Blockade der Straße von Hormus 2026

Straße von Hormus

Die Straße von Hormus (persisch تنگه هرمز Tange-ye Hormozarabisch مضيق هرمز, DMG Maḍīq Hurmuz) ist der weltweit wichtigste Engpass für die Erdöl– und Flüssigerdgas-Exporte. Rund ein Fünftel der weltweiten Erdöl- und Flüssigerdgas-Transporte passieren diese Meerenge – so die Zahlen aus dem Jahre 2024. Das verleiht ihr eine entscheidende Bedeutung für die globale Energieversorgung. Jede Störung kann erhebliche Ölpreisschwankungen und Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zur Folge haben. Bandar Abbas am Nordufer der Straße von Hormus ist der größte iranische Hafen und einer der Hauptstützpunkte der iranischen Marine. Die Straße von Hormus liegt zwischen einer Einbuchtung der Küste Irans im Norden und der aus Arabien vorspringenden Halbinsel Musandam im Süden, die zum Oman gehört. Sie verbindet den Persischen Golf im Westen mit dem Golf von Oman im Osten. Der Golf von Oman ist der nordwestliche Arm des Arabischen Meeres und gehört zum Indischen Ozean. Die Straße von Hormus ist an der schmalsten Stelle zwischen den gegenüberliegenden Festlandsküsten 55 Kilometer (30 Seemeilen) breit. Die engste Stelle zwischen den Inseln Larak (Iran) und

Krise an der Straße von Hormus 2026

Die Krise an der Straße von Hormus 2026 ist Teil des anhaltenden geopolitischen und wirtschaftlichen Konflikts zwischen Iran und seinen Verbündeten auf der einen und den Vereinigten StaatenIsrael und ihren Verbündeten auf der anderen Seite. Die Straße von Hormus ist ein bedeutender Seeweg für den globalen Handel mit fossilen Rohstoffen, der den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet. Die Krise begann, als am 28. Februar 2026 die Vereinigten Staaten und Israels gemeinsam den Iran angriffen und damit den Irankrieg auslösten. Gleich zu Beginn wurde der iranische Oberste Führer Ali Chamenei bei den Angriffen getötet. Als Reaktion darauf startete Iran Vergeltungsangriffe mit Raketen und Drohnen auf US-amerikanische Militärbasen in der Region, israelisches Territorium und andere Golfstaaten. Gleichzeitig teilten Iranische Behörden via Funk mit, dass die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße untersagt sei. Dies führte de facto zum Erliegen des Schiffsverkehrs bis auf wenige mit dem Iran verbundene Tanker. Die Warnungen und die darauf folgenden Angriffe auf Schiffe verursachten einen drastischen Rückgang des Schiffsverkehrs. Zunächst sank der Tankerverkehr um etwa 70 %, und über 150 Schiffe ankerten außerhalb der Straße, um Risiken zu vermeiden. Kurz darauf kam der Schiffsverkehr nahezu zum Erliegen. Die Unterbrechung wirkte sich auf 20 % der weltweiten Ölversorgung sowie das Entfallen erheblicher Mengen an Flüssigerdgas (LNG) aus. Große internationale Reedereien stoppten Fahrten in den Golf. Durch die reale oder prognostizierte Verknappung stiegen die Öl- und Gaspreise auf dem Weltmarkt stark an. Der Preis für Brent überschritt am 8. März 2026 erstmals seit 2022 die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel und erreichte in der Spitze 126 US-Dollar pro Barrel. Die Krise an der Straße von Hormus gilt als die größte Unterbrechung der Ölversorgung seit der Ölpreiskrise in den 1970er Jahren und als die größte in der Geschichte des globalen Ölmarktes.

Irankrieg 2026

Der Irankrieg oder Nahostkrieg ist ein militärischer Konflikt in Vorderasien, der am 28. Februar 2026 mit Angriffen Israels und der Vereinigten Staaten auf den Iran begann. Ziel der gemeinsamen Angriffe waren zunächst wichtige iranische Amtsträger, Militärkommandeure und Einrichtungen. Dazu gehörte vor allem die Tötung des „Obersten Führers“ Ali Chamenei. Ebenfalls starben Verteidigungsminister Asis Nassirsadeh, der Anführer der islamischen Revolutionsgarde Mohammad Pakpour, der Verteidigungsrats-Vorsitzende Ali Schamchani und der Generalstabschef der Streitkräfte Abdolrahim Mousavi bei den Angriffen. US-Präsident Donald Trump verkündete, Ziel sei es, die iranischen Raketen- und Militärkapazitäten zu zerstören, den Bau von Atomwaffen zu verhindern und letztendlich das Regime zu stürzen. Er rief die Mitglieder der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) auf, im Gegenzug für Straffreiheit die Waffen niederzulegen, und drohte, eine Weigerung bedeute den „sicheren Tod“. Als Reaktion startete Iran noch am selben Tag Angriffe auf Israel sowie US-amerikanische Militärstützpunkte in Katar, Bahrain, den Vereinigten Arabischen EmiratenIrakJordanienKuwait und weiteren Staaten, insgesamt mindestens neun. Auch zivile Infrastruktureinrichtungen im Oman, der im Vorfeld eigentlich eher eine neutrale Vermittlerrolle innehatte und keine US-Stützpunkte beherbergt, wurden mit Drohnen angegriffen. Einige Tage nach Kriegsbeginn wurde ein britischer Militärstützpunkt in Zypern mit einer iranischen Drohne angegriffen – unter anderem Frankreich und Griechenland kamen militärisch zur Hilfe –, womit auch mehrere europäische Staaten in den Irankrieg mit hineingezogen wurden. Im Verlaufe des Krieges sollen unter anderem auch die Türkei und Aserbaidschan Ziel von Raketen aus dem Iran geworden sein. Die mit Iran verbündete islamistische Hisbollah, die einen Teil des Libanon regiert, griff als Reaktion auf den Tod Chameneis Israel an und Israel im Gegenzug die Hisbollah, womit auch dieser seit Ende 2024 ruhende Konflikt wiederaufflammte. Eine Mehrheit der Völkerrechtler stuft den Krieg als völkerrechtswidrigen Verstoß gegen das UN-Gewaltverbot ein.


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Vagabund – Alternative Berichterstattung [The Anarchist Marxist – AM]

Trumps einsamer Krieg

Warum die Welt dem selbsternannten ‚Löwen‘ den Rücken kehrt

Es war ein Krieg, der mit einem Knall begann und nun in einem peinlichen Wimmern endet. Donald Trump, der Mann, der die USA aus der NATO, den Vereinten Nationen und jedem anderen „langweiligen“ Bündnis führte, steht plötzlich allein da – und schreit nach Hilfe. „Wir brauchen euch alle nicht!“, brüllte er noch vor Wochen, während seine Bomben auf Teheran fielen. Doch jetzt, da der Iran die Straße von Hormus blockiert, die Ölpreise explodieren und seine „siegreichen“ Angriffe die Region in Flammen gesetzt haben, jammert der selbsternannte „Stärkste der Welt“: Europa, die UN, alle – helft mir!

Doch die Welt lacht. Oder schweigt. Oder dreht sich einfach weg

Die Antwort aus Brüssel, Berlin und Paris ist ein kollektives Schulterzucken. „Die USA haben sich aus allem zurückgezogen“, sagt ein hoher EU-Diplomat unter dem Siegel der Anonymität. „Sie haben die NATO verlassen, die UN verachtet, und jetzt, wo ihr Krieg die globale Wirtschaft bedroht, sollen wir die Kastanien aus dem Feuer holen? Lächerlich.“

Selbst die Türkei, traditionell ein unsicherer Verbündeter, weigert sich, Partei zu ergreifen. „Wir werden nicht in einen Krieg gezogen, den die USA allein vom Zaun gebrochen haben“, erklärt ein Sprecher des Präsidenten Erdoğan. Und die Golfstaaten? Sie zittern – nicht vor dem Iran, sondern vor den Folgen von Trumps „Genialität“.

Fazit

Die meisten Völkerrechtler sind sich einig: Trump’s Iran Krieg ist illegal. Ein völkerrechtswidriger Angriff, geführt von einem Mann, der Gesetze nur kennt, wenn sie ihm nützen.

Die Blockade der Straße von Hormus ist nicht nur eine geopolitische Katastrophe. Sie ist das Symbol für das Scheitern eines Mannes, der glaubte, er könne die Welt nach seinen Regeln beherrschen. Trump wollte kein „Weltpolizist“ mehr sein – doch jetzt, da sein Krieg die globale Ordnung bedroht, fleht er um Unterstützung. Doch die Welt hat gelernt: Mit Trump gibt es keine Regeln. Keine Verbündeten. Keine Sicherheit. Nur Chaos.
Und Chaos, das kennt man inzwischen, ist das Einzige, was dieser Präsident wirklich beherrscht.

„Trump hat die Welt nicht mehr gebraucht“, sagt ein politischer Beobachter in Washington. „Bis er merkte, dass die Welt ihn nicht mehr braucht.“


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