Planet Maldek

Hedron (Planet)

Hedron war einst ein Planet in unserem Sonnensystem. Einst ein Paradies der Schönheit und Kultur, barg Hedron in seinem Wesen einen göttlichen Plan für eine Zivilisation im goldenen Zeitalter. Auf diesem Planeten entfaltete sich die Evolution von Seelen, die dazu bestimmt waren, die Flamme der göttlichen Liebe unter dem direkten Einfluss von Helios und Vesta im Zentrum unseres Sonnensystems zu überstrahlen. Der Planet wurde vom Lustkult seiner Lebenswellen erfasst, die, als sie auf der Erde wiedergeboren wurden, für ihren hedonistischen Kult bekannt wurden. Astronomen haben eine Gruppe von Asteroiden entdeckt, deren stark elliptische Umlaufbahnen sie zeitweise in die Nähe der inneren Planeten (Merkur, Venus, Erde, Mars) führen. Über den Ursprung dieser Kleinplaneten wird unter Wissenschaftlern noch viel spekuliert; die beiden Hauptthesen besagen, dass die Asteroiden entweder Fragmente eines explodierten oder zerstörten Planeten sind oder dass es sich um Partikel handelt, die sich nie zu einem Planeten verdichtet haben. Tatsächlich handelt es sich um die Überreste des Planeten Hedron.

Maldek (Planet)

Maldek, einst ein Planet unseres Sonnensystems, wurde durch einen nuklearen Krieg seiner Lebenswellen zerstört. Der Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter ist der Überrest dieses Planeten. Die Existenz eines Planeten zwischen Mars und Jupiter wurde von Johann Titius vorhergesagt und 1772 vom deutschen Astronomen Johann Bode anhand der numerischen Abfolge der Entfernungen der damals bekannten Planeten von der Sonne bestätigt. Nach der Entdeckung des Uranus im Jahr 1781, dessen Position Bodes Gesetz entsprach, begannen Astronomen, nach dem fehlenden Planeten zu suchen und fanden stattdessen den Asteroidengürtel. Etwa 95 % der Tausenden von Asteroiden, auch Kleinplaneten genannt, die seitdem in unserem Sonnensystem entdeckt wurden, gehören zu diesem Hauptasteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter.

Unsere Liebe Frau (abgekürzt U.L.F., in Zusammenschreibungen Liebfrauen) ist eine Bezeichnung für Maria, die Mutter Jesu. Dabei hat Frau die alte Bedeutung „Herrin“ (frouwe war das Gegenstück zu frô „Herr“, vgl. Fronleichnam). Bei Liebfrauen oder Unserer Lieben Frauen ist keine Mehrzahl gemeint, es handelt sich vielmehr um einen alten Genitiv von Frau („Kirche unserer lieben Frau“). Der Marientitel Unsere Liebe Frau ist Bestandteil von Anrufungen der Gottesmutter, des Namens von Gnadenbildern und Marienfesten wie auch des Namens von OrdensgemeinschaftenGesellschaften apostolischen LebensBruderschaftenfrommen Vereinigungen, Institutionen, Organisationen und Einrichtungen, die dem Patronat der Gottesmutter unterstellt sind. Viele Kirchen mit dem Patrozinium der Gottesmutter Maria tragen die Bezeichnung Unsere Liebe Frau oder das volkstümliche Liebfrauen im Namen. Es gibt circa 150 Ordensgemeinschaften für Frauen, die in ihrem Namen Unsere Liebe Frau tragen. Oft wird dies durch eine Orts- oder eine Ehrenbezeichnung ergänzt, z. B. „Unserer Lieben Frau von Fátima“ oder „Unserer Lieben Frau von den Engeln“.

Maria (altgriechisch Μαριάμ, Mariamhebräisch מרים, Mirjamreichsaramäisch ܡܪܝܡ; auch: Maria von Nazaret) ist die im Neuen Testament genannte Mutter Jesu. Laut Überlieferung lebte sie mit ihrem Mann Josef und weiteren Angehörigen in dem Dorf Nazaret in Galiläa. Maria wird im Christentum als Jungfrau Maria und Mutter Jesu Christi besonders verehrt und ist auch im Koran als jungfräuliche Mutter Jesu erwähnt. Außerhalb der neutestamentlichen Quellen ist über die Eltern Jesu historisch nichts überliefert, da nach herrschender Meinung der Forschung alle späteren Quellen vom Neuen Testament abhängig sind. Über die neutestamentliche Darstellung der biblischen Gestalt Marias hinausgehende Reflexionen zur Rolle Marias in der Heilsgeschichte führten in der späteren Frömmigkeits- und Theologiegeschichte neben der Verleihung des Ehrentitels Gottesgebärerin zu zahlreichen legendarischen Überlieferungen, vielfältigen Praktiken der Marienverehrung und zur Etablierung der Mariologie als einer eigenen dogmatischen Teildisziplin der römisch-katholischen Theologie.

Als Mondsichelmadonna oder Strahlenkranzmadonna und auch Madonna im Strahlenkranz (auch apokalyptische Madonna) wird in der christlichen Ikonografie ein Marienbildnis bezeichnet, das durch die Perikope der apokalyptischen Frau in der Offenbarung des Johannes geprägt ist. Die Mutter Gottes steht auf der Mondsichel; meist hält sie das Jesuskind in ihren Armen.

Mutter Maria spricht von der Zerstörung Maldeks:

“Man muss nur den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter betrachten, um zu erkennen, was eine Zivilisation durch den Missbrauch der Atomkraft angerichtet hat. Denn einst war dies ein mächtiger und edler Planet. Die verfeindeten Fraktionen dieser Zivilisation konnten sich nicht auf die Vernunft des Herrn einigen: „Kommt, lasst uns miteinander reden, spricht der Herr.“ Nein, sie wollten nicht; sie konnten nicht; sie weigerten sich, ihren sterblichen Stolz und ihre gegenseitigen Verleumdungen aufzugeben.”

“Sie begriffen nicht, dass sie sich selbst hassten, indem sie einander hassten. Und so kehrte der Hass, den sie aussandten, mit gewaltiger Wucht auf sie zurück. Sie sprengten ihre Heimat in die Luft und vernichteten sich selbst mit ihrem Hass, rissen sich in Stücke. Alles, was übrig blieb, waren Lehmbrocken, die unbewohnbar im All trieben. Ist das das Schicksal, das Sie sich für Ihren Stern wünschen? Ich denke nicht.”

Die Nachzügler (english: laggards) sind diejenigen, die hinter der Evolution ihrer Planeten zurückbleiben; insbesondere Seelen, die der Erde zugeteilt wurden und ihren göttlichen Plan auf ihrem Heimatstern Maldek nicht termingerecht erfüllen konnten und weiterhin hinter ihrem eigenen gottgegebenen Schicksal sowie dem der Lebenswellen der Erde zurückbleiben, unter denen sie sich immer wieder verkörpern.

Marduk

Marduk war der Stadtgott von Babylon und später der Hauptgott des babylonischen Pantheons. Seine Attribute sind der Mardukdrache Mušḫuššu, oft auch als Marduktier bezeichnet, und der Spaten. Der Gott war im mesopotamischen Raum auch als Bel („Herr“) bzw. Bel-Marduk bekannt.

Die altmesopotamische Religion umfasst die religiösen Vorstellungen (bezüglich der Götter, der Schöpfung und des Kosmos, des Ursprungs der Menschheit usw.) und Praktiken der Zivilisationen des alten Mesopotamiens, insbesondere Sumer, Akkad, Assyrien und Babylonien, zwischen etwa 6000 v. Chr. und 500 n. Chr. Die religiöse Entwicklung Mesopotamiens und der mesopotamischen Kultur im Allgemeinen, vor allem im Süden, wurde nicht wesentlich durch die Wanderungsbewegungen verschiedener Völker in und innerhalb Westasiens beeinflusst. Vielmehr war die mesopotamische Religion eine beständige und kohärente Tradition, die sich über Jahrtausende hinweg den inneren Bedürfnissen ihrer Anhänger anpasste. Die frühesten Strömungen mesopotamischen religiösen Denkens entwickelten sich vermutlich im 6. Jahrtausend v. Chr. in Mesopotamien, zeitgleich mit der Entstehung dauerhafter Siedlungsgebiete und urbaner Zentren. Die frühesten Zeugnisse mesopotamischer Religion datieren aus der Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr., fallen mit der Erfindung der Schrift zusammen und umfassten die Verehrung von Naturkräften als Spenderinnen des Lebensunterhalts. Allerdings verehrten bereits die Sumerer und Akkader im alten Mesopotamien seit der Ubaid-Zeit (ca. 5500–3700 v. Chr.) eine Art Muttergöttin (Ninhursag). Im 3. Jahrtausend v. Chr. wurden die Kultgegenstände personifiziert und es entstand ein umfangreiches Ensemble von Gottheiten mit spezifischen Funktionen. Die letzten Phasen des mesopotamischen Polytheismus, die sich im 2. und 1. Jahrtausend v. Chr. entwickelten, legten größeren Wert auf die persönliche Religiosität und ordneten die Götter in eine monarchische Hierarchie ein, wobei der Nationalgott jedes Staates an der Spitze des Pantheons stand. Mit der Christianisierung Mesopotamiens zwischen dem 1. und 5. Jahrhundert n. Chr. ging die mesopotamische Religion schließlich zurück.

Marduk (Planet)

Planet Marduk wird in modernen Alternativtheorien häufig synonym mit Nibiru verwendet, einem vermeintlichen Planeten in den fernen Regionen unseres Sonnensystems, der oft mit den sumerischen „Annunaki“ in Verbindung gebracht wird. In der altbabylonischen Astronomie war „Marduk“ tatsächlich ein Name für den Planeten Jupiter, obwohl er in einigen Texten auch im Zusammenhang mit dem Planeten Nibiru verwendet wird.

Es gibt Hinweise darauf, dass einst zwischen Mars und Jupiter ein riesiger Planet namens Maldek existierte. Dieser Planet besaß einen großen Mond, der ihn Millionen von Jahren umkreiste – einen Mond mit Ozeanen, Atmosphäre und möglicherweise sogar Leben. Als Maldek in einer uralten Katastrophe zerstört wurde, geriet sein Mond in eine neue Umlaufbahn um die Sonne. Diesen Mond nennen wir heute Mars. Dies erklärt die ungewöhnlichen Merkmale des Mars: warum die eine Hälfte des Planeten völlig anders aussieht als die andere, warum er Gezeitenwülste wie ein Mond aufweist und warum die Nuklearisotope im Boden mit Signaturen von Atomwaffen übereinstimmen. Dasselbe Zerstörungsmuster, das angeblich Mars und Venus betrifft, könnte nun auf die Erde zusteuern. Regierungswissenschaftler haben die Beweise jahrzehntelang geheim gehalten. Doch die Wahrheit ist in planetaren Narben, antiken Monumenten und mathematischen Mustern geschrieben, die die gewaltsame Geschichte unseres Sonnensystems offenbaren. Der Asteroidengürtel gilt als Überrest des zerstörten Planeten Marduk (oder Maldek/Nibiru).

Bodesche Regel 

Die Titius-Bode-Reihe (auch titius-bodesche Reihe, bode-titiussche Beziehung, bodesche Regel und dergleichen) ist eine von Johann Daniel Titius empirisch gefundene und von Johann Elert Bode bekanntgemachte numerische Beziehung, nach der sich die Abstände der meisten Planeten von der Sonne mit einer einfachen mathematischen Formel näherungsweise allein aus der Nummer ihrer Reihenfolge herleiten lassen. Es gibt keinen anerkannten wissenschaftlichen Beleg, dass dieser Zusammenhang mehr ist als bloßer Zufall oder „Zahlenspielerei“.

Kuipergürtel

Der Kuipergürtel [ˈkœypərɡʏʁtl̩] (englisch Kuiper belt) ist eine nach Gerard Peter Kuiper benannte ringförmige, relativ flache Region, die sich im Sonnensystem außerhalb der Neptunbahn in einer Entfernung von ungefähr 30 bis 50 Astronomischen Einheiten (AE) nahe der Ekliptik erstreckt und schätzungsweise mehr als 70.000 Objekte mit mehr als 100 km Durchmesser sowie viele kleinere Objekte enthält. Die Objekte in diesem Bereich werden als Kuipergürtelobjekte (abgekürzt KBO, von engl. Kuiper Belt Objects, manchmal auch EKO von engl. Edgeworth-Kuiper Belt) bezeichnet und gehören zu den transneptunischen Objekten (TNO). Man vermutet, dass ein Großteil der Kometen mit mittleren Perioden aus dem Kuipergürtel stammt. Seine Gesamtmasse wird auf ungefähr 1/10 der Erdmasse geschätzt.

Oortsche Wolke

Die Oortsche Wolke (andere Schreibweise: Oort’sche Wolke), auch als zirkumsolare Kometenwolke oder Öpik-Oort-Wolke bezeichnet, ist eine kugelschalenförmige Ansammlung astronomischer Objekte im äußersten Bereich des Sonnensystems. Die Wolke wurde 1950 vom niederländischen Astronomen Jan Hendrik Oort als Ursprungsort der langperiodischen Kometen postuliert. Oort griff damit einen Vorschlag des estnischen Astronomen Ernst Öpik von 1932 auf. Oort gründete seine Hypothese auf die Untersuchung von Kometenbahnen und auf die Überlegung, dass die Kometen nicht aus den bekannten Regionen des Sonnensystems stammen könnten, wie bis dahin angenommen wurde. Kometen werden im Verlauf von mehreren Passagen des Bereiches der Planeten durch den stärkeren Sonnenwind und die Ausbildung eines Kometenschweifs zerstört; nach den alten Voraussetzungen dürften sie daher heute nicht mehr vorkommen.

Asteroidengürtel

Der Asteroidengürtel, Planetoidengürtel oder Hauptgürtel ist ein Bereich im Sonnensystem mit einer gehäuften Ansammlung von Asteroiden. Dort befinden sich überdurchschnittlich viele Kleinstobjekte (Meteoroiden) neben den sehr großen, durch Teleskope sichtbaren, Asteroiden, sowie seinem einzigen Zwergplaneten Ceres.

Er befindet sich zwischen den Planetenbahnen von Mars und Jupiter. Der Gesamtbereich der einzelnen Umlaufbahnen wird heute mit etwa 2,0 bis 3,4 AE angegeben; schon in den 1880er Jahren berechnete ihn Johann Palisa mit 2,2 bis 3,6 AE.

Der Asteroidengürtel ist trotz des Eigennamens nicht der einzige „Asteroidengürtel“ (Zirkumstellare Scheibe) im Sonnensystem und nach dem Kuipergürtel auch nur der zweitgrößte (abgesehen von den geometrischen Dimensionen auch in Bezug auf Anzahl sowie Gesamtmasse der Objekte), aber ein Großteil der bisher bekannten Asteroiden des Sonnensystems befindet sich im Asteroidengürtel. Mehr als 600.000 Objekte wurden dort bereits erfasst, ihre Gesamtzahl wird auf 1,1 Millionen bis 1,9 Millionen geschätzt. Die Gesamtmasse aller Asteroiden des Hauptgürtels wurde lange überschätzt: sie beträgt nur etwa 5 Prozent der Masse des Erdmondes und entspricht der des größten Uranusmondes Titania oder einem Drittel von Pluto.

Lange Zeit gab es die Hypothese, in der Lücke zwischen den Planeten Mars und Jupiter hätte es einen Planeten gegeben, den man „Phaeton“ nach dem Sohn von Helios getauft hatte. Dieser sollte jedoch durch einen kataklysmischen Zusammenstoß mit einem anderen Planetoiden vernichtet worden sein, und den Asteroidengürtel zurückgelassen haben. Inzwischen geht man davon aus, dass sich aufgrund der enormen Gravitation von Jupiter niemals aus der protoplanetaren Materie ein Planet bilden konnte, und der Asteroidengürtel ein sehr stark ausgedünntes Überbleibsel der protoplanetaren Scheibe ist.

Protoplanetare Scheibe

Eine protoplanetare Scheibe, auch Proplyd (engl. Kurzwort für Protoplanetary disk), ist eine Ringscheibe aus Gas und Staub, die um einen Protostern oder ein vergleichbares Objekt (bspw. einen jungen Stern) rotiert. Protoplanetare Scheiben entstehen vermutlich aus denselben kollabierenden Molekülwolkenkernen, aus denen auch der (Proto-)Stern entstanden ist. Durch Veränderungen ihrer Materie wie bspw. Zusammenballen können sie sich mit der Zeit z. B. zu Asteroidengürteln weiterentwickeln, die dann ebenso als Ringscheibe um den Stern rotieren, oder zu Planeten. Der Oberbegriff sowohl für protoplanetare Scheiben aus Gas und Staub als auch ältere Scheiben aus größeren Bestandteilen wie Meteoroiden und Asteroiden ist zirkumstellare Scheibe.

Fiktive Planeten des Sonnensystems

Fiktive Planeten des Sonnensystems werden seit dem 18. Jahrhundert dargestellt – oft, aber nicht immer, entsprechend hypothetischen Planeten, die irgendwann einmal von Astronomen ernsthaft vorgeschlagen wurden, sich aber in der Fiktion häufig lange hielten, nachdem die zugrunde liegenden wissenschaftlichen Theorien widerlegt worden waren. Vulkan war ein Planet, dessen Existenz innerhalb der Merkurbahn zwischen 1859 und 1915 hypothetisch angenommen wurde, um Anomalien in der Merkurbahn zu erklären, bis Einsteins allgemeine Relativitätstheorie das Problem löste; er tauchte noch bis in die 1960er Jahre in der Fiktion auf. Die Idee der Gegen-Erde – eines Planeten, der der Erde in ihrer Umlaufbahn um die Sonne diametral gegenüberliegt – wurde ursprünglich vom antiken griechischen Philosophen Philolaos im 5. Jahrhundert v. Chr. vorgeschlagen (wenn auch in einem vorheliozentrischen Weltbild) und taucht seit mindestens dem späten 19. Jahrhundert in der Fiktion auf. Sie wird mal als der Erde sehr ähnlich, mal als sehr unterschiedlich dargestellt, oft als Mittel zur Satire genutzt und häufig von Gegenstücken der Erdbevölkerung bewohnt.

Nach der Entdeckung der ersten Asteroiden Anfang des 19. Jahrhunderts wurde vermutet, dass der Asteroidengürtel die Überreste eines Planeten sein könnte, dessen Existenz – laut Titius-Bode-Gesetz – zwischen Mars und Jupiter vorhergesagt wurde und der aus unbekannten Gründen zerstört worden sein könnte. Dieser hypothetische, ehemalige fünfte Planet ist in der Astronomie als Phaëton bekannt und wird in der Science-Fiction oft „Bodia“ (nach Johann Elert Bode) genannt. Bodia erfreute sich in der Pulp-Ära der Science-Fiction großer Beliebtheit und wurde häufig als erdähnlich und von Menschen bewohnt dargestellt, die möglicherweise die Vorfahren der irdischen Menschen waren. Geschichten über seine Zerstörung wurden nach der Erfindung der Atombombe im Jahr 1945 immer häufiger.

Zusätzliche Planeten in den äußeren Bereichen des Sonnensystems, wie etwa ein neunter Planet jenseits des Neptun oder insbesondere ein zehnter jenseits des Pluto (zwischen der Entdeckung des Pluto 1930 und seiner Herabstufung vom Planeten zum Zwergplaneten 2006), tauchen regelmäßig auf. Für diesen hypothetischen äußersten Planeten wurden viele verschiedene Namen verwendet, der gebräuchlichste ist „Persephone“. Einige Geschichten beschreiben sogenannte vagabundierende Planeten, die keinen Stern umkreisen und von außen in das Sonnensystem eindringen, typischerweise auf Kollisionskurs mit der Erde. Seltener erscheinen fiktive Planeten an anderen Orten, etwa zwischen Venus und Erde oder im Inneren einer hohlen Erde. Ebenso tauchen fiktive Monde in einigen Werken auf; fiktive zusätzliche Monde der Erde gerieten mit dem Beginn des Weltraumzeitalters weitgehend in Ungnade.

Liste der hypothetischen Himmelskörper des Sonnensystems

Dieser Artikel enthält eine Liste der hypothetischen Himmelskörper des Sonnensystems, inklusive widerlegter Hypothesen und nicht mehr existenten hypothetischen Himmelskörpern. Nicht enthalten sind die Oortsche Wolke selbst (da diese eine hypothetische Ansammlung von astronomischen Objekten und kein eigener Himmelskörper ist) sowie ehemals hypothetische Himmelskörper, deren Existenz bestätigt wurde (wie etwa Neptun). Auch Himmelskörper aus Esoterik und Pseudowissenschaften wie Nibiru sind hier nicht enthalten.

Phaeton (Planet)

Phaeton (griechisch: der Strahlende) wurde neuzeitlich ein hypothetischer Planet genannt, der eine Umlaufbahn zwischen Mars und Jupiter haben sollte. Der Name des hypothetischen Planeten ist der griechischen Mythologie entlehnt: Phaeton ist zum einen der Beiname des Sonnengottes Helios und zum anderen der Name seines Sohnes.

Ceres

Ceres (IPA: [ˈtseːrεsanhören/?) oder – in der Nomenklatur für Asteroiden – (1) Ceres ist mit einem mittleren Äquatordurchmesser von 964 km das größte Objekt im Asteroidengürtel und der kleinste von der Internationalen Astronomischen Union als Zwergplanet klassifizierte Himmelskörper. Ceres ist nach der römischen Göttin des Ackerbaus benannt; ihr astronomisches Symbol ist daher eine stilisierte Sichel. Sie wurde am 1. Januar 1801 von Giuseppe Piazzi an der Sternwarte Palermo als erster Kleinplanet entdeckt. Im ersten halben Jahrhundert nach ihrer Entdeckung wurde sie als Planet, später als Asteroid eingestuft; seit 2006 zählt sie zur Gruppe der Zwergplaneten. Ceres ist der erste Zwergplanet, der durch eine Raumsonde untersucht wurde. Die mittlerweile inaktive Dawn umkreist sie seit März 2015 als ein künstlicher Satellit.

Theia

Theia ist ein hypothetischer Protoplanet, der gemäß der Kollisionstheorie der Mondentstehung vor etwa 4,5 Milliarden Jahren mit der Erde kollidierte. Theia selbst wurde bei dieser Kollision zerstört. Die beim Einschlag entstandenen Bruchstücke sammelten sich in einer Umlaufbahn um die Erde. Im weiteren Verlauf bildete sich daraus der Mond. Nach dieser Theorie war Theia etwa so groß wie der Mars. Nach einem dieser Modelle hatte sich Theia im Lagrangepunkt L4 des Erde-Sonne-Systems gebildet. Sie folgte über lange Zeit der Erde als „Trojaner“, bevor es zur Kollision kam.

Nibiru

Nibiru (auch Neberu, Nebiru; dné-bé-ru, mulni-bi-rum) ist einerseits der Name einer sumerischen und babylonischen Gottheit, andererseits die sumerische und babylonische mythologische Bezeichnung eines Himmelsobjekts in Verbindung mit einer astronomischen Konstellation.

Die Nibiru-Katastrophe ist eine vermeintliche, katastrophale Begegnung der Erde mit einem großen planetaren Objekt (entweder eine Kollision oder ein Beinahe-Zusammenstoß), die nach Ansicht bestimmter Gruppen Anfang des 21. Jahrhunderts stattfinden sollte. Anhänger dieses Weltuntergangsszenarios bezeichnen dieses Objekt üblicherweise als Nibiru oder Planet X. Die Idee wurde erstmals 1995 von Nancy Lieder, der Gründerin der Website ZetaTalk, geäußert. Lieder behauptet, Kontaktperson zu sein und durch ein Implantat in ihrem Gehirn Botschaften von Außerirdischen aus dem Sternsystem Zeta Reticuli empfangen zu können. Sie gibt an, auserwählt worden zu sein, die Menschheit zu warnen, dass das Objekt im Mai 2003 (ein später verschobener Termin) durch das innere Sonnensystem rasen und eine Polverschiebung auf der Erde auslösen würde, die den Großteil der Menschheit vernichten würde.

Brauner Zwerg

Brauner Zwerg. Braune Zwerge sind Himmelskörper, die eine Sonderstellung zwischen Sternen und Planeten bzw. Objekten planetarer Masse einnehmen. Ihre Massen sind weniger als 75 Jupitermassen und reichen daher nicht aus, um wie in den leichtesten Sternen, den Roten Zwergen, eine Wasserstofffusion in ihrem Inneren in Gang zu setzen. Andererseits sind sie mit mindestens 13 Jupitermassen (d. h. massereicher als planetare Gasriesen) schwer genug für den Beginn der Deuteriumfusion.

Planet Fünf

Planet Fünf. In der Geschichte der Astronomie wurden einige wenige Himmelskörper des Sonnensystems neben Jupiter als fünfter Planet von der Sonne gezählt. Verschiedene Hypothesen postulierten zudem die frühere Existenz eines fünften, inzwischen zerstörten Planeten, um verschiedene Eigenschaften des inneren Sonnensystems zu erklären.

Planet Neun

Planet Neun ist der vorläufige Name eines hypothetischen planetenartigen Himmelskörpers, der im äußeren Sonnensystem weit außerhalb der Umlaufbahn des Planeten Neptun vermutet wird.

Transpluto

Als Transpluto wurde zwischen 1930 und etwa 1985 ein hypothetischer zehnter Planet des Sonnensystems bezeichnet, den man außerhalb der Umlaufbahn des Pluto vermutete und jahrzehntelang suchte. Der Name lehnte sich an die um 1890 entstandene Arbeitsbezeichnung Transneptun an, die sich 1930 mit der Entdeckung Plutos zunächst erübrigte und heute der Name einer ganzen Gruppe sonnenferner Asteroiden und Zwergplaneten ist. Bis zur Herabstufung des vormals neunten Planeten Pluto zum Zwergplaneten am 24. August 2006 sprach man bei der Suche nach einem weiteren Planeten auch von Planet X, wobei das „X“ neben dem Symbol für das Unbekannte auch für die römische Zahl 10 stand.

Planet X

Planet X ist ein fiktiver Planet, der nach der Entdeckung Neptuns die bis dahin unerklärten Anomalien in den Umlaufbahnen von Uranus und Neptun erklären sollte. Da sich die Messtechniken seit Percival Lowells Zeiten (Anfang des 20. Jahrhunderts) deutlich verbessert haben, ist klar geworden, dass seine Berechnungen auf falschen Daten beruhten und daher fehlerhaft sind. Nach heutigem Kenntnisstand ist ein neunter Planet nicht notwendig, um die Umlaufbahnen der anderen Planeten zu erklären. Ähnlich wie Neptun entdeckt wurde, nachdem seine ungefähre Position anhand der Umlaufbahnanomalien von Uranus berechnet worden war, berechnete Lowell den Standort dieses neuen, unbekannten (Zwerg-)Planeten. Dieser erhielt den Arbeitstitel Planet X, wobei X für „unbekannt“ steht.


Anarchist Marxist: Auf den Punkt.

Vagabund – Alternative Berichterstattung [The Anarchist Marxist – AM]

Sie blicken nachts zum Himmel und sehen Sterne ‘Planeten‘ und den Mond. Doch was Sie nicht sehen: die Trümmerfelder unserer eigenen Dummheit. Zwischen Mars und Jupiter, wo heute der Asteroidengürtel schweigend seine Runden dreht, lag einst ein Planet – Maldek, Hedron, Phaeton, Brauner Zwerg, Transpluto, Planet 5, 9 oder X, nennen Sie ihn, wie Sie wollen. Er war nicht einfach nur ein Felsbrocken im All. Er war eine Warnung. Eine Warnung, die wir ignorieren.

Laut überlieferten Botschaften – ja, Sie lesen richtig, überlieferten Botschaften – war Maldek ein Ort, an dem Seelen scheiterten. Sie waren zu stolz, zu hasserfüllt, zu blind, um den Abgrund zu erkennen, in den sie sich stürzten. Statt zu verhandeln, drückten sie den roten Knopf. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern so lange, bis nichts mehr übrig war als eine kosmische Müllhalde. Die „Nachzügler“, wie sie genannt werden, diese verlorenen Seelen, irren seitdem auf der Erde umher, unfähig, ihre Lektion zu begreifen. Sie sind unter uns. Vielleicht sind Sie einer von ihnen.

Offizielle Astronomie behauptet, der Asteroidengürtel sei einfach nur Material, das sich nie zu einem Planeten formte. Eine nette Theorie. Doch warum passt sie dann nicht zur Titius-Bode-Reihe, die einen Planeten genau an dieser Stelle vorhersagte? Warum finden wir auf den Asteroiden Spuren von Wasser, Metall und sogar organischen Verbindungen – Überreste einer zerstörten Welt? Und warum, zum Teufel, hat der Mars – Maldeks ehemaliger Mond – eine Hälfte, die aussieht, als hätte sie jemand mit einem kosmischen Vorschlaghammer bearbeitet?

Die Antwort ist einfach: Weil die Wissenschaft lügt. Oder zumindest wegschaut. Denn die Wahrheit ist unbequem: Wir sind nicht die ersten, die mit Waffen spielen.

Fazit

Es ist weder Marduk noch Nibiru. Es ist Marduk, und nach der Katastrophe blieben nur der Kuipergürtel, die Oortsche Wolke und der Asteroidengürtel übrig. Ein kleiner Rest von Marduk überlebte und ist heute als Nibiru bekannt. 

Und während Sie dies lesen, tickt die Uhr. Irgendwo in einem Bunker planen Mächtige ihren nächsten Krieg. Irgendwo in einem Labor basteln Wissenschaftler an Waffen, die Maldek wie ein Feuerwerk aussehen lassen. Und irgendwo da draußen, zwischen den Sternen, wartet das Universum darauf, unsere Überreste in seinen Archiv zu legen – neben denen von Maldek, von Mars, von all den Welten, die vor uns fielen.

Die Asteroiden zwischen Mars und Jupiter sind keine Steine. Sie sind Grabsteine. Und wenn wir nicht aufhören, uns gegenseitig zu hassen, zu spalten, zu zerstören, dann wird die Erde der nächste sein.


..,-

Creative Commons License
Except where otherwise noted, the content on this site is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial 4.0 International License.