
Koenigsegg Automotive AB ist ein schwedischer Kraftfahrzeughersteller von Supersportwagen. Das Unternehmen Koenigsegg wurde 1994 von Christian von Koenigsegg im schwedischen Ängelholm gegründet. Im Jahr 2000 begann die Serienproduktion. Das Projekt der Herstellung eines Supersportwagens in Schweden wurde in der Entwicklungsphase unter anderem von Saab und Volvo sowie von vielen Zuliefererfirmen unterstützt. Das Ziel von Christian von Koenigsegg war es, ein Fahrzeug als „reine Fahrmaschine“, wie er es nannte, auf den Markt zu bringen. Geringes Gewicht, hohe Motorleistung und die Verwendung hochwertiger Materialien waren dabei wichtige Punkte. Am 16. Juni 2009 einigte sich Koenigsegg mit dem amerikanischen Automobilhersteller General Motors, dessen insolvente schwedische Tochterfirma Saab zu kaufen. Die beteiligten Unternehmen hatten hierzu eine finanzielle Unterstützung von 450Millionen Euro bei der Europäischen Investitionsbank beantragt, die von der schwedischen Regierung abgesichert werden sollte. Am 24.November 2009 sagte Koenigsegg seine Pläne mit Saab jedoch überraschend ab.
Koenigsegg Jesko

Der Koenigsegg Jesko ist ein Supersportwagen des schwedischen Automobilherstellers Koenigsegg, benannt nach Jesko von Koenigsegg, dem Vater von Christian von Koenigsegg. 125 Exemplare waren geplant.
Koenigsegg Gemera

Der Koenigsegg Gemera ist ein Supersportwagen des schwedischen Automobilherstellers Koenigsegg. Vorgestellt werden sollte der Gemera am 3. März 2020 im Rahmen des Genfer Auto-Salons. Auf Grund der COVID-19-Pandemie wurde der Auto-Salon am 28. Februar 2020 abgesagt, Koenigsegg entschied sich aber dennoch dafür, den Sportwagen in den Messehallen vorzustellen. Dabei waren jedoch kaum Personen anwesend, da in der Schweiz zu diesem Zeitpunkt alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen verboten waren. Die Vorstellung wurde auch via Live-Stream im Internet übertragen. Die Serienproduktion begann im März 2026.
Ferrari F40
Der Ferrari F40 ist ein Supersportwagen, den der italienische Sportwagenhersteller Ferrari von 1987 bis 1992 baute. Rennsporttechnik wie etwa Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff kam zum Einsatz. Enzo Ferrari persönlich trieb 1986 dieses Projekt zum 40-jährigen Firmenjubiläum an, daher auch die Bezeichnung. Der F40 war als bis dahin schnellster und stärkster Ferrari für den Straßeneinsatz technisch und optisch ein besonderes Modell und der letzte Ferrari, der unter der Regie von Enzo Ferrari entwickelt wurde. Auch wenn als Leistung offiziell immer 352 kW/478 PS bei 7000/min angegeben wurde, gibt es unterschiedliche Versionen, wie die europäische Version mit/ohne Katalysatoren und die US-Version, die sich im Drehmomentverlauf unterscheiden, auch in der Getriebeübersetzung gibt es Unterschiede. Die wahre Leistung variiert, so wurden zum Beispiel bei einem Testwagen 530 PS am Prüfstand gemessen. Rennausführungen wurden von Michelotto in Padua entwickelt und von 1989 an gebaut. Diese Fahrzeuge wurden in verschiedenen Rennserien eingesetzt. Über deren Anzahl gibt es widersprüchliche Angaben, laut Ferrari-Homepage wurden vom F40 LM/Competizione „insgesamt rund zehn Exemplare gefertigt“, dort werden als Trockengewicht 1040 kg und als Höchstleistung 515 kW (700 PS) angegeben. Im Jahr 2025 wurde eines dieser F40 LM bei einer Auktion in den USA für mehr als 11 Mio. US-Dollar versteigert.


Lancia

Lancia [ˈlantʃa] ist ein italienischer Automobilhersteller mit Sitz in Turin. Das 1906 gegründete Unternehmen wurde 1969 vom italienischen Automobilhersteller Fiat übernommen und ist seit 2021 eine der Marken des internationalen Automobilkonzerns Stellantis. Im Automobilbau kann Lancia auf Pionierleistungen wie die erste selbsttragende Karosserie zurückblicken und war lange Zeit im Rallyesport erfolgreich. Das Design war seit jeher besonders wichtig, wie sich in früherer Zeit bei zahlreichen sowie teils außergewöhnlichen Karosserievarianten, in späterer bei Lösungen in Details und der Auswahl besonderer Materialien zeigte. Nachdem 20 % der Anteile an Chrysler im Jahre 2009 an Fiat gegangen waren, beteiligte sich Lancia am Design beider Marken; geringfügig modifizierte Chrysler-Fahrzeuge wurden als Lancia-Modelle in Europa angeboten. 2014 wurde bekanntgegeben, dass die Produktion von Fahrzeugen mit dem Markennamen Lancia schrittweise eingestellt werde. Seit 2017 wird das letzte noch gebaute Modell Ypsilon nur in Italien angeboten, wo es eines der meistverkauften Fahrzeuge ist. Mit der Fusion von PSA und FCA zu Stellantis im Jahr 2021 gab der Vorstandsvorsitzende Carlos Tavares bekannt, dass für mindestens zehn Jahre in die Marke Lancia investiert werde. Seit 2024 sind Modelle auch wieder außerhalb Italiens zu kaufen. Zunächst wurde im April 2023 mit dem Lancia Pu+Ra HPE Concept eine neue Designstudie vorgestellt. Ein neuer Ypsilon folgte im Februar 2024.
Lancia Delta

Der Lancia Delta ist ein nicht mehr produzierter Pkw des italienischen Automobilherstellers Lancia. Von ihm entstanden drei Generationen. Die erste Generation wurde von Herbst 1979 bis Anfang 1994 gebaut (interne Bezeichnung: Lancia 831ABO). Auf dem Serienmodell basierten mehrere Motorsportversionen, mit denen Lancia in den späten 1980er- und frühen 1990er-Jahren unter anderem die Rallye-Weltmeisterschaft dominierte. Von Frühjahr 1993 bis Sommer 1999 wurde eine zweite, als Nuova Delta bezeichnete Generation (intern: Lancia 836) hergestellt. Nach nahezu zehnjähriger Pause erschien 2008 die dritte Generation (Typ 844), die in einigen Ländern unter dem Modellnamen Chrysler Delta verkauft wurde. Die Technik aller drei Generationen war eng mit der zeitgenössischer Fiat-Modelle verwandt. 2028 möchte Stellantis den neuen Delta auf den deutschen Markt bringen.

Delta Integrale Evoluzione I und II

Delta Integrale Evoluzione. Im Spätsommer 1991 debütierte der Lancia Delta Integrale Evoluzione (oder inoffiziell kurz Delta Evo). Diese Ausführung wurde bis Ende 1992 mit 16V-Motor ohne Katalysator, oder für spezielle Märkte mit schärferen Abgasauflagen wie Deutschland, Österreich und der Schweiz, als 8v mit Katalysator gebaut. In der Folge wurde dieses Modell auch als Evo I bekannt. Von Mitte 1993 bis Anfang 1994 lief der Evoluzione II 16V mit Katalysator vom Band, der später als Evo II oder in Deutschland als Sedici bekannt wurde. Diese italienische Bezeichnung steht für „16“ und bezieht sich auf die Ventilzahl bei der neuen Katalysatorversion, eine Bezeichnung, die insbesondere auch zur besseren Differenzierung zum Vorgängermodell auf dem deutschen Markt benutzt wurde, da offiziell bis dahin nur die Variante mit dem 8V-Katalysator-Motor importiert wurde. Die Evo II wurden im Werk Chivasso gefertigt, das 1993 der Karosseriebauer Maggiora übernahm. Zum Produktionsende wurden dort diverse Sonderserien aufgelegt, und zum Teil wurde auch Sonderwünschen Rechnung getragen, die offiziell nicht in der Optionenliste standen. So war es auch Maggiora, der sich in der Folge für eine Fortsetzung der Produktion des kommerziell immer noch erfolgreichen Modells starkmachte. So entstanden diverse Prototypen bzw. Farbproben wie Perlrot, Bronze oder das Violett für einen möglichen EVO-II-Nachfolger. Die Fahrzeuge wurden jeweils an verschiedenen Treffen des Italienischen Delta Club präsentiert, jedoch wurden diese Bemühungen von der Lancia-Marketingabteilung zugunsten des soeben erschienenen neuen Delta fallengelassen. Merkmale des Evoluzione waren eine breitere Spur, vergrößerte Kotflügelverbreiterungen, eine geänderte Wölbung der Motorhaube mit veränderten Lufteinlässen, ein veränderter Lochkreis der Räder (nun 5×98 statt bisher 4×98er LK), stärkere Festsattelbremsen (Brembo), eine robustere Lenkung, geänderte Scheinwerfer und Schwellerschürzen, eine verbesserte Elektrik und eine Auspuffanlage mit größerem Durchmesser mit einem einfachen Endrohr. Auch die Stoßstangen wurden geändert und der Dachspoiler war nun dreifach verstellbar. Der Vierzylinder im 16v leistete anfangs 154 kW (210 PS), in der späteren Katalysator-Version 158 kW (215 PS). Für eine stärkere Motorleistung konnte für kurze Zeit der Ladedruck des Turboladers um etwa 0,2 bar erhöht werden. Diese Overboostfunktion wird vom Motorsteuergerät über ein Taktventil gesteuert, welches das Volllastsignal des Drosselklappenpotentiometers verarbeitet und so je nach Lastzustand und Parameter in der Lage ist, eine kurzzeitige Druckerhöhung zu generieren. Die Overboostphase kennzeichnete ein mit Overboost gekennzeichnetes Lämpchen im Armaturenträger, außer beim EVO II. Bei der ersten Version des Evo 16V wurde zu Homologationszwecken für die Gruppe-A-Rallyes bei einer limitierten Anzahl von Fahrzeugen eine Wasserzerstäubung für den Ladeluftkühler installiert. Diese Systeme waren normalerweise bei Auslieferung an den Kunden nicht angeschlossen oder zum Teil nur unvollständig vorhanden und mussten für die Inbetriebnahme zuerst mit Komponenten ergänzt werden. Diese Funktion wurde durch einen Druckschalter aktiviert, welcher nahe der linken Motorhaubenverriegelung lag, und ein Relais unterhalb des Handschuhfaches ansteuerte. Dieses Relais schaltete zwei in Reihe geschaltete Pumpen im Kofferraum. Dadurch sollte während des Overboost die Motorleistung durch Wasserzerstäubung auf die Kühlfläche des Ladeluftkühlers und der dadurch besseren Kühlwirkung zusätzlich erhöhen. Das hierzu benötigte Wasser wurde aus einem im Kofferraum befindlichen Wassersack gepumpt. Das Steuergerät hatte dafür selbst keinen Ausgang, entgegen einigen kursierenden Meinungen. Beim Evo I 16V waren ABS und beim Evo II 16V (sedici) auch eine Klimaanlage serienmäßig, letztere war nur bei bestimmten Evo-I-Sondermodellen serienmäßig und bei den anderen Versionen gegen Aufpreis lieferbar, die Serienausstattung konnte sich je nach Absatzmarkt unterscheiden. Vom Evoluzione wurden auch diverse Sonderserien mit Sonderausstattung oder -lackierung aufgelegt, einige davon mit fortlaufender Nummerierung, weitere nur in beschränkter Stückzahl. Die Höchstgeschwindigkeit des Evoluzione 16V lag bei 220 km/h, für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigte er 5,7 Sekunden.




Lancia Beta Montecarlo


Der Lancia Beta Montecarlo (Eigenschreibweise: Lancia β Montecarlo; ab 1980: Lancia Montecarlo; werksintern Tipo 137) ist ein zweisitziger Straßensportwagen, der von 1975 bis 1982 in zwei Serien bei Pininfarina gebaut und unter der zum Fiat-Konzern gehörenden Marke Lancia verkauft wurde. Ungeachtet seiner Modellbezeichnung hat er mit Ausnahme der Motorisierung keine Bezüge zu Lancias Baureihe Beta; er geht vielmehr auf ein Projekt von Fiat und Pininfarina zurück. Der Beta Montecarlo bildete die Basis für mehrere Rennsportmodelle, unter ihnen der erfolgreiche Lancia Rally 037. Auf dem nordamerikanischen Markt hieß das Auto Lancia Scorpion.

Lancia Medusa

Der Lancia Medusa ist ein italienisches Konzeptfahrzeug, das von Lancia gebaut wurde. Es wurde von Giorgetto Giugiaro entworfen und 1980 auf dem Turiner Autosalon vorgestellt. Der Medusa basiert auf dem Chassis und der Mechanik des Lancia Montecarlo und verwendet daher den gleichen mittig montierten 2,0-Liter-Lampredi-I4-Motor, der 120 PS (88 kW; 120 hp) bei 6.000 U/min und ein Drehmoment von 170 Nm (125 lb ft) erzeugt, gekoppelt an ein 5-Gang-Schaltgetriebe aus diesem Fahrzeug. Für die DeLorean Motor Company wurde von Italdesign ein Prototyp, die viertürige viersitzige Limousine DMC-24, angefertigt. Ein weiteres Derivat für Lamborghini wurde ebenfalls von Italdesign entwickelt.


Lancia Rally 037

Der Lancia Rally 037 ist ein Sportwagen des italienischen Herstellers Lancia, der speziell für die Anforderungen des Rallyesports konstruiert wurde. Die Entwicklung des Lancia Rally 037 begann im Juli 1980 unter dem (Abarth-)Projektkürzel SE037 im Rahmen einer intensiven Kooperation von Lancia, Abarth und Pininfarina. Im Dezember desselben Jahres wurde der erste einsatzbereite Prototyp präsentiert. Der Rally 037 besitzt einen Mittelmotor, der mit Hilfe eines mechanischen Roots-Kompressors auf 228 kW (310 PS) aufgeladen wird. Dadurch ist eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in vier Sekunden möglich. Die Basis des Zweiliter-16V-Motors von Abarth stammt aus dem Fiat 131 Abarth. Vom Lancia Rally 037 gab es homologationsbedingt auch eine Straßenversion („stradale“). In ihr leistete der 2-Liter-Motor 151 kW (205 PS) bei 7000/min. Der Wagen kostete 1983 in Italien 45.630.000 Lire. Inklusive der wettbewerbsspezifischen Ausführungen baute Lancia zusammen mit Abarth und Pininfarina insgesamt 257 Einheiten des Rally 037. Die Straßenversion (Fahrgestellnummern 001 bis 200) war die Basis für die ersten Wettbewerbsfahrzeuge, die an den breiten Heckleuchten vom Lancia Montecarlo erkennbar waren. Die Fahrzeuge der Evolutionsstufe 1 (Fahrgestellnummern 201 bis 220) hatten runde Heckleuchten, die der Evolutionsstufe 2 (Fahrgestellnummern 301 bis 320) verzichteten zusätzlich noch auf die Heckstoßstange, um die Wärmeabfuhr aus dem Motorraum zu verbessern. Der Lancia Rally 037 basierte auf der Fahrgastzelle des Lancia Beta Montecarlo, da das Reglement die Verwendung dieses Teils von einem Serienfahrzeug forderte. Deswegen wurde sogar eigens die Produktion des Montecarlo wieder aufgenommen, die eigentlich bereits zwei Jahre zuvor beendet worden war. Da der Rally 037 als reines Wettbewerbsfahrzeug konzipiert wurde, stand er in der Tradition des Lancia Stratos HF. Als Antrieb diente die lang bewährte Abarth-Variante des Lampredi-Vierzylinders, als Getriebe wurde auf das ZF-Aggregat des De Tomaso Pantera zurückgegriffen. Damit war der Rally 037 eines der letzten Rallyefahrzeuge mit reinem Hinterradantrieb. Abarth nutzte die langjährigen Erfahrungen, ein vor allem einfach gehaltenes und schnell und leicht zu wartendes Fahrzeug zu konstruieren. Deswegen verzichtete man bewusst auf einen Allradantrieb, um einerseits die Entwicklungszeit kurz zu halten und andererseits weniger Teile zu verbauen. Ein ganz großer Vorteil des Rally 037 war seine konsequente konstruktive Auslegung auf leichten Service während der Wettbewerbe. So wurden am Fahrzeug alle wesentlichen Bauteile mit Schrauben in nur zwei unterschiedlichen Größen befestigt, um Werkzeugwechsel so weit wie möglich zu vermeiden. So waren Radmuttern, Stoßdämpferbefestigungen und Sitzschienen mit dem Schlagschrauber ohne Werkzeugwechsel de- und remontierbar, wobei die Befestigung der Sicherheitsgurte am Sitzgestell die Wartung noch weiter vereinfachte. Am Rohrrahmen gab es beispielsweise Führungselemente für die Haltebolzen der Stoßdämpfer, die deswegen unter Wettbewerbsbedingungen sehr schnell und einfach montiert werden konnten. Hier hatte der Rally 037 im Einsatz einen entscheidenden Vorteil beispielsweise gegenüber dem Audi quattro, der im Einsatz oft an seiner großen Komplexität und den daraus resultierenden aufwendigen Servicearbeiten scheiterte. Trotzdem konnte der Rally 037 bis Mitte der 1980er-Jahre zumindest bei Asphalt-Rallyes mit den allradgetriebenen Konkurrenten der Gruppe B (Audi quattro und Peugeot 205 T16) mithalten und war ihnen dabei im Fahrverhalten teilweise sogar überlegen. Mit Beginn der Rallye-Weltmeisterschaft 1985 wurde der 037 vom allradgetriebenen Lancia Delta S4 abgelöst. Lancia gewann mit dem Rally 037 im Jahre 1983 die Konstrukteursweltmeisterschaft. Der Lancia Rally war damit bisher das letzte nicht allradgetriebene Fahrzeug der Geschichte, das einen solchen Titel gewann. 1983 beendete Walter Röhrl mit einem Lancia Rally 037 die Fahrerweltmeisterschaft auf Rang zwei, der zweite Werksfahrer, Markku Alén, wurde Dritter. Zwischen 1983 und 1985 gelangen Lancia mit dem 037 zusätzlich drei aufeinanderfolgende Gewinne der Rallye-Europameisterschaft. Die italienische Firma Kimera Automobili baut mit dem Evo 37 seit 2021 eine Neuauflage des 037. Es sollen 37 Fahrzeuge entstehen. Der Basispreis beträgt vor Steuern 540.000 Euro.





Lancia Delta S4

Der Lancia Delta S4 (auch bekannt unter dem Abarth-Projektcode SE038) ist ein Gruppe-B-Rallyewagen von Lancia. Der Delta S4 nahm 1985 und 1986 an der Rallye-Weltmeisterschaft teil, bis die Gruppe B aufgelöst und die Fahrzeuge schließlich von der FIA verboten wurden. Der Wagen ersetzte den 037 und stellte dessen Weiterentwicklung dar. Der S4 nutzte die Vorteile des Gruppe-B-Reglements voll aus und verfügte über einen Mittelmotor und Allradantrieb für optimale Traktion auf losem Untergrund. Insgesamt wurden 28 Chassis gefertigt.


Kimera Automobili

Kimera Automobili ist ein italienisches Unternehmen, das sich auf die Produktion von Restomods und Hochleistungsfahrzeugen spezialisiert hat. Gegründet vom ehemaligen Rallyefahrer Luca Betti, interpretiert das Unternehmen legendäre Fahrzeuge der Vergangenheit neu, indem es klassisches Design mit moderner Technologie verbindet. Der Firmensitz befindet sich in der Villa Kimera in Cuneo, Italien. Der Name des Unternehmens stammt aus dem Griechischen und steht für die Chimera, ein Mischwesen der griechischen Mythologie. Sie findet sich auch im Emblem des Herstellers wieder. Darüber hinaus haben die Buchstaben K-M-R eine besondere Bedeutung für Luca Betti, da sie für einen Satz stehen, den er sich während seiner Rallye-Karriere immer wieder vorsagte: „Keeping My Road“ (Meine Straße halten). Kimera Automobili wurde mit dem Ziel gegründet, den italienischen Rallyeautos der 1980er-Jahre Tribut zu zollen. Das erste Projekt des Unternehmens, das 2021 auf den Markt kam, war der EVO37, eine moderne Neuinterpretation des Lancia 037. Der Name EVO leitet sich von Lancia Delta HF Integrale Evoluzione ab und ist eine Kurzform des Wortes „Evoluzione“.
Kimera Evo 37

Der Kimera Evo 37 ist ein Sportwagen, der in limitierter Auflage als Reminiszenz an den Lancia Rally 037 gebaut wird. Der Rally 037 wurde vom italienischen Automobilhersteller Lancia für den Rallyesport konstruiert. Homologationsbedingt gab es von ihm auch eine Variante mit Straßenzulassung. Insgesamt wurden in den 1980er-Jahren 257 Rally 037 gebaut. Im Mai 2021 präsentierte der italienische Rallyefahrer Luca Betti eine Neuauflage, die wie schon der Rally 037 auf einem Lancia Beta Montecarlo aufbaut. Allerdings soll nur die Fahrgastzelle mit der Fahrgestellnummer aus dem Montecarlo stammen. Die restlichen Komponenten wurden neu entwickelt. Öffentlichkeitspremiere hatte die auf 37 Exemplare limitierte Neuauflage auf dem Goodwood Festival of Speed im Juli 2021. Die Produktion erfolgt im italienischen Cuneo bei Kimera Automobili. Der Firmenname entstammt der italienischen Sprache und steht für die Chimära, ein Mischwesen aus der griechischen Mythologie. Es ist auch auf dem Emblem des Herstellers zu sehen. Der Basispreis des Sportwagens beträgt vor Steuern 540.000 Euro.

Mit dem New Stratos baut die Manifattura Automobili Torino seit 2018 ein Fahrzeug, das ebenfalls an ein älteres Lancia-Modell (Lancia Stratos HF) erinnern soll. Im gleichen Jahr wurde der Delta Futurista von Automobili Amos als Reminiszenz an den Lancia Delta HF Integrale 16V angekündigt. 2022 debütierte ein Restomod in Anlehnung an den Lancia Delta HF Integrale von Maturo Competition Cars und 2023 der Grassi 044S als Reminiszenz an den Lancia Delta S4.
K39

K39. Im Jahr 2025 präsentierte das Unternehmen den K39, einen Rennwagen, der für Wettbewerbe wie das Pikes Peak International Hill Climb entwickelt wurde. Der K39 ist vom Lancia Beta Turbo Gr. 5 „Silhouette“ des Martini Racing Teams inspiriert, der die Sportwagen-Weltmeisterschaft zwischen Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre dominierte. Sein Name unterstreicht seinen Charakter als Retro-inspiriertes neues Fahrzeug (nicht EVO39, sondern K39, wie in „Kimera 39“) und nicht als Restomod. Daher trägt der K39 nicht mehr das Lancia-Logo, sondern das von Kimera, da es sich um ein vollständig entwickeltes und nicht abgeleitetes Fahrzeug handelt. Der Wagen verfügt über ein Monocoque-Chassis aus Kohlefaser und eine aerodynamisch optimierte Karosserie, die speziell für Bergrennen konzipiert wurde.
Kimera-Koenigsegg K39
Vorne der Lancia Delta S4 und hinten der Ferrari F40, der Kimera-Koenigsegg K39

Neues KK-Logo. Neues Kimera-Koenigsegg-Logo.
Der Kimera K39 ist ein extremes, brandneues italienisches Hypercar, das von Grund auf von Kimera Automobili gebaut wurde. Ausgestattet mit einem maßgeschneiderten Kohlefaser-Monocoque verkörpert das Auto die radikale Aerodynamik und Ästhetik des klassischen Langstreckenrennsports der 1980er Jahre. Das Herzstück des K-39 ist ein eigens von Koenigsegg speziell für Kimeras Performance-Philosophie entwickelter Biturbo-V8. Mit 1.000 PS und 1.200 Nm Drehmoment vereint er außergewöhnliche Leistung mit Präzision, Ansprechverhalten und Fahrbarkeit. Während Kimeras frühere Modelle EVO37 und EVO38 den Lancia 037 Rallyewagen modernisierten, ist der K-39 eine komplett neue Konstruktion mit Einflüssen aus dem Langstreckenrennsport. Das neue Design verwendet das unverwechselbare Heck des Ferrari F40. Entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Rennwagenspezialisten Dallara, zeichnet er sich durch eine breitere Spur, größere Lufteinlässe und moderne aerodynamische Verbesserungen aus. Diese Weiterentwicklung positioniert den K-39 eher im Segment der absoluten Supersportwagen als in der Kategorie nostalgischer Nachbauten.





New 1000hp Koenigsegg-Engined Hypercar: A Modern Ferrari F40!
( https://youtu.be/sy91A5XmZok?si=0FOkxqbYJdwWAaGR )
..,-