Austin Motor Company

Die Austin Motor Company war ein englischer Kraftfahrzeughersteller, der hauptsächlich Personenkraftwagen, aber auch LieferwagenKleintransporterLastkraftwagen und Busse mit Verbrennungsmotoren baute. Die Austin Motor Company wurde 1905 in Birmingham von Herbert Austin gegründet. Dieser war zuvor Manager der Wolseley Tool and Motor Car Company gewesen. Ab den 1920er Jahren produzierte die Firma den Austin 7, ein günstiges, kleines und einfaches Auto und einer der ersten PKWs, die für den Massenmarkt konzipiert waren. Der Austin Seven wurde ab 1927 auch in Deutschland unter Lizenz gefertigt, zunächst als Dixi A1 bei der Fahrzeugfabrik Eisenach, dann, als diese Firma 1929 von BMW übernommen worden war, als BMW Dixi. Ab 1919 wurden Traktoren hergestellt. Die Produktion kam aber durch den Zweiten Weltkrieg zum Stillstand und wurde nie wieder aufgenommen. In den frühen 1950er Jahren genossen Austins den Ruf solider Gebrauchsfahrzeuge. 1952 fusionierte Austin mit seinem größten Konkurrenten, der Nuffield Organisation zur British Motor Corporation. Austin-Modelle hatten künftig weitgehend baugleiche Schwestermodelle, die unter dem Namen anderer Marken der Dachgesellschaft verkauft wurden. So erschien 1959 der Mini (ADO 15) zunächst als Austin Seven zusammen mit dem praktisch baugleichen Morris Mini Minor. Als Variante mit angesetztem Heck wurde das Modell von Wolseley als „Hornet“ und von Riley als „Elf“ angeboten. Die Marketingtechnik, weitgehend baugleiche Fahrzeuge unter verschiedenen Namen zu verkaufen, bekam den leicht spöttischen Namen „Badge Engineering“ („Emblem-Konstruktion“). Austin trat bei der Entwicklung des Gasturbinenmotors für PKW hervor, so wurde 1955 eine derartig ausgestattete Sheerline-Limousine vorgeführt. Ab den 1970er Jahren litt das Image von Austin erheblich unter der schlechten Produktionsqualität im Dachkonzern British Leyland. Besonders stark davon betroffen war der Austin Allegro. Den zahlreichen und umfassenden Umstrukturierungen der Modellpolitik des Mutterkonzerns fiel schließlich auch der Markenname „Austin“ zum Opfer. Der letzte Austin wurde 1994 gebaut.

Mini (Automarke)

Mini (Eigenschreibweise seit 2001: MINI) ist eine englische Automarke. Die Marke gehört seit 2000 zum deutschen BMW-Konzern. Die British Motor Corporation brachte 1959 das Pkw-Modell Mini unter den Marken Austin als Austin Seven und Morris als Morris Mini Minor auf den Markt. Die British Leyland Motor Corporation als Nachfolgeunternehmen von British Motor Corporation beschloss, ab 1970 das Modell Mini unter einer eigenen Marke zu vertreiben. Die Produktion dieses Modells endete erst 2000. Ein Jahr nach dem Verkauf von Rover stellte die BMW Group ein neues Mini-Modell vor.

Mini (Auto)

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Mini ist die Bezeichnung eines Pkw-Modells, das in seiner ursprünglichen Form von Sommer 1959 bis Herbst 2000 nach der Idee von Alec Issigonis gebaut wurde. Sein Frontantrieb und der quer eingebaute Vierzylindermotor in Verbindung mit der Kompaktkarosserie machten ihn zu einem Meilenstein in der Entwicklungsgeschichte des Automobils. Hersteller des Mini war die British Motor Corporation (BMC), der Zusammenschluss der Austin Motor Company mit der Morris Motor Company, bzw. das durch weitere Zusammenschlüsse entstandene Nachfolgeunternehmen British Leyland und Rover. Zudem gab es Lizenzpartner, zum Beispiel Innocenti (Italien), Authi (Spanien), IMA (Portugal) und IMV (Jugoslawien). Der eigenwillige Entwurf wurde von BMC in den folgenden Jahren schrittweise bei größeren Modellen wie dem erfolgreichen BMC ADO 16 und ADO 17 aufgegriffen. Eine ähnliche Auslegung des Antriebs wandte Peugeot beim Peugeot 204 und einigen folgenden Modellen an. Den Namen und stilistische Merkmale dieses Wagens tragen seit Frühjahr 2001 die Fahrzeuge der Marke Mini von BMW.

Mini Clubman

Der Mini Clubman ist der Kombi der Automobilmarke Mini von BMW. Die erste Generation des Fahrzeugs wurde 2007 vorgestellt, die zweite Generation 2014. Bei dem Fahrzeug wurde mit einem Retrodesign ein Bezug zum ursprünglichen Mini hergestellt. Die Produktion endete 2024 ohne Nachfolgemodell.

Mini Countryman

Morris Mini Van

Der Name tauchte erstmals im Zusammenhang mit dem Austin Seven Countryman (und dem technisch identischen Morris Mini Traveller) auf. Diese Versionen aus den 1960er-Jahren waren Kombis, höherer Radstand, oft mit Holzverkleidung am Heck. Sie boten mehr Platz für Gepäck und Passagiere als der ursprüngliche Mini Hatchback von 1959.

Mini Cooper Countryman (2010–2017)

Der Mini Countryman ist die SUV-Modellreihe der Automobilmarke Mini von BMW. Die erste Generation des Fahrzeugs wurde im September 2010 in den Markt eingeführt; die zweite Generation kam im Februar 2017 in den Handel. Die dritte Generation folgte Anfang 2024. 

Mini 9X

Der Mini 9X war ein experimentelles Auto, das als Nachfolger des ursprünglichen Mini entwickelt wurde. Der berühmte Autodesigner Alec Issigonis entwarf den Prototyp zwischen 1967 und 1979. Das Auto ging nie in Serie. Mini-Konzeptfahrzeuge. Es wurden bereits mehrere Mini-Konzeptfahrzeuge produziert, um zukünftige Ideen und kommende Modelle auf internationalen Automobilausstellungen zu präsentieren.


Leyland Authi Mini

Mini Cooper von Leyland Authi (1973)

Leyland Authi war ein spanischer Automobilhersteller. Das Unternehmen wurde als Joint Venture der British Motor Corporation (BMC) und der spanischen Nueva Montaña Quijano (NMQ) gegründet. Das Ziel von Leyland-Authi war hauptsächlich, Austin– und Morris-Fahrzeuge herzustellen und den Vertrieb für Spanien aufzubauen. Januar 1967 liefen die ersten in Spanien gebauten Fahrzeuge (MG 1100 von Morris) vom Band. Im Oktober 1968 folgte der Mini C 1275. Er war mit Ledersitzen, Walnussholz-Armaturenbrett und mit mehr Extras ausgerüstet als das britische Pendant.


Wolseley Hornet und Riley Elf ‘Mini

Wolseley Hornet und Riley Elf (1961 bis 1969). Die 1961 als luxuriösere Versionen des Mini eingeführten Wolseley Hornet und Riley Elf besaßen längere, leicht geflügelte Heckflügel und einen größeren Kofferraum, was ihnen ein konventionelleres Drei-Box-Design verlieh. Der Radstand von Elf und Hornet blieb bei 2.036 mm, während die Gesamtlänge auf 3,27 m anstieg. Daraus ergab sich ein Trockengewicht von 638 kg (Gummi-/Hydrolastic-Federung) beim Elf und 618 kg (Gummi-/Hydrolastic-Federung) beim Hornet. Die Frontpartie, die das traditionelle, aufrechte Kühlergrilldesign beider Marken aufgriff (beim Hornet mit beleuchtetem „Wolseley“-Emblem), trug ebenfalls zu einem weniger funktionalen Erscheinungsbild bei. Die Fahrzeuge besaßen größere Chrom-Radkappen als die Austin- und Morris-Minis sowie zusätzliche Chromakzente, Stoßstangenhörner und Armaturenbretter mit Holzfurnier. Der Riley war das teurere der beiden Modelle. Der Name „Wolseley Hornet“ wurde erstmals in den 1930er-Jahren für Limousinen, Coupés, Sport- und Rennwagen verwendet, während der Name „Elf“ an die ebenfalls in den 1930er-Jahren erschienenen Sportwagen Riley Sprite und Imp erinnerte (Rileys erste Namenswahl „Imp“ konnte nicht verwendet werden, da Hillman diesen Namen registriert hatte). Das Armaturenbrett über die gesamte Breite war ein Unterscheidungsmerkmal zwischen Elf und Hornet. Diese Idee stammte von Christopher Milner, dem Verkaufsleiter von Riley. Die Karosserien des Riley Elf und des Wolseley Hornet wurden beide bei Fisher & Ludlow unter deren Markennamen „Fisholow“ gefertigt. Schilder im Motorraum auf der rechten Seite belegen diese Besonderheit.

Sehr frühe Mark-I-Versionen beider Modelle (z. B. Pressefoto von 445MWL) besaßen keine Stoßstangenhörner und einen einteiligen Kotflügel (A-Säule und Kotflügel in einem Stück, keine äußere Naht unterhalb der Spritzwand). Diese Bauweise wurde jedoch bald wieder aufgegeben, angeblich aus Kostengründen. Die speziellen Stoßstangenhörner des Elf und Hornet wurden erstmals 1962 verbaut. Frühe Mark-I-Modelle hatten zudem eine Kombination aus Leder- und Stoffsitzen (Elf R-A2S1-101 bis FR2333, Hornet W-A2S1-101 bis FW2105), während alle späteren Modelle Vollledersitze besaßen. Die Mark I-Modelle waren mit einbackigen Bremsbacken an der Vorderachse ausgestattet. 1966 gab der Lebensmittelkonzern Heinz bei Crayford Convertibles (Crayford Engineering) 57 Hornet-Cabriolets in Auftrag, die als Preise in einem britischen Wettbewerb vergeben werden sollten. Viele davon sind auch 2020 noch auf den Straßen unterwegs. Sowohl der Elf als auch der Hornet wurden mit drei verschiedenen Motoren angeboten. Anfangs nutzten sie den 848 cm³ (51,7 cu in) großen Motor mit 34 PS (25 kW) (Motortyp 8WR) und einem einzelnen HS2-Vergaser. Im Mark II von 1963 wurde dann eine 38 PS (28 kW) starke Version des 998 cm³ (60,9 cu in) großen Motors aus dem Cooper (Motortyp 9WR) mit einem einzelnen HS2-Vergaser eingeführt. Dadurch erhöhte sich die Höchstgeschwindigkeit des Wagens von 114 auf 124 km/h (71 auf 77 mph). Daher verfügten die Mark II-Modelle auch über eine verstärkte Bremsanlage mit vorderen Trommelbremsen und zwei Bremsbacken, um der höheren Leistung gerecht zu werden. Sowohl Mark I als auch Mark II waren mit Vierganggetrieben (drei synchronisierte Gänge) und dem originalen, langen Schalthebel, auch bekannt als „Zauberstab“, ausgestattet. Ab 1965 war für den Mark II optional ein Automatikgetriebe erhältlich. Das Facelift des Mark III im Jahr 1966 brachte Kurbelfenster und Frischluftdüsen in der Armaturentafel. Verdeckte Türscharniere wurden zwei Jahre vor dem Serienmodell des Mini eingeführt. Der Schaltmechanismus wurde auf den „Cooper“-Typ umgestellt (was dank der direkt an der Rückseite des Differentialgehäuses verschraubten externen Gehäuseverlängerung auch eine willkommene Vergrößerung der Motorposition ermöglichte), wie er auch beim Mini 1000 jener Zeit zu finden war. Die 850er-Modelle behielten den „Zauberstab“. Ab 1967 waren für den Mark III wieder Automatikgetriebe erhältlich. Die Viergang-Synchronisierung wurde schließlich im Laufe des Jahres 1968 eingeführt. Insgesamt wurden 30.912 Riley Elfs und 28.455 Wolseley Hornets gebaut. Die Produktion beider Modelle wurde Ende 1969 eingestellt.

Riley Elf

Riley Elf Mk. I (1962)

Der Riley Elf und der Wolseley Hornet waren Kleinwagen, die auf dem Mini basierten und 1961 von der BMC auf den Markt gebracht wurden. „Elf“ bedeutet im Deutschen Elfe, „Hornet“ Hornisse. Der Riley Elf Mark I, bzw. Wolseley Hornet Mark I, entsprach dem Mini von Austin oder Morris, hatte jedoch einen angesetzten Kofferraum, einen größeren Kühlergrill und andere Heckleuchten. Der Motor des Frontantriebsfahrzeuges entsprach dem der anderen Minis, quer eingebauten 4-Zylinder-Reihenmotoren mit 848 cm³ Hubraum und 34 bhp (25 kW) Leistung. Die Fahrzeuge erreichten 112–115 km/h.


Mini Moke

Der Mini Moke ist ein auf dem Mini basierendes Fahrzeug und wurde von Alec Issigonis für die British Motor Corporation (BMC) entworfen. Der Name kommt vom „Mini“ – das Auto, mit dem der Moke viel gemeinsam hat, und „moke“, einem veralteten britischen Jargon für Esel. Das Ausgangsdesign war ein Buckboard genannter Prototyp, der genutzt wurde um die mechanischen Komponenten des Minis im Fahrbetrieb zu testen. Später wurde daraus ein leichtes militärisches Fahrzeug in der Art des amerikanischen Jeeps entwickelt, der allerdings wegen seiner kleinen Räder und der geringen Bodenfreiheit nicht als Geländewagen brauchbar war. Folglich wurde er in einer Zivilversion als Gebrauchsfahrzeug mit geringen Kosten und leichter Wartbarkeit angeboten. Seinen Erfolg erzielte der Moke schließlich – als Alternative zum VW-Buggy – als populäres Kultfahrzeug in AustralienFrankreich, den Vereinigten Staaten und in vielen tropischen Ferienorten. Der ursprüngliche Moke benutzte den gleichen Motor, Getriebe und Aufhängung wie der Mini, seiner Abstammung vom Buckboard ist auch das B in den Chassisnummern (AAB=Austin; MAB=Morris) der englischen Varianten geschuldet.

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Mini Moke ‘Hardtop

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Der Mini Moke ist vor allem als offenes Strandfahrzeug bekannt, doch Nachfolgemodelle von MOKE International und klassische Versionen aus den 1960er/70er Jahren werden oft mit festen Dächern ausgestattet. Durch das Anbringen eines „Barton“-Hardtops oder einer maßgefertigten Fiberglas-Verkleidung wird der Moke zu einem wetterfesten Ganzjahresfahrzeug.

British Motor Corporation ‘BMC‘ Mini Moke Prototype ‘Ant

Moke - Ant
Austin Ant

Der Austin Ant (auch: BMC ADO19) war ein kleines Fahrzeug mit Allradantrieb, das von Sir Alec Issigonis für den britischen Automobilhersteller BMC entworfen wurde. Der Ant wird allgemein als Militärfahrzeug angesehen, aber einige Quellen deuten darauf hin, dass er auch für den zivilen Einsatz konstruiert worden sei. Der Ant wurde konzipiert, nachdem der ebenfalls von Issigonis konstruierten Mini Moke als Militärfahrzeug von der britischen Armee abgelehnt worden war. Das Projekt Ant wurde 1968 beendet, bevor die Serienproduktion anlief. Dies war in der Zeit, als BMC und British Leyland zur BLMC fusionierten. Nach der Fusion sollten sich die Modellpaletten der einzelnen Hersteller nicht noch weiter überlappen und der Ant hätte den gleichen Markt wie der Land Rover bedient. Der Ant hatte einen BMC-A-Motor quer und leicht nach hinten geneigt eingebaut, damit ausreichend Bodenfreiheit und Federweg vorhanden war. Wie beim Mini und dem BMC ADO16 war der Kühler seitlich und das Getriebe mit zusätzlicher Untersetzung im Ölsumpf des Motors untergebracht. Dahinter saß das Verteilergetriebe für den Allradantrieb. Eine Kardanwelle leitete einen Teil der Motorleistung zur Hinterachse. Das gleiche Konstruktionsprinzip wurde 30 Jahre später mit einem Rover-K-Motor beim Land Rover Freelander angewandt. Die Räder waren einzeln aufgehängt und mit Torsionsstäben gefedert: Doppelquerlenker führten die Vorderräder, hinten gab es parallele Schwingen. Die Lenkung arbeitete mit Ritzel und Zahnstange.


Charles Cooper (Konstrukteur)

Charles Cooper (Konstrukteur). Charles Newton „Charlie“ Cooper (* 14. Oktober 1893 in ParisFrankreich; † 2. Oktober 1964 in Surbiton) war ein britischer Rennwagenkonstrukteur und Rennstallbesitzer. Zusammen mit seinem Sohn John gründete er die Cooper Car Company, die in den 1950er- und 1960er-Jahren einer der erfolgreichsten Rennwagenhersteller war und mit Werksteams in der Formeln 12 und 3 antrat. Cooper revolutionierte den Monoposto-Sport, als er die ersten erfolgreichen Formelrennwagen mit Mittelmotor nach dem Zweiten Weltkrieg an den Start brachte. Bekannt wurde er auch durch den Mini Cooper, eine nach ihm benannte sportliche Version des Kleinwagens Mini.

John Cooper (Ingenieur)

John Newton Cooper CBE (* 17. Juli 1923 in Kingston upon ThamesSurrey; † 24. Dezember 2000) war ein britischer AutomobilKonstrukteur und NachkriegsRennfahrer,[1] der auch erfolgreiche Rennwagen baute. 1946 gründete er zusammen mit seinem Vater Charles die Cooper Car Company, die sich schon bald zu einem erfolgreichen Formel-3– und Formel-2-Rennwagenproduzenten entwickelte. Einige Jahre später war sein größter Einfluss auf die Formel 1 die Konstruktion des Mittelmotorwagens, bei dem der Motor nicht wie damals üblich vor dem Fahrer, sondern hinter ihm platziert wurde. Die ersten Siege feierte der Cooper in der Saison 1958, in den Jahren 1959 und 1960 wurde Jack Brabham auf Cooper sogar Weltmeister. Bis Ende der 1960er-Jahre fuhren die Autos von John Cooper Formel-1-Rennen, zu den bekanntesten Cooper-Piloten neben Jack Brabham zählten Stirling MossBruce McLaren und Jochen Rindt. 1965 verkaufte John Cooper sein Formel-1-Team. John Cooper baute aber nicht nur Formel-1-Autos, ebenso erfolgreich war er mit dem Tuning des Mini, der in den 1960ern als Mini Cooper in Rallyes erfolgreich war und zum Kultauto wurde. John Cooper starb 2000 im Alter von 77 Jahren an Krebs.

Cooper Car Company

Cooper Car Company. Cooper war ein britischer Rennwagenhersteller, der in den 1950er und 1960er Jahren mit eigenen Werksteams in diversen Motorsportklassen vertreten war. Cooper trat in der Formel Junior, der Formel 3, bei den 500 Meilen von Indianapolis, bei den 24-Stunden-Rennen von Le Mans sowie in der Formel 1 an. Daneben lieferte das Unternehmen regelmäßig auch Fahrzeuge für Kundenteams. Zeitweise gehörten Coopers Teams zu den erfolgreichsten Formel-1-Teams. Jack BrabhamBruce McLaren und Jochen Rindt fuhren auf Coopers Werkswagen Erfolge ein. Bekannt ist das Unternehmen außerdem durch den Mini Cooper.

John Cooper Works

John Cooper Works (JCW) war ein britischer Hersteller von Tuningteilen und Zubehör und ist seit 2007 eine Marke der BMW Group für gleichnamige Mini-Modelle und Zubehörteile. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2002 von Michael Cooper, dem Sohn von John Cooper, einem Sportwagen-Konstrukteur und -Tuner des originalen Mini Cooper. Im Januar 2007 erwarb BMW die Markenrechte von John Cooper Garages, wodurch die Marke John Cooper Works seit 2008 offiziell Bestandteil der Marke MINI ist.


Mini basierenden Fahrzeuge

Liste der auf dem Mini basierenden Fahrzeuge

Liste der auf dem Mini basierenden Fahrzeuge. Der Mini der British Motor Corporation diente als Basis für zahlreiche Kit-Cars und Sondermodelle. Einige sind dem seltenen Mini Moke nachempfunden. Nachfolgend eine Teilliste. Da einige Fahrzeuge von verschiedenen Herstellern unter unterschiedlichen Eigentümern mehrfach produziert wurden, können Dopplungen enthalten sein.

Mini Wildgoose

Der Mini Wildgoose war ein Wohnmobil auf Basis des Mini. Er war speziell für Rentnerehepaare konzipiert und soll angeblich Geschwindigkeiten von bis zu 112 km/h erreicht haben, realistischer waren jedoch Reisegeschwindigkeiten von 80 km/h. Der Mini Wildgoose wurde in den 1960er-Jahren in geringer Stückzahl von einem Unternehmen in Sussex, Südengland, produziert. Für den Umbau benötigte man einen BMC Mini-Transporter und einen Umbausatz, der entweder 445 £, 480 £ oder 601 £ kostete. Theoretisch war es auch möglich, das Fahrzeug komplett umgebaut zu erwerben. Der Mini Wildgoose-Umbau bot Platz für vier Sitzplätze in einer Essecke und ein Doppelbett. Zur Ausstattung gehörten ein Tisch, Vorhänge, Schränke und Wasserkanister.

Mini Cord ‘Fibra de vidrio

Mini Cord war eine Automarke aus Venezuela. Das Unternehmen FACORCA, kurz für Fábrica de Motores y Carrocerías Cordillera C.A., aus Mariara vereinbarte im April 1990 mit Rover die Produktion von Automobilen. Im Dezember 1991 begann die Serienfertigung. Der Markenname lautete Mini Cord. Absatzmärkte waren neben dem Inland noch Kolumbien und die Inselgruppe der Antillen. 1995 endete die Produktion. Das einzige Modell entsprach dem Mini. Allerdings bestand die Karosserie aus Fiberglas. Erkennbar ist das an der Wölbung der Karosserie entlang der Kotflügel und Schweller. Ein Vierzylindermotor mit 998 cm³ Hubraum trieb die Vorderräder an. Planungen eines größeren Motors mit 1275 cm³ Hubraum wurden nicht umgesetzt. Ausführungen als Cabriolet und Strandwagen blieben Einzelstücke.

Scamp

Scamp, anfangs Mini Scamp genannt, ist eine britische Automarke. Robert Mandry gründete 1969 das Unternehmen Miller Mandry in Reading in der Grafschaft Berkshire. In Anzeigen des Unternehmens taucht auch die Firmierung Miller Mandry Sales Division auf. Daneben wird noch ein Partner Miller genannt. Sie begannen mit der Produktion von Automobilen und Kits. Der Markenname lautet Scamp. Als Miller 1974 ausstieg, zog Mandry nach Woking in Surrey und benannte das Unternehmen in Robert Mandry Scamps um. Es wird auch die Firmierung Connaught Garage Limited genannt.[4] Unklar ist die Verbindung zur Connaught Garage Brookwood Limited, die am 5. Dezember 1985 gegründet wurde, seit 30. November 1991 von Maurice Robert Mandry (geboren 1943) geleitet wird und ihren Sitz in Woodham bei Addlestone in Surrey hat. 1987 übernahm Andrew MacLean das Unternehmen, benannte es in The Scamp Motor Company um und verlegte den Firmensitz nach East Grinstead in West Sussex. Seit 1989 heißt das Unternehmen Scamp Motor Company und hat seinen Sitz in Rowfant bei Crawley in West Sussex. Zwischen 2005 und 2014 ruhte die Produktion. Insgesamt entstanden bisher über 3000 Fahrzeuge.

Autobarn Gecko

Gecko war eine britische Automarke. Nick Ingram gründete 1984 das Unternehmen Autobarn Fabrications in Tamworth in der Grafschaft Staffordshire. Er begann mit der Produktion von Automobilen und Kits. Der Markenname lautete Gecko. 1990 setzte Simmons Design aus Lichfield in Staffordshire unter Leitung von David Simmons die Produktion fort. 1992 endete die Produktion. Insgesamt entstanden etwa 88 Exemplare. Im Angebot stand nur ein Modell, allerdings in mehreren Ausführungen. Es war eine Mischung aus Freizeitauto im Stile des Mini Moke und eines Strandwagens. Die Basis bildete der Mini mit einem modifizierten hinterem Hilfsrahmen. Darauf wurde eine offene Karosserie montiert, die aus einer Mischung von SperrholzAluminium und Fiberglas bestand. Der Radstand variierte zwischen 127cm und 254cm. Eine Version mit sechs Rädern stand ebenfalls im Angebot.

William Towns Hustler

William Towns (* 1936; † 1993) war ein britischer Autodesigner. Fahrzeuge wie der Aston Martin DBS (1967), Jensen-Healey (1972) und Aston Martin Lagonda (1974) wurden von ihm entworfen. Towns arbeitete als Designer für Rootes (Sitze, Türgriffe etc.) und für den Automobilhersteller Rover. 1966 wechselte er zu Aston Martin und prägte dort das Design der Fahrzeuge in den 1970er Jahren.

Hustler war eine britische Automarke. Der Designer William Towns – der auch für den Aston Martin Lagonda verantwortlich war – entwarf 1978 das Fahrzeug und stellte später in seinem Designstudio Interstyl in Compton Verney in Warwickshire die Bausätze her. Es handelte sich um ein Kit Car. Basis der Fahrzeuge war der Mini. Die Ursprungsversion besaß Stahlrahmen aus quadratischen Profilträgern, die mit Glasfaserplatten und großen, flachen Fenstern verkleidet waren. Die meisten Modelle verfügten über Schiebetüren. Der vordere und der hintere Hilfsrahmen sowie die Mechanik stammte vom Mini, vom Metro oder vom BMC ADO16. Der Hustler war mit vier und mit sechs Rädern erhältlich. Bei der sechsrädrigen Version wurden hinten zwei Hilfsrahmen des Mini verwendet. Stilistisch hatte das Fahrzeug Anklänge an Lagonda und Bulldog. Rund 500 Exemplare in verschiedenen Modellversionen wurden bis 1989 hergestellt. Ein sechsrädriges Fahrzeug im guten Zustand wurde 2015 für 9.200 Pfund Sterling versteigert.

Midas Cars Ltd.

Die Midas Cars Ltd. ist ein britischer Automobilhersteller, der in Oldham (Lancashire)Corby (Northamptonshire) und Redditch (Worcestershire) seit 1978 Kit Cars auf Basis des Mini herstellt. Harold Dermott und seine Firma D&H Fibreglass Techniques in Greenfield in der Nähe von Oldham kam 1975 mit Marcos überein, die Fertigung des Mini Marcos zu übernehmen. Der Wagen hatte ein etwas überholtes Aussehen, und so bat Demott den Designer Richard Oakes, ein neues Modell zu entwerfen. Der neue Wagen wurde Midas genannt und bei der Performance Car Show 1978 in London vorgestellt. Der Wagen hatte eine selbsttragende Karosserie in Gemischtbauweise (GFK und Stahl) mit dem vorderen Hilfsrahmen und dem Motor des Mini. Der hintere Hilfsrahmen des Mini war durch einen Querträger ersetzt, der die beiden Längslenker für die Hinterräder trug. 1981 wurde ein überarbeitetes Modell eingeführt, das einige Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger hatte, die von Gordon Murray von McLaren Racing vorgeschlagen worden waren. Der Wagen war in drei Ausführungen erhältlich, Gold, Silber und Bronze, je nach Ausstattung. Die erhöhte Nachfrage konnte von der kleinen Werkstatt in Oldham nicht mehr befriedigt werden. So zog das Unternehmen nach Corby um und änderte seinen Namen in Midas Cars Ltd. 1985 wurden weitere Verbesserungen realisiert; der Midas Gold wurde auf die nun verfügbaren Teile von Austin und MG Metro angepasst. Außerdem wurde das Äußere – wiederum von Richard Oakes – überarbeitet, der die Konstruktion mit breiteten Kotflügeln, einer „Froschaugen“-Front und größeren Fenstern versah. Gordon Murray sorgte für die Verbesserung der Aerodynamik. Der Midas wurde erfolgreich einem ECE12-Crashtest unterzogen, damit er sowohl als Kit als auch als komplettes Auto angeboten werden konnte. 1989 erschien eine Cabrioversion, aber noch im gleichen Jahr musste die Fertigung eingestellt werden, da die Fabrikgebäude niedergebrannt waren.

Unipower

Unipower war eine britische Automarke. Das Unternehmen Universal Power Drives Limited aus Perivale in Middlesex, das bereits seit 1934 Lastkraftwagen und Straßenschlepper herstellte, begann 1966 mit der Produktion von Personenkraftwagen. 1970 wurde die Pkw-Produktion nach etwa 75 hergestellten Exemplaren eingestellt. Das einzige Pkw-Modell war ein zweisitziges Rennsport-Coupé mit Kunststoff-Karosserie und einem quer im Heck vor der Hinterachse eingebauten Motor des BMC Mini Cooper oder Mini Cooper S.


Mini-Nachfolger

Der Austin Metro und der Innocenti Mini (Bertone) teilen sich den gleichen technischen Kern (Motor, Getriebe und Fahrwerk des klassischen Mini). Äußerlich ähneln sie sich, weil beide als moderne, kantige Schrägheck-Modelle (Hatchbacks) der 1970er Jahre konzipiert wurden, um das in die Jahre gekommene Konzept des Ur-Mini abzulösen.

Austin Metro

Der Metro ist ein PKW-Modell des englischen Automobilherstellers British Leyland. Er wurde von Sommer 1980 bis Frühjahr 1994 von der Tochterfirma Austin Motor Company und bis Herbst 1997 von der Rover Group gebaut und unter den Markenbezeichnungen Austin, Rover und MG angeboten.

Innocenti Mini (Bertone)

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Der Innocenti Mini war ein Kleinwagen, der ab 1975 vom Mailänder Automobilhersteller Innocenti produziert wurde. Der Wagen basierte technisch auf dem Mini von British Leyland, hatte aber eine eigenständige, von Bertone entworfene Karosserie, die ihn wesentlich moderner erscheinen ließ. Ausgestattet mit 0,9 oder 1,2 Liter großen Vierzylindermotoren, wurde er zunächst unter den Bezeichnungen Mini 90 bzw. Mini 120 verkauft. Später kamen andere Motorisierungen und Modellbezeichnungen hinzu. Ab 1982 entfernte sich der Kleinwagen weiter von seinen britischen Wurzeln. Er erhielt japanische Antriebstechnik und wurde mehrfach überarbeitet. Zu dieser Zeit wurde auch die Bezeichnung „Mini“ abgelegt. Die Benennung erfolgte daraufhin nach der Größe des Hubraums. Nachdem Fiat 1991 die Anteilsmehrheit an Innocenti erworben hatte, lief die Produktion des Kleinwagens aus; 1993 wurde der letzte Innocenti Mini hergestellt.

Innocenti De Tomaso

Der 1976 vorgestellte Innocenti De Tomaso war eine überarbeitete Version des Mini 120, die sich vor allem äußerlich vom 120 unterschied. Die De Tomaso-Version verfügte über breite Kunststoffstoßstangen mit vorderem Spoiler, Alufelgen, integrierte Nebelscheinwerfer und eine Lufthutze auf der Motorhaube. Der Motor wurde unverändert aus dem 120 übernommen, die Motorleistung stieg durch einen geänderten Ansaugkrümmer und Auspuff auf 70 PS. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 160 km/h. Die Produktion des Innocenti De Tomaso endete 1983. Sein Nachfolger war der 1985 präsentierte Innocenti Turbo De Tomaso.


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