
Christopher „Chris“ Tucker (* 31. August 1971 in Atlanta, Georgia) ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler und Komiker. In den USA gelang ihm der Durchbruch als Ice Cubes ständig bekiffter „Homie“ namens Smokey in der Komödie Friday, dem ersten Teil der Friday-Trilogie. Trotz des Erfolges seiner Rolle stand er für die beiden Fortsetzungen Next Friday und Friday After Next nicht mehr zur Verfügung (er wurde ersetzt durch den populären afro-amerikanischen Schauspieler Mike Epps). Im deutschsprachigen Raum erregte er erstmals 1997 größeres Aufsehen als penetranter, aberwitziger Rundfunkmoderator Ruby Rhod in Luc Bessons Science-Fiction-Film Das fünfte Element an der Seite von Action-Held Bruce Willis. Sowohl national als auch international erfolgreich waren die drei Rush-Hour-Filme, in denen er an der Seite von Hongkong-Superstar Jackie Chan die zweite Hauptrolle spielte. Die Rush Hour-Filme leben vor allem von den witzigen Dialogen zwischen Detective James Carter (Chris Tucker) und Chief Inspector Lee (Jackie Chan), die in erster Linie kulturelle Differenzen zwischen dem US-Amerikaner Carter und dem Chinesen Lee zum Inhalt haben. Tucker war ein enger Freund von Michael Jackson. So spielte er in seinem Musikvideo You Rock My World (2001) neben Michael Jackson eine Hauptrolle. 2004/05 sagte er im Gerichtsprozess um Jackson für seinen Freund aus. Zu seinen guten Freunden zählt auch Jackie Chan. Sein Standardsynchronsprecher war Torsten Michaelis.

Ghislaine Maxwell und Chris Tucker auf einem teilweise geschwärzten Foto.
Tuckers Verbindung zu dem verurteilten Kinderschänder Jeffrey Epstein wurde in der Netflix-Dokumentation „Jeffrey Epstein: Filthy Rich“ aus dem Jahr 2020 thematisiert. Im Jahr 2002 reiste Tucker zusammen mit Bill Clinton und Kevin Spacey in Epsteins Flugzeug zu einem humanitären Einsatz im Kampf gegen die HIV/AIDS-Epidemie in Afrika. Im November 2025 wurde bestätigt, dass Tucker in Epsteins persönlichem Adressbuch stand.

Chris Tucker und Bill Clinton.
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