
Sarah Margaret Ferguson (* 15. Oktober 1959 in London), Spitzname Fergie, ist die ehemalige Ehefrau des damaligen britischen Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor. Durch ihre 1986 mit ihm geschlossene Ehe und den dadurch erworbenen Höflichkeitstitel trat sie bis 2025 als Sarah, Duchess of York auf. Sie wurde auch als Autorin der Budgie-Kinderbücher um einen kleinen blauen Hubschrauber bekannt, die für das britische Fernsehen als Zeichentrickserie umgesetzt wurden.
Edoardo Mapelli Mozzi
HRH Princess Beatrice Elizabeth Mary, Mrs. Edoardo Mapelli Mozzi, geborene Beatrice of York (* 8. August 1988 in London) ist eine britische Geschäftsfrau und die ältere Tochter von Andrew Mountbatten-Windsor (vormals Duke of York) und Sarah Ferguson. Väterlicherseits ist sie eine Nichte König Charles’ III. und nach ihrem Vater aktuell Nummer 9 in der britischen Thronfolge. Ihr Mandat als Staatsrätin ist ausgesetzt; sie vertritt den Monarchen in bestimmten Staatsangelegenheiten.
Eugenie Victoria Helena Brooksbank
HRH Princess Eugenie Victoria Helena, Mrs. Brooksbank (* 23. März 1990 in London als Eugenie of York) ist eine britische Kunstmanagerin und die jüngere Tochter von Andrew Mountbatten-Windsor (vormals Duke of York) und Sarah Ferguson. Väterlicherseits ist sie eine Nichte König Charles’ III. und Nummer 12 der britischen Thronfolge. Sie ist die jüngere Schwester von Prinzessin Beatrice.
Sarah, Beatrice Elizabeth Mary und Eugenie Victoria Helena
Die Beziehung zwischen Sarah Ferguson („Fergie“) und ihren Töchtern Beatrice und Eugenie ist seit Jahren von Spannungen, öffentlichen Konflikten und wechselnden Phasen der Nähe und Distanz geprägt. Die aktuellen Enthüllungen aus den Epstein-Akten und Fergusons jüngste Skandale haben diese Spannungen noch verschärft. Hier sind die wichtigsten Gründe für das angespannte Verhältnis:
Sarah Ferguson hat in der Vergangenheit immer wieder durch peinliche Affären, finanzielle Eskapaden und fragwürdige Kontakte von sich reden gemacht.
Die Epstein-Affäre 2026: Die Enthüllungen, dass Ferguson den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein jahrelang um finanzielle und berufliche Unterstützung bat – selbst nach dessen Verurteilung – und sogar ihre Patentochter an ihn vermittelte, haben ihr Image endgültig zerstört. Für Beatrice und Eugenie, die als Mitglieder der königlichen Familie auf Reputation und Seriosität angewiesen sind, ist dies eine enorme Belastung. Die beiden fürchten, dass Fergusons Skandale ihr eigenes Ansehen in der Öffentlichkeit und bei der Königsfamilie beschädigen.
Finanzielle Abhängigkeit und Luxusleben: Ferguson lebt seit Jahren über ihre Verhältnisse, hat Schulden angehäuft und sich immer wieder in fragwürdige Geschäfte verstrickt. Ihre Töchter distanzieren sich zunehmend von diesem Lebensstil, der als unangemessen und rücksichtslos wahrgenommen wird.
Ferguson hat sich in der Vergangenheit oft unüberlegt in den Medien geäußert – etwa in Interviews oder durch undichte Stellen über das Königshaus. Das führte zu Konflikten mit der royalen Familie, insbesondere mit König Charles III., der auf Diskretion und Loyalität pocht. Beatrice und Eugenie, die beide versuchen, sich als seriöse Persönlichkeiten zu etablieren (Eugenie als Aktivistin, Beatrice als Berufstätige in der Tech-Branche), leiden unter den ständigen Skandalen ihrer Mutter, die sie in ein schlechtes Licht rücken.
Laut Insiderberichten werfen Beatrice und Eugenie ihrer Mutter vor, in wichtigen Lebensphasen (z.B. bei Eugenies Hochzeit oder während der Geburt ihrer Kinder) nicht ausreichend präsent oder unterstützend gewesen zu sein. Stattdessen habe Ferguson oft ihre eigenen Interessen in den Vordergrund gestellt – etwa durch aufdringliche Medienauftritte oder das Streben nach öffentlicher Aufmerksamkeit.
Seit den neuesten Enthüllungen aus den Epstein-Akten hält sich Ferguson in einer Luxusklinik in der Schweiz auf und meidet den Kontakt zur Familie. Ihre Töchter sollen enttäuscht sein, dass sie sich nicht stellt und die Konsequenzen ihres Handelns trägt. Stattdessen flieht sie in die Anonymität – ein Schritt, der als Verantwortungslosigkeit wahrgenommen wird.
Das Verhältnis zwischen Sarah Ferguson und ihren Töchtern ist aktuell so schlecht wie lange nicht mehr. Die Gründe liegen in Fergusons wiederholten Skandalen, ihrer mangelnden Einsicht und der öffentlichen Bloßstellung der Familie. Während Beatrice und Eugenie versuchen, ihr eigenes Leben seriös und unabhängig zu gestalten, wirkt Fergusons Verhalten oft rücksichtslos und egozentrisch. Ob es zu einer Versöhnung kommt, hängt davon ab, ob Ferguson bereit ist, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen – oder ob sie weiterhin im Schatten ihrer Skandale lebt.
Epstein und Sarah Margaret Ferguson
Die jüngste Veröffentlichung der Epstein-Akten hat Sarah Ferguson, die ehemalige Herzogin von York, erneut in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt – und die Enthüllungen sind brisant. Neue E-Mails belegen, dass Ferguson nicht nur über Jahre hinweg engen Kontakt zu Jeffrey Epstein pflegte, sondern ihn auch nach dessen Verurteilung wegen Sexualstraftaten an Minderjährige weiterhin um Unterstützung bat. In einer Nachricht vom Januar 2010 schrieb sie: „Du bist eine Legende. Ich finde wirklich keine Worte, um meine Liebe und Dankbarkeit für deine Großzügigkeit und Freundlichkeit zu beschreiben. Ich stehe zu deinen Diensten. Heirate mich einfach.“
Besonders erschütternd ist die Enthüllung, dass Ferguson Epstein im November 2010 – rund 16 Monate nach dessen Haftentlassung – die Kontaktdaten ihrer damaligen Patentochter Poppy Cotterell zukommen ließ. In der E-Mail hieß es: „Jetzt bist du dran! Alles Liebe.“ Cotterell, die damals 22 Jahre alt war, bestätigte zwar, Epstein kennengelernt zu haben, betonte jedoch, sie habe ein Jobangebot als Betreuerin seiner Kunstsammlung abgelehnt und ihn nie wieder gesehen. Die Vermittlung wirft jedoch die Frage auf, inwieweit Ferguson Epsteins kriminelle Vergangenheit ignorierte oder sogar billigte.
Die Akten zeigen zudem, dass Ferguson Epstein über Jahre hinweg um finanzielle und berufliche Unterstützung bat – selbst als dieser bereits als Sexualstraftäter verurteilt war. In einer E-Mail aus dem Jahr 2010 bot sie ihm an, als seine Haushälterin zu arbeiten: „Ich verstehe nicht, warum du mich nicht einfach als deine Haushälterin einstellst. Ich bin die Fähigste und brauche das Geld dringend.“ Auch während Epsteins Haft bat sie ihn um Rat für ein Kinderhilfsprojekt, das sie promoten wollte – ein Schritt, der angesichts seiner Verbrechen besonders befremdlich wirkt.
Die neuen Enthüllungen haben Fergusons Ruf endgültig zerstört. Nach der Veröffentlichung der Akten zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück und sucht derzeit Schutz in der exklusiven Paracelsus Recovery Clinic in der Schweiz, wo sie psychologische Unterstützung erhält. Die Kosten für den Aufenthalt belaufen sich auf rund 18.700 Euro pro Tag. Ihre eigene Wohltätigkeitsorganisation, „Sarah’s Trust“, hat inzwischen die Auflösung angekündigt – ein weiterer Beleg für den Vertrauensverlust, den die einstige Herzogin erlebt.
Trotz der schwerwiegenden Vorwürfe zeigt Ferguson bisher keine Einsicht. Stattdessen versucht sie, sich als „Opfer von Fehlverhalten“ darzustellen und wirft anderen vor, sie falsch verstanden zu haben. Doch die Akten widerlegen diese Darstellung: Sie belegen eine jahrelange, vertraute Beziehung zu Epstein, die selbst nach dessen Verurteilung nicht abbrach. Besonders belastend ist, dass Ferguson ihre Patentochter an einen verurteilten Sexualstraftäter vermittelte – ein Schritt, der viele Beobachter fassungslos zurücklässt.
Die Epstein-Akten offenbaren Sarah Fergusons enge, fast schon devote Verbindung zu einem der berüchtigtsten Sexualstraftäter der jüngeren Geschichte.
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