Der Toyota Hilux ist ein Pick-up des japanischen Autoherstellers Toyota. Das unter diesem Namen im März 1968 eingeführte Modell war eine Weiterentwicklung des von Hino Jidōsha seit 1961 gebauten Hino Briska, der ab 1967 als Toyota Briska verkauft wurde. Der Name Hilux (zunächst auch HiLux oder Hi-Lux, eine Kurzform für engl. High Luxury) soll als Kunstwort an den Komfort des Fahrzeugs erinnern. In der Grundausstattung verfügt der Hilux über Hinterradantrieb, seit 1979 ist auch Allradantrieb erhältlich. Ein Fahrzeug mit derselben Plattform und geschlossenem Aufbau wurde bis 1995 als Hilux Surf vertrieben, in Europa unter dem Namen Toyota 4Runner. Für asiatische Märkte gibt es seit 2023 zudem den deutlich günstiger angebotenen Hilux Champ.
Der Hilux (Code: YN 80), welcher ab August 1988 produziert wurde, wuchs im Radstand auf 2616mm beim zweitürigen Standardmodell. Die Nähte der Laderaumkarosserie wurden nun besonders versiegelt, da sie bislang rostanfällig waren. Nun herrschte auch mehr Platz hinter den Vordersitzen als bei der letzten Generation, gegen Aufpreis waren Schwungsitze für die Fondpassagiere erhältlich. Das optionale Automatikgetriebe hatte nun 4 Gänge. Der Hilux erhielt Anfang 1992 ein leichtes Facelift, wobei in erster Linie der Grill geändert und das neue Toyota-Emblem angebracht wurde. Gleichzeitig wurden die Versionen für den nordamerikanischen Markt nun im Werk NUMMI in Fremont, Kalifornien, produziert. Ab März 1995 ersetzte der Toyota Tacoma in Nordamerika den Hilux. Der Hilux des Typs YN 80 wurde von April 1989 bis März 1997 als Lizenzbau auch von Volkswagen unter der Bezeichnung Taro produziert. Die Konzeption und die Teile stammten dabei von Toyota. Die Montage wurde bis 1995 im Volkswagenwerk Hannover durchgeführt, anschließend bis zum Produktionsende im Volkswagenwerk Emden. Der Taro war wie der Hilux in den Versionen als Zweisitzer (Single Cab) sowie als XtraCab und DoubleCab erhältlich. Diese Hilux-Generation wurde viele Jahre lang in China in Lizenz produziert und dort unter anderem als Jiefang 1021 vertrieben. Sein Fahrwerk wurde 1998 für den Chengdu Huandu CAC verwendet, der seinerseits ein Revival des britischen Morris Ital war.
Toyota Hilux Champ
Der Toyota Hilux Champ ist ein leichtes Nutzfahrzeug des japanischen Automobilherstellers Toyota, das seit 2023 produziert wird. Er basiert auf dem Hilux und ist als einfachere und günstigere Alternative darunter positioniert. Er ist als zweitüriger Pickup oder zweitüriges Fahrgestell mit Fahrerhaus erhältlich und zielt vorwiegend auf Schwellenländer ab.
Toyota Hilux Surf ‘4Runner‘
Der Toyota 4Runner ist ein SUV von Toyota, das seit 1984 in Nordamerika verkauft wird und im Toyota-Werk in Tahara (Aichi) produziert wird. Bis 2009 wurde es auch in Japan im Hino-Werk in Hamura produziert und in Japan und anderen asiatischen Ländern als Toyota Hilux Surf verkauft. Zeitweilig wurde der 4Runner/Hilux Surf auch auf anderen Kontinenten wie Europa angeboten und im Toyota-Werk in Tahara (Aichi) oder in Brasilien hergestellt. Der erste 4Runner war eine Weiterentwicklung der auf dem Pick-up Toyota Hilux basierenden Modelle TrailBlazer/Trekker/Wolverine. Sodann war diese Generation ein Pick-up mit einer GFK-Haube über der Pritsche. Mittlerweile machte das Modell aber eine umfangreiche Entwicklung durch, und die aktuelle Generation ist ein großer SUV. Sein Crossover-Gegenstück ist der Highlander.
VW Taro
Der VW Taro ist ein Pick-up der Marke Volkswagen, der als Lizenzbau des Toyota Hilux der fünften Generation von 1989 bis 1995 im VW-Werk Hannover und von 1995 bis 1997 im Volkswagenwerk Emden gefertigt wurde. Den Taro gab es mit Hinterrad- und Allradantrieb. Der konventionell angetriebene Taro hatte eine Fahrerkabine mit bis zu drei Sitzplätzen. Das Allradmodell war mit unterschiedlichen Aufbauten erhältlich: mit zwei vorderen Sitzplätzen, als XtraCab-Modell mit zwei vollwertigen und zwei Notsitzen sowie als Doppelkabine mit fünf oder sechs Sitzplätzen (entweder zwei durchgehende Sitzbänke vorne und hinten oder vorne zwei Einzelsitze und hinten eine durchgehende Bank). Die Ladefläche nimmt mit der Länge der Kabine ab, wobei das XtraCab-Modell mit fast fünf Metern Länge die anderen beiden, fast gleich langen Modelle um 25cm überragte. Das Allradmodell besaß eine Vorderachse, die bei Bedarf über ein Verteilergetriebe zugeschaltet werden konnte. Zusätzlich mussten die Vorderräder manuell an den Freilaufnaben gekoppelt werden. Beim 4×4 existiert dazu auch eine Reduktion, die eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 60km/h im fünften Gang zulässt. Produktionsbeginn war April 1989, gebaut wurde der Taro bis März 1997. Die Nutzlast beträgt je nach Version ungefähr eine Tonne. Während VW erst zum Modelljahr 2010 mit dem Amarok I das Segment eines potenziell geländegängigen Pick-ups bediente, fertigt Toyota den Hilux in fortschreitenden Modellgenerationen nach wie vor.
Zurück in die Zukunft

Zurück in die Zukunft (im englischen Original Back to the Future) ist der Name einer Science-Fiction–Film–Trilogie aus den Jahren 1985, 1989 und 1990. In allen drei Filmen führte Robert Zemeckis Regie. Die Trilogie zeigt die Zeitreisen des Jugendlichen Marty McFly (Michael J. Fox) und seines Freundes Dr. Emmett L. „Doc“ Brown (Christopher Lloyd) zwischen den Jahren 1885 und 2015. Die drei Teile sind:
- Zurück in die Zukunft (1985) (spielt 1985 und 1955)
- Zurück in die Zukunft II (1989) (spielt 1985, 2015 und 1955)
- Zurück in die Zukunft III (1990) (spielt 1955, 1885 und 1985)
Der erste Teil war zunächst als Einzelfilm geplant. Das offene Ende, das später den Übergang zu Teil zwei bildete, war eher scherzhaft gedacht. Erst der kommerzielle Erfolg führte zu den zwei Fortsetzungen.
Der Hilux in Zurück in die Zukunft




Der Hilux aus Zurück in die Zukunft



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