenen System-on-a-Chip-Bausteinen konfiguriert werden. Seit 2026 stellt das Unternehmen auch eigene Prozessoren her. Die Vielzahl dieser Lizenznehmer und verschiedene Vorteile der Architektur (z. B. geringer Energiebedarf bei hoher Leistungsfähigkeit) führten dazu, dass ARM-Implementierungen im Embedded-Bereich die meistgenutzte Architektur sind. Fast alle derzeitigen Smartphones und Tabletcomputer haben lizenzierte ARM-Prozessoren, darunter das iPhone und die meisten Android-Geräte. Die ersten ARM-Prozessoren (ARMv1) aus dem Jahr 1985 hatten eine 32-Bit-Architektur (ARM32), etwa 2013 erschienen dann Prozessoren mit 64-Bit-Architektur (Armv8-Serie, ARM64). Die ersten 64-Bit-Systeme waren der X-Gene von Applied Micro Circuits Corporation im Juni 2013 und im September 2013 der A7 im iPhone 5s.

NPU 

Gleitkommaeinheit, FPU (für Floating-Point Unit) oder NPU (für Numeric Processing Unit) sind Begriffe aus der Computertechnik und bezeichnen einen speziellen Prozessor, der Operationen auf Gleitkommazahlen ausführt.

Terminal (Apple)

Terminal (Terminal.app) ist ein Terminalemulator von Apple und ermöglicht die Nutzung einer Shell, in deren Befehlszeile Befehle eingegeben werden. Terminal wird von Apple entwickelt und ist als Dienstprogramm und Systemsoftware Bestandteil von macOS. Seine Entwicklung begann allerdings bereits unter NeXTStep, aus dem macOS letztlich hervorging.

Unix

Unix (englisch [ˈjuːnɪks]) ist ein MehrbenutzerBetriebssystem für Computer. Es wurde im August 1969 von Bell Laboratories zur Unterstützung der Softwareentwicklung entwickelt. Heute steht Unix allgemein für Betriebssysteme, die entweder ihren Ursprung im Unix-System von AT&T (ursprünglich Bell Laboratories) haben oder dessen Konzepte implementieren. Es ist zusammen mit seinen Varianten und Weiterentwicklungen – oft unter anderen, in der Öffentlichkeit bekannteren Namen – eines der verbreitetsten und einflussreichsten Betriebssysteme der Computergeschichte. Bis in die 1990er Jahre wurde Unix hauptsächlich in spezialisierten Anwendungsbereichen wie etwa bei Workstations und Servern eingesetzt, insbesondere an Universitäten und Forschungseinrichtungen. Die heutige massenhafte Anwendung in fast allen Bereichen der Computertechnik begann erst ab etwa den 2000er Jahren. Maßgebliche Entwickler von Unix waren Ken Thompson und Dennis Ritchie, die es zunächst in Assemblersprache, dann in der von Ritchie entwickelten Programmiersprache C schrieben. Mit Unix wurden einige maßgebliche Konzepte der Informationstechnik erstmals eingeführt, etwa das hierarchischebaumartig aufgebaute Dateisystem mit Ordnerstruktur. Die frühen Entwickler definierten auch eine Reihe von Konzepten und Regeln für die Softwareentwicklung, die als Unix-Philosophie bekannt wurden. Unix wurde bis in die 1980er Jahre als quelloffenes Betriebssystem vor allem an US-Universitäten weiterentwickelt und hatte erheblichen Einfluss auf die Hackerkultur. In den 1980er Jahren wurde es von AT&T kommerzialisiert, was zu einer Reihe von unabhängigen Weiterentwicklungen und Abspaltungen führte und in den sogenannten Unix-Kriegen (Unix Warszwischen verschiedenen Systemen und Herstellern mündete. Die diversen auf Unix basierenden bzw. davon abgeleiteten Betriebssysteme sind heute zusammengenommen die meistverbreiteten Betriebssysteme für Computer und für viele Arten von elektronischen Geräten, die einen Computer enthalten. Dabei reicht die Einsatz-Bandbreite von Mobilgeräten wie Armbanduhren und Smartphones über klassische Personal Computer und Webserver bis hin zu den größten Supercomputern. Ferner wird insbesondere das Unix-artige Linux auch als Embedded System in industriellen Mess- und Steuergeräten, in Geräten der MedizintechnikUnterhaltungselektronik und elektronisch gesteuerten Gebrauchsgegenständen wie zum Beispiel HaushaltsgerätenDruckern oder Netzwerktechnikgeräten wie WLAN-Routern, sowie in Kraftfahrzeugen eingesetzt. Die heute meistverbreitete kommerzielle, proprietäre Unix-Variante ist macOS von Apple bzw. dessen Mobilvariante iOS, die meistverbreitete Unix-artige Open-Source-Variante ist Linux bzw. das davon abgeleitete Android. Das System erhielt ursprünglich von einem Mitarbeiter den Namen Unics, ein Akronym von Uniplexed Information and Computing Service und eine Anspielung auf Multics. Wie später die kürzere Schreibweise des Auslautes als einzelner Buchstabe x entstand, ist unklar. Ob die Schreibweise Unix oder stattdessen UNIX richtig ist, wird schon lange diskutiert. Geschichtlich ist die Schreibweise Unix die ältere, die Schreibweise UNIX tauchte erst später auf – aus rein ästhetischen Gründen. Heute haben sie unterschiedliche Bedeutungen: In der Fachliteratur verwendet man üblicherweise Unix als Bezeichnung für unixartige Systeme, während man UNIX zur Kennzeichnung zertifizierter Systeme nutzt. Als Plural ist im Deutschen Unixe und das an die 3. Deklination des Lateinischen angelehnte Unices im Gebrauch, im Englischen Unixes und ebenfalls Unices.

Unix-Shell

Die Unix-Shell oder kurz Shell (englisch für Hülle, Schale) bezeichnet die traditionelle Benutzerschnittstelle unter Unix oder unixoiden Computer-Betriebssystemen. Der Benutzer kann in einer Eingabezeile Kommandos eintippen, die der Computer dann sogleich ausführt. Man spricht darum auch von einem Kommandozeileninterpreter. Der Begriff Shell wurde in diesem Zusammenhang 1964/65 von Louis Pouzin geprägt und dessen Konzepte von Glenda Schroeder für Multics implementiert. In der Regel hat der Benutzer unter Unix die Wahl zwischen verschiedenen Shells. Vom Sprachumfang her sind alle üblichen Unix-Shells als vollwertige Skriptsprachen zur Programmierung und zur Automatisierung von Aufgaben verwendbar; die Abgrenzung zu reinen Skriptsprachen (z. B. Perlawk) besteht darin, dass Shells besondere Mittel für den interaktiven Dialog mit dem Anwender bereitstellen, die vom Ausgeben eines Prompts im einfachsten Fall bis hin zur Möglichkeit des Editierens der eingegebenen Befehle oder zur Jobsteuerung reichen. Im Gegensatz zu den Kommandozeileninterpretern manch anderer Betriebssysteme (z. B. VMS) sind Unix-Shells gewöhnliche Anwenderprogramme ohne besondere Privilegien.

Bash (Shell)

Bash (auch BASH oder bash), die Bourne-again shell, ist eine freie Unix-Shell unter GPL. Als Shell ist Bash eine Mensch-Maschine-Schnittstelle, die eine Umgebung (englisch environment) bereitstellt, in der zeilenweise Texteingaben und –ausgaben möglich sind. Letzteres erfolgt über die Befehlszeile, in die Befehle eingetippt und durch Betätigen der Eingabetaste eingegeben werden. Gleichzeitig ist Bash eine Skriptsprache, die schon beim Booten vieler Linux-Distributionen zum Einsatz kommt. Bash ist elementarer Bestandteil des unixähnlichen Betriebssystems GNU und gehört zum GNU-Projekt. Auch bei den meisten auf GNU/Linux aufbauenden Betriebssystemen ist Bash die voreingestellte Shell. Darüber hinaus war Bash 3.x von 2003 bis 2019 die voreingestellte Shell in macOS von Apple (10.3–10.14) – wurde allerdings aus lizenzrechtlichen Gründen nie auf Version 4.0 oder höher aktualisiert. Der Name Bash ist im Englischen mehrdeutig ([to] bash, [the] bash) und erfuhr im Laufe der Zeit weitere, meist humoristische Bedeutungen.

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Mac OS (Classic)

Mac OS, retronym auch als Mac OS Classic oder Classic Mac OS bezeichnet – auf Deutsch klassisches Mac OS, ist das ursprüngliche Betriebssystem des Macintosh von Apple, das seit 1982 entwickelt und seit 1984 vertrieben wurde. Es hatte anfangs nur die sehr unspezifische Bezeichnung System, bis es in System-Version 4.0 vom Januar 1987 erstmals in seiner Gesamtheit als Macintosh System Software bezeichnet wurde. Diese Bezeichnung wurde dann bei den Versionen 5 und 6 offiziell verwendet, bis es zu Beginn der 1990er-Jahre wieder einfach nur System hieß: System 6 und System 7. Ab Version 7.6 wurde es in Mac OS umbenannt. Das Betriebssystem war nach Xerox Star und Lisa OS das dritte kommerziell vertriebene Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche und Maus. Zentrales Element ist die Grafikbibliothek QuickDraw, die auch in den Anwendungen verwendet wurde, so dass alle Programme einheitlich aussehen und einheitlich bedient werden. Benutzerschnittstelle des Systems ist der einem Schreibtisch nachempfundene Finder, der bis System 6 eine eigenständige Versionsnummer führte. Eine Text-Shell (wie COMMAND.COM unter MS-DOS oder Bash unter UNIX) gibt es nicht. Mac OS ist die einzig vollständige Implementierung der Macintosh-Programmierschnittstelle. Es wurde nach der Übernahme von NeXT Ende 1996 durch das aus OPENSTEP heraus entwickelte Mac OS X ersetzt, für das zur einfacheren Portierbarkeit existierender Macintosh-Anwendungen die Programmierschnittstelle als Carbon neu implementiert werden musste. Ab Mai 2001 wurden alle neuen Macs mit Mac OS 9 und Mac OS X ausgeliefert, bis Januar 2002 blieb Mac OS 9 das vorinstallierte Standard-Betriebssystem.

MacOS

Das Betriebssystem macOS, früher Mac OS X und OS X, ist das Betriebssystem des kalifornischen Hard- und Software-Unternehmens Apple für Laptop- und Desktop-Computer der Mac-Reihe. Es bietet eine objektorientierte Desktop-Umgebung sowie Unix-typische, UNIX-03-zertifizierte Schnittstellen und ist das kommerziell erfolgreichste Unix für Personal Computer. Mit ihm ersetzte Apple sein klassisches Mac-Betriebssystem Mac OS. Außerdem wurde es zum Fundament weiterer Apple-Entwicklungen wie iPodiPhone und iPad. Dafür bildet Darwin mit seinem Hybridkernel XNU die gemeinsame Basis. Anfangs wurde eine separate Server-Variante des Betriebssystems angeboten, die auf Xserve- und Mac-Server-Modellen vorinstalliert war. Später wurde diese eingestellt und stattdessen ein Programmpaket mit Server- und Verwaltungssoftware angeboten. Die aktuelle Version ist macOS Tahoe 26.0.1 vom 29. September 2025.

MacOS Server

macOS Server (bis Version 5.1.8: OS X Server) ist eine Server-Erweiterung für das Betriebssystem macOS von Apple, die im Mac App Store erworben werden konnte. Sie erweiterte das reguläre Betriebssystem um Software für die Administration und zur Bedienung von Diensten wie Web und E-Mail. Die Weiterentwicklung und der Verkauf wurde am 21. April 2022 eingestellt. Bis 2011 war es als Mac OS X Server ein eigenständiges Betriebssystem, das auf Mac OS X basierte. Die erste Version von 1999 basierte auf dem Apple-Betriebssystem-Projekt Rhapsody. Mit der Veröffentlichung von OS X Mountain Lion (Version 10.8) gibt es nur noch ein einziges Verwaltungstool, die App „Server“, die im Mac App Store erworben und heruntergeladen werden kann und unabhängig von OS X aktualisiert wird. Mit diesem Server-Tool lassen sich eine oder mehrere macOS-Server-Installationen konfigurieren, warten und überwachen. Am 21. April 2022 gab Apple bekannt, dass macOS Server eingestellt wird und die beliebtesten Funktionen (Caching-Server, Dateifreigabe-Server und Time Machine-Server) bereits in jeder Version von macOS High Sierra und späteren Versionen enthalten sind, sodass Kunden weiterhin darauf zugreifen können. Bestehende macOS Server-Kunden können die App weiterhin mit macOS Monterey 12.7.6 herunterladen und verwenden.

iOS (Betriebssystem)

‘iPod Operating System’

iOS ist ein von Apple entwickeltes mobiles Betriebssystem für das iPhone und den iPod touch. Im September 2019 wurde die Variante für das iPad als eigenständiges iPadOS von iOS getrennt, wobei die jeweiligen Updates in der Regel nahezu zeitgleich erfolgen. Auf iOS basieren ebenfalls ab Version 4 die Apple-TV-Software, die auf der zweiten und dritten Generation des Apple TV läuft und mit der vierten Generation des Apple TV in tvOS umbenannt wurde, sowie watchOS für die Apple Watch. Im Gegensatz zu Apples Konkurrenten, die ihr eigenes mobiles Betriebssystem oft auch an andere Gerätehersteller lizenzieren, wird iOS nur auf eigenen Geräten von Apple eingesetzt. iOS ist ein macOS-Derivat und basiert auf Darwin, das wiederum auf das ab 1986 entwickelte NeXTStep zurückgeht, ein BSDUnix mit MachKernel und damals neuartiger grafischer Oberfläche. Der weltweite Marktanteil (nach Internetnutzung) unter Smartphone-Betriebssystemen betrug Ende 2022 knapp 28 Prozent. iOS ist damit nach Android mit mehr als 72 Prozent das am zweithäufigsten genutzte Smartphone-Betriebssystem weltweit.

IPSW

IPSW ist ein Dateiformat, das zur Installation von iOS-, iPadOS-, tvOS-, HomePod-, watchOS- und seit Kurzem auch macOS-Firmware für Geräte mit Apple Silicon verwendet wird. Alle Apple-Geräte nutzen dasselbe IPSW-Dateiformat für iOS-Firmware und deren Ableitungen. Dadurch können Benutzer ihre Geräte über den Finder unter macOS bzw. iTunes unter Windows flashen. Macs mit Apple Silicon lassen sich mit dem Apple Configurator 2 flashen.


Macintosh-Modelle

Macintosh-Modelle. Liste von Apple Macintosh-Modellen sortiert nach Prozessor-Typ.

Liste der Mac-Modelle

Liste der Mac-Modelle. Dies ist eine Liste aller wichtigen Mac-Computer von Apple Inc., sortiert nach ihrem Erscheinungsdatum. Macintosh Performa-Modelle waren oft baugleich mit anderen Modellen; in diesem Fall werden sie zugunsten des baugleichen Modells nicht aufgeführt. Ebenfalls nicht aufgeführt sind Modellnummern, die Softwarepakete kennzeichnen. Beispielsweise unterschieden sich die Performa 6115CD und 6116CD nur in der Software und waren identisch mit dem Power Macintosh 6100, weshalb hier nur der 6100 aufgeführt ist. Der Apple Network Server und der Apple Lisa sind ebenfalls enthalten, da sie trotz des Fehlens eines direkten macOS-Betriebssystems Nischen im High-End-Segment der Macintosh-Reihe besetzten.

Liste von Apple-Produkte

Die Liste der Apple-Produkte listet alle Computer, Smartphones, Tablets, Wearables und andere Produkte von Apple Inc. auf. Die Liste ist nach dem Erscheinungsdatum der Produkte geordnet. Macintosh Performa-Modelle waren oft baugleich mit anderen Modellen; in diesem Fall werden sie zugunsten des baugleichen Modells nicht aufgeführt.

Macintosh Portable

Der Macintosh Portable ist der erste tragbare Computer von Apple Computer, er wurde 1989 bis 1991 verkauft.

PowerBook

Das PowerBook ist ein tragbares MacintoshNotebook von Apple. Nachdem der erste Macintosh Portable von 1989 noch sehr schwer im Vergleich zu tragbaren DOS-Rechnern war, brachte Apple 1991 das erste Macintosh-PowerBook auf den Markt. Im Januar 2006 wurde das Nachfolgemodell, das MacBook Pro mit einem x86-Prozessor von Intel, eingeführt.

iBook

iBook ist eine Notebook-Serie des Unternehmens Apple. Die Computer waren von 1999 bis 2006 erhältlich und im Gegensatz zur damaligen PowerBook-Serie eher auf den Consumer-Markt zugeschnitten. Mit der Einführung der MacBooks wurden die iBooks eingestellt.

eMac

‘education Mac’

Der eMac ist ein von Apple Computer Inc. und ursprünglich nur für den Bildungsmarkt konzipierter Computer. Er wurde im April 2002 der Öffentlichkeit vorgestellt. Aufgrund hoher Kundennachfrage gab es ihn offiziell auch für Kunden zu kaufen, die nicht aus dem Bildungsbereich stammen. Der eMac kann als Nachfolger des Ur-iMac angesehen werden, denn er hat das gleiche Komplettrechner-Design mit Rechner und Monitor in einem Gehäuse wie dieser, allerdings einen größeren 17″-Röhren (CRT)-Monitor und einen Wechsel auf die nächsthöhere Prozessorgeneration. Der Apple eMac wird als Gerät beschrieben, das in seinem Aussehen an die “Nase” (Nasekonus) einer Boeing 747 erinnert. Offiziell bestätigte Designinspiration von Apple selbst.

iMac

Das ‘i’ von ‘internet Mac’

Der iMac ist ein vom US-amerikanischen Unternehmen Apple entwickelter und produzierter Computer. Grundsätzliche Idee des iMacs war ein sogenanntes „All-in-one“-Gehäuse mit möglichst einfacher Bedienbarkeit für eine technisch weniger versierte Zielgruppe. Mit diesem Gerät knüpfte Apple an frühere, in den 1980er-Jahren produzierte, Rechner an, in denen Rechner und Minibildschirm in einem Gerät integriert waren.

MacBook

Das MacBook ist ein Notebook des US-amerikanischen Unternehmens Apple. Das erste Modell wurde am 16. Mai 2006 vorgestellt und war das Nachfolgemodell der beiden PowerPC-basierten iBooks und des 12″-PowerBooks. Das ursprüngliche MacBook war mit einem Intel-Core-Duo– und später einem Intel-Core-2-Duo-Prozessor ausgestattet und hatte ein 13 Zoll großes Display. Am 20. Juli 2011 wurde der Verkauf des MacBooks weitgehend eingestellt (gilt nicht für das MacBook Pro), bis Februar 2012 war es noch für Bildungseinrichtungen erhältlich. Das MacBook Air ersetzte das MacBook fortan als das günstigste Einstiegsmodell. Im März 2015 wurde der Name MacBook von Apple wiederbelebt, wobei das neue MacBook bis auf den Namen kaum Gemeinsamkeiten mit dem von 2006 bis 2011 produzierten hat. Im März 2026 stellte Apple erstmals ein so genanntes Budget-MacBook mit einem aktuellen iPhoneSystem-on-a-Chip (A18 Pro) vor, das MacBook Neo.

MacBook Air

Das MacBook Air ist ein kleines und leichtes Notebook des US-amerikanischen Unternehmens Apple. Es wurde am 15. Januar 2008 von Steve Jobs auf der Macworld San Francisco als „das dünnste Notebook der Welt“ vorgestellt. In den Folgejahren hat der Rechner immer wieder Neuerungen erfahren. 2010 wurde das Gehäuse überarbeitet und eine zusätzliche, kleinere Variante mit 11-Zoll-Bildschirm eingeführt. Im Oktober 2018 erhielt das MacBook Air ein Retina-Display, USB-C-Anschlüsse, ein Trackpad mit Taptic Engine und ein dünneres Gehäuse. Im November 2020 wurde der Intel-Prozessor durch einen Apple M1 ersetzt und der Lüfter entfernt. Mit der vierten Generation 2022 wurde ein anderes Gehäusedesign und eine neue Version des MagSafe-Stromversorgungsanschlusses eingeführt. Seit 2023 ist eine größere Variante mit 15-Zoll-Bildschirm erhältlich. Am 5. März 2025 kündigte Apple per Pressemitteilung ein neues MacBook Air an. Dieses MacBook Air verfügt über den M4-Chip und eine 12-Megapixel-Kamera. Das MacBook Air wird mit einer Bildschirmdiagonale von 13 Zoll und 15 Zoll angeboten. Im Vergleich zum Vorgängermodell wird es zu einem niedrigeren Einstiegspreis (ab 1199 Euro für das 13-Zoll-Modell bzw. ab 1499 Euro für das 15-Zoll-Modell) angeboten. Neben den Farbausführungen Silber, „Polarstern“ (Gold) und Mitternacht (Dunkelblau) ist zusätzlich „Himmelblau“ wählbar.

MacBook Pro

Das MacBook Pro (manchmal inoffiziell abgekürzt als MBP) ist ein MacintoshNotebook des Unternehmens Apple. Die Produktreihe wurde von Steve Jobs am 10. Januar 2006 auf der Macworld Expo vorgestellt. Die neuen Laptops lösten das 15- und 17-Zoll-Modell des PowerBook G4 ab. Das Design basiert auf dem von Jonathan Ive entwickelten Design der G4-PowerBooks. 2005 kündigte Apple an, von PowerPC-Prozessoren zu Intel-CPUs zu wechseln. Das MacBook Pro markierte den ersten mobilen Mac, der mit dem Core Duo einen Intel-Prozessor besaß. Während der Intel-Ära richtete sich das MacBook Pro im Gegensatz zum MacBook und MacBook Air auch an professionelle Anwender, was unter anderem durch die Möglichkeit eines – je nach Generation – 15- oder 16 Zoll großen Bildschirms und bei entsprechenden Modell teils auch einer eigenen Grafikkarte unterstrichen wurde. Es stellt das obere Ende der MacBook-Reihe dar.

Apple Mac mini

Der Mac mini ist ein vom kalifornischen Computerhersteller Apple entwickelter Kompaktcomputer. Er wurde am 11. Januar 2005 auf der Macworld Expo in San Francisco der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Laufe seiner Entwicklung verlor die Mac-mini-Serie das interne DVD-Laufwerk, erhielt jedoch ein integriertes Netzteil (statt des ursprünglichen externen) sowie einen Lüfter hinzu. Die Geräte zeichnen sich durch ihre geringe Größe, eine ausgewogene Energieverwaltung und einen niedrigen Geräuschpegel aus. Gefertigt wird der Mac mini von dem taiwanischen Auftragshersteller Foxconn. Am 29. Oktober 2024 veröffentlichte Apple den Mac mini „2024“ mit Apple M4– oder M4 Pro-Prozessor und einem signifikant kleineren Gehäuse. Die Abmessungen betragen nun 12,7 × 12,7 × 5,0 cm und das Gewicht ca. 0,7 kg. Der Arbeitsspeicher in der Basiskonfiguration wurde erweitert auf 16 GB (M4) bzw. 24 GB (M4 Pro). Der Mac Mini mit M4 Pro verfügt nun erstmals über Thunderbolt 5-Anschlüsse.

Mac Pro

Der Mac Pro ist die High-EndPersonal-Computer-Serie des Unternehmens Apple. Nach dem Wechsel auf x86-Prozessoren von Intel 2006 ersetzt der Mac Pro die zuvor als Power Mac bezeichnete Linie mit den bis dahin genutzten PowerPC-Prozessoren. Vom 7. August 2006 bis 28. Februar 2013 hatten die Modelle Tower-Gehäuse und waren durch den Benutzer selbst mit RAM-Modulen, Festplatten, PCI-Express-Steckkarten (Grafik, Controller usw.) und optischen Laufwerken einfach erweiterbar. Äußerlich waren die aus Aluminium gefertigten Gehäuse denen der Vorgänger Power Mac G5 ähnlich. Die technischen Unterschiede beider Computer sind jedoch so groß, dass diese zueinander inkompatibel sind. Seit dem 10. Juni 2013 wurde der Mac Pro in Form eines Zylinders vertrieben, der weit weniger Möglichkeiten für Erweiterungen bietet, dafür aber kleiner ist. Ende 2019 stellte Apple ein neueres Modell vor, welches wieder mehr Möglichkeiten zur Erweiterung bietet. Seit 2023 wird der Mac Pro mit dem Apple M2 Ultra (SoC) ausgeliefert. Am 26. März 2026 berichteten Medien unter Berufung auf offizielle Quellen des Herstellers, dass die Serie eingestellt ist. Seither steht der Mac Pro auch auf Apples Webseite nicht mehr zum Verkauf.

Mac Studio

Der Mac Studio ist ein kompakter Desktop-Computer von Apple Inc., der auf dem Apple-Event „Peek Performance“ am 8. März 2022 vorgestellt wurde. Im Mac-Produktspektrum ist er zwischen dem Mac Mini und dem Mac Pro angesiedelt. Der Mac Studio verfügt über ein von Apple selbst entwickeltes SoC. In der Basisversion wird der bereits aus dem MacBook Pro bekannte Apple M1 Max verbaut. Dieser verfügt über eine 10-Kern-CPU mit acht Performance-Kernen und zwei Effizienz-Kernen sowie über eine 24- oder 32-Kern-GPU und eine Neural Engine mit 16 Kernen. Dem SoC stehen 32 oder 64 Gigabyte gemeinsamer Arbeitsspeicher zur Verfügung. Optional kann der Mac Studio mit dem Apple M1 Ultra konfiguriert werden. Dieser besteht technisch aus zwei Apple M1 Max, die mittels UltraFusion verbunden sind. Folglich verdoppeln sich alle technischen Angaben des M1 Max. So besitzt der M1 Ultra eine 20-Kern-CPU, eine 48- oder 64-Kern-GPU, eine 32-kernige Neural Engine sowie 64 oder 128 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher. Standardmäßig kommt der Mac Studio mit einer 512-Gigabyte-SSD, die sich auf bis zu 8 Terabyte konfigurieren lässt. Der Mac Studio verfügt auf seiner Rückseite über vier Thunderbolt-4-Anschlüsse, zwei USB-3.0-Anschlüsse, einen HDMI-2.0-Anschluss, einen 3,5-mm-Klinkenanschluss und einen 10-Gigabit-Ethernet-Anschluss. Auf der Vorderseite hat er zusätzlich zwei USB-C-Anschlüsse (M1 Max) bzw. Thunderbolt 4 (M1 Ultra) und einen SDXC-Kartensteckplatz. Er unterstützt die Standards Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.0.

Apple Devices

Apple Devices ist eine Windows-Anwendung zur Verwaltung, Sicherung, Wiederherstellung und Synchronisierung von Apple-Geräten (iPhone, iPad, iPod) direkt vom PC aus. Sie wurde im Februar 2024 veröffentlicht und ist Teil von Apples Aufteilung von iTunes in separate Apps. Die Anwendung wird über den Microsoft Store für Windows 10 Version 22H2 und höher vertrieben und ist exklusiv für Windows verfügbar, da die Geräteverwaltungsfunktionen unter macOS in den Finder integriert sind. Ähnlich wie die über den Microsoft Store veröffentlichte iTunes-Version nutzt Apple Devices eine eingebettete Kopie der Apple Application Support (AAS) sowie deren Komponenten wie MobileDevice. Im Gegensatz zu iTunes, das auf einer Portierung des macOS AppKit für Win32 basiert, wurde Apple Devices mit der Windows Runtime und der Windows UI Library neu entwickelt. Die Anwendung verwendet die AMPDevices-Kernframeworks, die auch vom Finder genutzt werden.

iPod

iPod (von englisch pod ‚Kapsel‘) ist die Bezeichnung einer ehemaligen Serie tragbarer digitaler Medienabspielgeräte des Unternehmens Apple, die zwischen 2001 und 2022 produziert wurden. Sie waren die weltweit meistverkauften tragbaren Wiedergabegeräte für Audiodateien, die teilweise auch Videodateien wiedergeben können. Mit der Einstellung der Produktion des „iPod touch“, am 10. Mai 2022, endete die iPod-Produktlinie.

iPhone

iPhone [ˈa͡ɪfo͡ʊn] ist eine im Jahr 2007 mit dem gleichnamigen Smartphone ins Leben gerufene Smartphone-Modellreihe des US-amerikanischen Unternehmens Apple. Bislang wurden insgesamt 43 verschiedene Modelle (c-, e-, G-, S-, S-Max-, SE-, Plus-, S-Plus-, Pro-, Pro-Max-, Mini- und Air-Modelle mitgezählt) vorgestellt, die neuesten Modelle der 17er-Reihe und das iPhone Air wurden am 9. September 2025 vorgestellt und das iPhone 17e am 2. März 2026. Alle iPhone-Modelle laufen unter Apples hauseigenem Betriebssystem iOS, mit dem in den vorinstallierten Anwendungen („Apps“) die Funktionen eines Mobiltelefons genutzt werden können. Die restlichen vorinstallierten Apps entsprechen größtenteils den in Apples Betriebssystem macOS vorinstallierten Programmen, die jedoch für den Einsatz auf einem Smartphone entsprechend angepasst wurden. Darunter befinden sich beispielsweise Apples primärer Webbrowser Safari sowie Apples E-Mail-Anwendung Mail. Weiterhin stehen in Apples zentraler mobilen Vertriebsplattform, dem App Store, mehr als zwei Millionen Anwendungen zum Herunterladen bereit. Das US-amerikanische Nachrichtenmagazin Time wählte das iPhone zur „Erfindung des Jahres 2007“. Kritisch beurteilt wurden in den Medien hingegen übereinstimmend die schlechten Arbeitsbedingungen bei der Herstellung und Rohstoffgewinnung der für das iPhone benötigten Rohstoffe und juristische Auseinandersetzungen bei der Vermarktung. Bis Mitte 2012 wurden weltweit etwa 250 Millionen iPhone-Geräte verkauft. Bis Ende 2014 waren es etwa 516 Millionen Geräte. Am 27. Juli 2016 knackte die iPhone-Reihe die erste Milliarde verkaufte Geräte. Bis 2017 wurden über 1,2 Milliarden iPhone-Modelle verkauft. Bis zum 1. November 2018 wurden insgesamt mehr als 2,2 Milliarden Geräte verkauft. Am 31. Juli 2025 hat Apple gemeldet, dass es bislang drei Milliarden iPhones vertrieben hat.


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