Die 100 einflußreichsten Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte (The 100: A Ranking of the Most Influential Persons in History) ist der Titel eines Buches des amerikanischen Astrophysikers und White-Supremacy-Befürworters Michael H. Hart (* 1932), in dem er nach seinen Kriterien eine Rangliste der 100 einflussreichsten Menschen der Weltgeschichte aufstellt. Das Buch wird seit seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1978 stark diskutiert und kritisiert. Zur Positionierung Mohammeds an der Spitze der Liste kommentiert Hart: „Dass ich Mohammed die Liste der 100 einflussreichsten Personen der Weltgeschichte anführen lasse, wird einige Leser überraschen und durch andere in Frage gestellt werden. Aber er war der einzige Mann in der Geschichte, der sowohl auf religiösem als auch auf weltlichem Gebiet höchst erfolgreich war.“
Der deutsche Begriff „Prominenter“ (Singular Maskulinum) wurde im Zweiten Weltkrieg verwendet, um hochrangige Gefangene aus verschiedenen Ländern zu bezeichnen, die beispielsweise im Offiziersgefangenenlager Colditz (Oflag IV-C) oder in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern Sachsenhausen und Dachau inhaftiert waren und als Geiseln eingesetzt werden sollten. Unter diesen Gefangenen befanden sich ehemalige Staatsmänner, Politiker, politische Dissidenten und Priester sowie Kriegsgefangene, die mit alliierten Politikern und Mitgliedern von Königshäusern verwandt waren oder als solche galten. Die Colditz-Kriegsgefangenen wurden am 14. April 1945 von der US-Armee befreit, während die Gefangenen aus Sachsenhausen und Dachau nacheinander von Truppen der Wehrmacht und kurz darauf von Einheiten der 42. und 45. Infanteriedivision befreit wurden, nachdem die KZ-Häftlinge nach Tirol transportiert worden waren.
Der Ausdruck Prominenz (von lateinisch: prominentia = das Hervorragende; aus pro minere) wird im Alltag meist zur Bezeichnung der Gesamtheit von herausragenden Persönlichkeiten verwendet, kann aber auch neutral das wie immer erworbene Ausmaß der individuellen Bekanntheit in der Öffentlichkeit meinen und dann nicht nur auf Menschen, sondern beispielsweise auch auf Orte bezogen werden. Das Wort ist im Deutschen erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts in Gebrauch gekommen und stellt ein Äquivalent zu dem wörtlich gleichbedeutenden Begriff Eminenz dar, der traditionell auf die Anrede von hohen katholischen Würdenträgern beschränkt ist. Als Prominente oder umgangssprachlich Promis [ˈprɔmɪs], Celebritys oder auch VIPs (englische Abkürzung für Very Important Person) bezeichnet man vorwiegend jene Personen, die für ihre öffentlichen Auftritte bekannt sind. Häufig handelt es sich bei Prominenten um Schauspieler, Musiker und andere Unterhaltungskünstler, über die vielfach in der Presse oder im Fernsehen berichtet wird. Auch Politiker oder Sportler können prominent sein. In der jüngeren Organisationstheorie und Managementforschung wird davon ausgegangen, dass auch Vorstandsvorsitzende großer Unternehmen breite öffentliche Bekanntheit erreichen. Neben individueller wird inzwischen auch eine kollektive Berühmtheit erforscht, indem angenommen wird, dass ganze Unternehmen prominent werden können.
Ein Star (Person) [ˈstaːɐ̯] oder auch [ˈʃtaːɐ̯] (von englisch star, Stern) ist eine prominente Persönlichkeit mit überragenden Leistungen auf einem bestimmten Gebiet, in der Regel der Unterhaltung oder des Sports, und einer herausgehobenen medialen Präsenz. Der personifizierte Star ist Untersuchungsgegenstand der Medien-, Film- und Sozialwissenschaften. Richard Dyer hat mit seinem Buch Stars 1979 ein grundlegendes Werk dazu vorgelegt, das sich jedoch ausschließlich auf Filmstars bezieht. Der Aufstieg zum Star und dessen Status ist Gegenstand einer umfassenden Untersuchung von Moshe Adler. Im deutschen Sprachraum forscht insbesondere Werner Faulstich über Stars. Als gesichert gilt inzwischen die Erkenntnis, dass sich ein Star zunächst durch überragende Leistungen auf einem bestimmten Gebiet hervorgetan hat. Erforderlich ist auch ein öffentliches Interesse, durch das der Star und seine Leistung zum interessierten Publikum transportiert werden. Eine große Bekanntheit in der Öffentlichkeit wiederum kann die Akzeptanz eines Stars beim Publikum derart erhöhen, dass dieses eine Fanbeziehung aufbaut. Star ist ein Statussymbol, das den Star über andere Personen ohne diesen Status im selben Gebiet heraushebt. Sherwin Rosen bevorzugt eine monetäre Definition: Für ihn sind Stars eine „relativ kleine Anzahl von Personen, die enormes Geld verdienen und die den Bereich dominieren, in dem sie tätig sind“. Aus ökonomischer Sicht sind Stars ein Produkt der Industrie, das die Funktion insbesondere als Werbeträger erfüllt und damit dem Bedarf dient. Nach Adler kann das Phänomen eines Stars nur dort bestehen, wo der Konsum Wissen erfordert.
Unter dem Starsystem versteht man die Methode, nach der im Studiosystem von Hollywood Filmschauspieler als Stars herausgebracht wurden. Das Starsystem entstand in den 1920er Jahren und endete in den 1950er Jahren.
Der „Hollywood Star“ war ein eigenwilliges Klatschblatt, das unregelmäßig in Hollywood, Kalifornien, von William Kern herausgegeben wurde, der einen Großteil der Artikel unter dem Pseudonym „Bill Dakota“ verfasste. Es erschien erstmals 1976 im Zeitungsformat (und wurde an Zeitungskiosken verkauft) und wurde 1981 eingestellt. 1979 wechselte es zu einem kleineren Magazinformat, das jedoch nur zwei Ausgaben lang unter dem Titel „Hollywood Confidential Star Magazine“ erschien. Der „Hollywood Star“ hatte einen homosexuellen Subtext (Kerns andere Zeitung aus der Mitte der 1970er-Jahre hieß „Gayboy“) und veröffentlichte Nacktfotos und sexuell orientierte Gerüchte.
Der Hollywood Walk of Fame ist ein Gehweg in Los Angeles. Er erstreckt sich über 15 Häuserblöcke zu beiden Seiten des Hollywood Boulevard, von der Gower Street im Osten zur La Brea Avenue im Westen. Darüber hinaus verläuft der Walk of Fame noch drei Blöcke in nordöstlicher Richtung entlang der Vine Street, beginnend am Sunset Boulevard im Süden, den Hollywood Boulevard querend bis hinauf zur Yucca Street. Auf diesen Abschnitten sind derzeit 2836 Sterne eingelassen (Stand: 21. Februar 2026), mit denen Prominente geehrt werden, die eine wichtige Rolle vor allem in der amerikanischen Unterhaltungsindustrie spielen.
Unter dem Namen Berühmte Persönlichkeiten gab die Deutsche Post der DDR in den Jahren von 1967 bis 1972 eine Serie von Briefmarken heraus, die im aufwändigen Stichtiefdruckverfahren gedruckt wurde. Die einzelnen Ausgaben enthielten jeweils einen Wert in deutlich reduzierter Auflage (sog. Sperrwert). Dargestellt wurden Persönlichkeiten aus dem deutschsprachigen Raum, deren Geburts- oder Todestagsjubiläen gewürdigt wurde. Als Nachfolgerin wurde 1973 die Briefmarkenserie Bedeutende Persönlichkeiten aufgelegt, die bis zum Ende der DDR 1990 fortgesetzt wurde. Der Lipsia-Katalog der DDR unterteilt nicht und verbindet beide Serien als Bedeutende Persönlichkeiten. Hier wurde die Beschreibung des Michel-Katalogs gewählt.
Napoleon Bonaparte
Napoleon Bonaparte, als Monarch Napoleon I. (französisch Napoléon Bonaparte bzw. Napoléon Ier; * 15. August 1769 in Ajaccio auf Korsika als Napoleone Buonaparte; † 5. Mai 1821 in Longwood House auf St. Helena im Südatlantik), war General der Ersten Französischen Republik, Erster Konsul Frankreichs und schließlich Kaiser der Franzosen. Von 1805 bis zu seinem Sturz 1814 war er auch König von Italien und von 1806 bis 1813 Protektor des Rheinbundes. Joséphine de Beauharnais (geborene Marie Josèphe Rose de Tascher de la Pagerie; * 23. Juni 1763 in Les Trois-Îlets auf Martinique; † 29. Mai 1814 in Rueil-Malmaison) war als Ehefrau Napoleons Kaiserin der Franzosen.
1803 besuchte Napoleon Bonaparte mit seiner Frau Joséphine de Beauharnais Vaals in Limburg. Sie übernachteten auf dem Landgut Kasteel Bloemendal, das dem einflussreichen Tuchfabrikanten Von Clermont (Siehe Haus Clermont) gehörte. Während dieser französischen Kolonialzeit erfuhr die Region tiefgreifende Veränderungen, darunter den Ausbau des Straßennetzes. In dieser Ära wurden viele der heute noch erkennbaren Hauptverkehrsachsen als sogenannte Routes Impériales angelegt oder befestigt, um eine direkte Verbindung zwischen wichtigen Zentren wie Aachen (damals Hauptstadt des Departements de la Roer) und Maastricht (Hauptstadt des Departements Meuse-Inférieure) zu schaffen. Vaals wurde in dieser Zeit Teil des französischen Staates, was zur Einführung des Code Civil und einer einheitlichen Verwaltung führte, die auch den systematischen Brücken- und Straßenbau vorantrieb. Die damals geschaffenen Strukturen beeinflussten die Grenzziehung beim Wiener Kongress 1815, die schließlich zur Entstehung des Dreiländereck ‘Drielandenpunt bij Vaals‘ und der Kuriosität Neutral-Moresnet ‘Vierländereck‘ führte. Das Einzige, das noch übrig ist, ist der Viergrenzenweg in Vaals.
Frits Eddy Verheijen
Frits Eddy Verheijen (* 21. März 1946 in Vaals) ist ein ehemaliger niederländischer Eisschnellläufer. Verheijen nahm von 1963 bis 1973 an nationalen Wettbewerben teil und wurde im Jahr 1965 niederländischer Juniorenmeister im Mini-Mehrkampf. Zudem errang er bei niederländischen Meisterschaften zweimal den dritten Platz im Großen Vierkampf. International trat er erstmals in der Saison 1965/66 in Erscheinung. Dabei kam er bei der 3-Bahnen-Tournee in Inzell auf den zweiten Platz im Kleinen Vierkampf und bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 1966 in Deventer auf den 26. Rang im Großen Vierkampf. In den folgenden Jahren lief er bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 1969 in Inzell auf den 12. Platz, bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1969 in Deventer auf den 15. Rang und bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1970 in Oslo auf den neunten Platz im Großen Vierkampf. In der Saison 1970/71 belegte er bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 1971 in Heerenveen den sechsten Platz und bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1971 in Göteborg den siebten Rang im Großen Vierkampf. Nach Platz acht bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 1972 in Davos zu Beginn der Saison 1971/72 im Großen Vierkampf, erreichte er im Februar 1972 in Sapporo bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen den 25. Platz über 500 m sowie den 19. Rang über 1500 m und bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1972 in Oslo den fünften Platz im Großen Vierkampf. In seiner letzten aktiven Saison 1972/73 nahm er an der International Speed Skating League teil und wurde dabei Achter bei der Weltmeisterschaft in Göteborg sowie Siebter bei der Europameisterschaft in Skien. Sein Sohn Carl Verheijen nahm als Eisschnellläufer an den Olympischen Winterspielen 2002 und den Olympischen Winterspielen 2006 teil.
John Bröcheler
John Bröcheler (* 21. Februar 1945 in Vaals) ist ein niederländischer Bariton in Oper und Konzert. Bröcheler wurde in der Provinz Limburg, wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, geboren. Sein Vater war Schneider. Die männlichen Mitglieder der Familie Bröcheler galten als ausgesprochen „sangesfreudig“. Bröchelers Onkel war der lange Jahre am Theater Bremen als Helden- und Charakterbariton engagierte Opernsänger Caspar Bröcheler (1912–1971). Nach seinem Realschulabschluss war Bröcheler, der „vorzeitig“ und „unrühmlich“ die Schule verlassen hatte, in der Produktion eines Industrieunternehmens in Aachen als Fließbandarbeiter tätig. John Bröcheler wurde 1961 Mitglied im Männerchor Het Koninklijk Mannenkoor Cecilia 1837, wo er bereits als 17-Jähriger Solopartien übernahm. Er studierte Gesang am Conservatorium Maastricht bei Leo Ketelaars, der Kunde von Bröchelers Vater war, und Bröcheler nach einem Vorsingen in seine Gesangsklasse aufgenommen hatte, und später in Paris bei Pierre Bernac. 1966 gab er in Utrecht seinen ersten Liederabend. Er errang 1969 den 1. Preis beim Gesangswettbewerb Landelijk Concours van Nederlandse Vocalisten in ’s-Hertogenbosch. Nach seinem Studium erhielt er ein erstes Bühnenengagement in Amsterdam für die Partie des Leonetto in der Suppé-Operette Boccaccio; er entschied sich jedoch zunächst für eine Laufbahn als Konzertsänger und hatte erste Erfolge im Konzertsaal. Im Concertgebouw Amsterdam sang er mit José van Dam in L’enfance du Christ von Berlioz, außerdem gab er, auf Einladung des Dirigenten Rafael Frühbeck de Burgos, erste Gastspiele in Spanien. Im Jahr 2005 wurde Bröcheler zum Ridder des Orde van de Nederlandse Leeuw ernannt. Nach Beendigung seiner Sängerkarriere führte Bröcheler gemeinsam mit seiner Ehefrau in Epen in der Provinz Limburg ein Bed and Breakfast, Huize Bröcheler, im Ortsteil Eperheide.
Ronald Waterreus
Ronald Waterreus (* 25. August 1970 in Vaals–Lemiers) ist ein ehemaliger niederländischer Fußballtorwart. 1992 begann Waterreus seine Karriere beim Roda JC Kerkrade. Nachdem er 1994 zur PSV Eindhoven wechselte machte er sich schon bald einen guten Namen als Torhüter. Dies sicherte ihm auch die Berufung in die Nationalmannschaft, mit denen er 2004 an der Europameisterschaft teilnahm. Nach zehn Jahren als Stammkeeper bei der PSV wechselte Waterreus 2004 in die englische Premier League zu Manchester City für eine Saison. 2005 unterschrieb er dann beim schottischen Traditionsklub Glasgow Rangers. Er sollte dort den verletzten Stefan Klos ersetzen. Schnell wurde er zum Stammkeeper und war auch dabei als die Rangers zum ersten Mal das Achtelfinale der Champions League erreichten. Ronald Waterreus kam unter heftige Kritik bei seinem Verein und deren Fans, als er sich bei einer niederländischen Zeitung über Manager und Präsident der Rangers beschwerte. Daraufhin verließ Waterreus die Rangers im Juli 2006. Im Dezember desselben Jahres unterschrieb er einen Kurzzeitvertrag beim AZ Alkmaar, ehe er im Januar 2007 bei den New York Red Bulls unterschrieb. Dort beendete er seine Karriere im November 2007.
Rose Elizabeth Kennedy
Rose Elizabeth Kennedy, geb. Fitzgerald (* 22. Juli 1890 in Boston, Massachusetts; † 22. Januar 1995 in Hyannis, Massachusetts), war ein Mitglied der US-amerikanischen Kennedy-Dynastie. Sie war die Mutter des 35. Präsidenten der USA, John F. Kennedy, des ehemaligen Justizministers Robert F. Kennedy und des US-Senators Edward Kennedy. Rose Elizabeth Fitzgerald war das älteste Kind des Politikers und Bostoner Bürgermeisters John F. Fitzgerald (genannt „Honey Fitz“) und seiner Frau Mary Josephine Hannon (1865–1964). Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie in Europa, wo sie unter anderem von 1906 bis 1909 Internatsschülerin des Nonnenklosters der Gesellschaft vom Heiligen Herzen Jesu (Sacré-Cœur) auf Schloss Blumenthal im niederländischen Vaals war. Später sollte sie in der High School des Wellesley College aufgenommen werden, aber zu ihrem Bedauern schrieb ihr Vater sie auf Vorschlag von Erzbischof William Henry O’Connell im Convent of the Sacred Heart in Boston ein.
Jörg Draeger
Jörg Draeger (* 28. September 1945 in Berlin) ist ein deutscher Fernsehmoderator. Bekannt wurde er durch die Spielshow Geh aufs Ganze!, die er für die Sender Sat.1 und Kabel eins insgesamt fast zehn Jahre lang moderierte und 2021/2022 erneut 6 Folgen als zweiter Moderator moderierte. Draeger wuchs ab seinem vierten Lebensjahr in Spanien auf und legte 1964 sein Abitur im spanischen Bilbao ab. Danach studierte er Germanistik, Politikwissenschaft und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er verpflichtete sich von 1969 bis 1981 als Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr bis zum Dienstgrad eines Hauptmannes. Zuletzt war er Major der Reserve. Draeger lebt mit seiner vierten Ehefrau Petra in Berlin und hat zwei Kinder. Jörg Draeger ist Botschafter der Deutschen Kinderhospiz- und Familienstiftung und setzt sich für das Kinderhospiz Mitteldeutschland ein. Jörg Draeger lebte eine Zeit in der Gemeinde Vaals. Er war in der Region ein vertrauter Anblick und wurde regelmäßig im Dorf und der nahegelegenen Stadt Aachen gesichtet. Fans und Einwohner von Vaals teilten regelmäßig Grüße und Fotos aus der Grenzgemeinde auf Plattformen wie Facebook. Obwohl er in Berlin geboren wurde, hatte er nur kurz im Hügelland von Limburg seine neue Heimat gefunden in der Bronnenstraat in Vaals im heutigen Haus der Grassere Laker Memorial School – Combined primary and secondary school (Bronnenstraat 1, 6291 VL Vaals).
Margarethe Schreinemakers
Margarethe Helene Schreinemakers (* 27. Juli 1958 in Krefeld) ist eine deutsche Fernsehmoderatorin. Margarethe Schreinemakers studierte in Bochum und Bonn Publizistik und Sozialwissenschaften. Nach Abschluss des Studiums begann sie ihre Arbeit als Reporterin für die Nachrichtenredaktion des WDR, bei dem sie 1984 auch die Sendung Aktuelle Stunde moderierte. Der Durchbruch gelang ihr 1985 als Co-Moderatorin der Sendung Extratour von Radio Bremen. Von 1987 bis 1988 moderierte sie im Ersten die Quizsendung Wortschätzchen, die laut Fernsehlexikon „Schreinermakers den Ruf einer völlig enthemmten Kindergartentante“ eingebracht haben soll und nur neunmal ausgestrahlt wurde, und 1989 die Comedysendung Chicita, die bereits nach drei Sendungen abgesetzt wurde. Von 1988 bis 1991 war sie zudem in 42 Sendungen der NDR Talk Show Co-Moderatorin. Margarethe Schreinemakers hat eine langjährige Verbindung zu Vaals in Limburg, wo sie Ende der 1990er Jahre ihren Wohnsitz und ihre Geschäftsaktivitäten begründete. Nach ihrem Ausscheiden aus dem deutschen Fernsehen im Jahr 1996 zog Schreinemakers in die Villa ‘Huize Hestia‘ in Vaals (Bosstraat 73, 6291 CG Vaals). Von diesem Standort aus, der sich in unmittelbarer Nähe zur deutschen Grenze befand, betrieb sie ihre Fernsehproduktionsfirma Living Camera. Ihr Umzug in die Niederlande war unter anderem durch die damals geltenden deutschen Quellensteuerbestimmungen motiviert.
Sarah Bosetti
Sarah Bosetti (* 17. Februar 1984 in Aachen) ist eine deutsche Autorin, Satirikerin, Komikerin, Lyrikerin und Moderatorin. Bosetti wuchs in Aachen sowie in den niederländischen Ortschaften Vijlen und Vaals auf. Sie studierte von 2004 bis 2008 Filmregie in Brüssel an der flämischen Hogeschool Sint-Lukas und schloss mit dem Master ab. Bosetti lebt in Berlin. Sie hat eine Tochter. Seit Oktober 2023 moderiert sie mit Bosetti Late Night ihre eigene, monatliche Show auf 3sat. Im Gegensatz zu den meisten anderen Late-Night-Hosts schreibt sie alle Texte für die Sendung selbst. Bosetti Late Night ist seit 2024 zusätzlich zur linearen Ausstrahlung auf dem YouTube-Kanal Bosetti will reden! abrufbar. 2024 wurde Sarah Bosetti für Bosetti Late Night mit dem Grimme-Preis sowie dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Comedy/Late Night“ ausgezeichnet. Bosetti Late Night ist eine von Sarah Bosetti moderierte satirische Fernsehsendung, die seit 2023 monatlich auf 3sat ausgestrahlt wird. Die Sendung wurde 2024 mit dem Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung ausgezeichnet.
Bruce Darnell
Bruce Darnell (* 19. Juli 1957 in Colorado) ist ein US-amerikanischer Choreograf und Model. Er wurde in Deutschland vor allem als Jurymitglied für die Fernsehsendungen Germany’s Next Topmodel und Das Supertalent bekannt. 2006 wurde Darnell als Juror der ProSieben-Fernsehshow Germany’s Next Topmodel bekannt. Zu seiner Popularität trugen vor allem sein gelegentlich effeminiertes Verhalten und sein charakteristischer amerikanischer Akzent bei. Darnell nutzte seine Bekanntheit zum Abschluss von Werbeverträgen für C&A und den Mobilfunkanbieter Fonic. Anfang Oktober 2007 wurde bekannt, dass Darnell von ProSieben nicht für eine weitere Staffel der Sendung unter Vertrag genommen wurde. Der Fernsehsender MTV engagierte Darnell im September 2007 für einen Gastauftritt bei der Sendung MTV Designerama. Von Februar bis März 2008 moderierte Darnell im Ersten eine tägliche Coaching-Show Bruce. Diese wurde der Erwartung, den traditionell quotenschwachen Sendeplatz um 18:55 Uhr zu stärken, mit einem Marktanteil von 6,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen nicht gerecht und nach Ausstrahlung der ersten Staffel (20 Folgen) abgesetzt. Im Februar 2008 veröffentlichte er sein Buch Drama, Baby, Drama! Wie Sie werden, was Sie sind, das sich auf der Focus-Bestsellerliste platzierte. In dem Buch geht es neben Stylingtipps auch darum, wie man zu sich selbst findet. Im März 2008 wurde das Buch auch als Hörbuch veröffentlicht. Nachdem Darnell wegen Terminschwierigkeiten seine Teilnahme als Juror an der ersten Staffel von Das Supertalent abgesagt hatte, äußerte der Musikproduzent Dieter Bohlen den Wunsch, Darnell als Juror für die fünfte Staffel der RTL-Castingshow Deutschland sucht den Superstar zu besetzen, was der Sender jedoch ablehnte. Von 2008 bis 2010 war Darnell bei Das Supertalent als Jurymitglied zu sehen. Zudem war Darnell erneut als Laufstegtrainer in der Sendung Supermodel 2008 beim Schweizer Sender 3+ TV zu sehen. Im Oktober 2009 kam sein erstes Parfum Bruce für Herren auf den Markt, Darnell für Damen. Im September 2011 wurde er zusammen mit Natalie Horler in die Jury von Deutschland sucht den Superstar 2012 berufen. Von 2013 bis 2020 saß Darnell in der Jury von Das Supertalent. 2021 gab RTL bekannt, dass mit dem Abgang von Chefjuror Dieter Bohlen auch Darnell die Sendung verlassen wird. Im Dezember 2021 moderierte er die Sendung Surprise! Die Bruce Darnell Show. Diese wurde angesichts von 3,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen nicht fortgesetzt. 2024 hatte er einen Gastauftritt in drei Folgen der Telenovela Sturm der Liebe. Im April 2025 ist er nochmals als Juror in der 17. Staffel von Das Supertalent ins Team zurückgekehrt. Darnell lebt im niederländischen Vaals in der Nähe von Aachen in der Prins Bernhardstraat (Prins Bernhardstraat 2, 6291 GX Vaals). Jedoch Gerüchten zufolge ist er in den Camilluspark (Camilluspark 4, 6291 CX Vaals) umgezogen.
Xavier Kurt Naidoo
Xavier Kurt Naidoo (* 2. Oktober 1971 in Mannheim) ist ein deutscher Soul– und R&B-Sänger, Komponist und Musikproduzent. Er gründete die Musikgruppe Söhne Mannheims mit und war Gründer der Musiklabel Beats Around the Bush und Naidoo Records. Gelegentlich war er auch als Schauspieler, Hörbuchsprecher, Fernsehmoderator und Juror tätig. Sein Debütalbum Nicht von dieser Welt verkaufte sich seit 1998 mehr als eine Million Mal und erreichte wie fünf weitere seiner Soloalben Platz eins der deutschen Charts. Seine Liedtexte behandeln oft seine Vorstellungen vom Christentum und apokalyptische Szenarien. Einige Texte und öffentliche Aussagen Naidoos lösten Kontroversen aus und wurden als rechtspopulistisch, rassistisch und antisemitisch eingestuft. Unter anderem verbreitete er Holocaustleugnung und die antisemitische Hetzschrift Protokolle der Weisen von Zion, vertrat Verschwörungstheorien von Reichsbürgern und QAnon-Gruppen sowie wissenschaftsfeindliche Positionen. Damit wurde er zu einem bekannten Vertreter der Querdenker-Bewegung. Nachdem er sich 2022 entschuldigt und teilweise von seinen Aussagen distanziert hatte, verbreitete er 2026 erneut Verschwörungstheorien bezogen auf die Epstein-Akten. Naidoo soll nur eine sehr kurze Zeit, wegen der damaligen Marihuana-Gesetze (Kriminalisierung -> Verfolgung Unschuldiger) in Deutschland, in Vaals gelebt haben. Dies ist aber bis heute nicht bestätigt.
..,-