Willys Jeep

Jeep ist eine US-amerikanische Automarke, die zu Fiat Chrysler Automobiles (FCA) gehörte, ihr direkter Mutterkonzern war die Chrysler Group LLC. Seit der Fusion von FCA mit PSA ist Jeep eine der Marken im daraus entstandenen Konzern Stellantis. Es werden schwerpunktmäßig Geländewagen produziert. Der Name Jeep hat sich im Lauf der Zeit – ähnlich wie Tesa und Tempo – in Europa zu einem Gattungsnamen entwickelt (mit dem Unterschied allerdings, dass der Begriff Jeep nicht als Handelsmarke begründet, sondern schon zuvor für den US-Militärgeländewagen Willys MB benutzt wurde). Daher werden bisweilen auch andere geländetaugliche Fahrzeuge im europäischen Raum umgangssprachlich als „Jeep“ bezeichnet, während sich in den USA der Begriff SUV (Sport Utility Vehicle) durchgesetzt hat.

Willys MB

Der Willys MB mit der offiziellen Armeebezeichnung ¼-ton 4 × 4 truck und der Kurzbezeichnung Jeep gilt als Urtyp des Pkw-Geländewagens. Er ist auch der Urahn der noch heute unter der Marke Jeep verkauften Geländewagen und Sport Utility Vehicles von Stellantis. Das robuste Fahrzeug mit zuschaltbarem Allradantrieb wurde aufgrund einer Ausschreibung der US Army ab 1940 entwickelt. Die US-Streitkräfte suchten während des Zweiten Weltkriegs ein kleines und geländegängiges Allzweckfahrzeug, das relativ billig und in großer Stückzahl hergestellt werden konnte.

Auch nach dem Krieg setzte sich die Erfolgsstory fort. Das Fahrzeug wurde für das Militär weiterentwickelt und erhielt als Nachfolgebezeichnung die Bezeichnung M38 (G740). Später folgte der M38 A1 (G758), der letzte Jeep im Dienst der US-Army. Danach beschafften die amerikanischen Streitkräfte den Ford MUTT M151, der ähnlich aussah, aber mit selbsttragender Karosserie und einzeln aufgehängten Rädern um einiges moderner als der Jeep konstruiert war und zum Beispiel im Vietnam-Krieg genutzt wurde. Äußerlich unterscheidet sich der MUTT vom Willys unter anderem durch die waagerechten Schlitze des Kühlergrills – beim Willys stehen sie senkrecht.

Auf zivilem Gebiet wurde der Jeep nach dem Zweiten Weltkrieg ebenfalls sehr populär, so wurde er in der Land- und Forstwirtschaft vieler Staaten eingesetzt. Das erste zivile Modell hatte die Typbezeichnung CJ-2A. Es gab auch einen CJ-1, aber von diesem existieren nur noch schriftliche Aufzeichnungen. Als direkter Nachfolger des CJ-2A kam der CJ-3A auf den Markt. Der M38 gleicht dem CJ-3A äußerlich, es gibt aber technische Unterschiede. Es folgte eine Vielzahl von Modellen, bis hin zum CJ-7.

Aus der zivilen Jeep-Produktion von Willys-Overland wurde Kaiser-Jeep (der Mutterkonzern Kaiser Industries ist bekannt für seine Massenproduktion von Liberty-Frachtschiffen mit geschweißten Schiffsrümpfen im Zweiten Weltkrieg), danach folgte AMC, die erstmals große Motoren (Reihen-6-Zylinder und V8-Motoren) in die Fahrgestelle einbauten. 1987 wurde AMC und damit der Name „Jeep“ durch die Chrysler Corporation gekauft. Die ersten Jeep Wrangler basierten auf dem Fahrgestell der CJ-7-Baureihe von AMC. Rover baute die Aluminiumkarosserien der ersten Prototypen des Land Rover auf Jeep-MB-Fahrgestellen auf.

Jeep Willys M38

Der Willys M38 Jeep, auch als Willys MC bekannt, ist ein US-amerikanischer, leichter, allradgetriebener Militärgeländewagen, der als Nachfolgemodell der Baureihe der Willys MB bekannt ist.

Jeep CJ

Der Jeep CJ (oder Civilian Jeep) ist die zivile Version des bekannten Militärjeeps aus dem Zweiten Weltkrieg. Der erste CJ (der CJ-2) wurde 1944 von Willys-Overland eingeführt und als „Universal Jeep“ geführt. Seine Grundkonstruktion blieb in allen sieben Generationen über drei Konzerneltern hinweg bis 1986 erhalten. Tatsächlich gibt es sogar heute noch eine Variante des CJ, die in Lizenz hergestellt wird. Die letzten CJ-Modelle, der CJ-7 und der CJ-8, wurden 1987 durch den überarbeiteten Wrangler ersetzt. Der CJ-5 und der CJ-7 sind im Geländesport heute noch sehr beliebt, und zwar sowohl mit der originalen Stahlblechkarosserie als auch als Replika mit GFK-Teilen mit Flipp Front von Tuxedo Park. Allen Modellen ist gemeinsam, dass sich die Windschutzscheibe mit ihrem Rahmen nach vorn klappen lässt und, sofern ab dem CJ-7 vorhanden, die Türen einfach entfernen lassen. Zur Fixierung der Windschutzscheibe sind auf der Motorhaube Zurrösen angebracht.

Jeep Willys CJ-3B

Der Willys CJ-3B löste 1953 den CJ-3A ab, im selben Jahr, in dem Willys-Overland von Kaiser Motors übernommen wurde. Der Mutterkonzern Kaiser strich „Overland“ aus dem Namen der Willys-Motors-Tochtergesellschaft. Der CJ-3B besaß einen höheren Kühlergrill und eine höhere Motorhaube, um Platz für den neuen Willys-Hurricane-Motor zu schaffen. Ab 1963 war ein Viergang-Schaltgetriebe optional gegen einen Aufpreis von 194 US-Dollar (entspricht etwa 2.040 US-Dollar im Jahr 2025) erhältlich. Der Wendekreis betrug 5,3 m (17,5 Fuß). Bis 1968 wurden rund 196.000 CJ-3B produziert, davon 155.494 in den USA. Der CJ-3B wurde zum Militärjeep M606 umgebaut (hauptsächlich für den Export bis 1968). Dazu wurde er mit handelsüblichen Hochleistungsoptionen wie größeren Reifen und Federn sowie Tarnbeleuchtung, olivgrüner Lackierung und einer Anhängerkupplung ausgestattet. Die Lieferungen der militarisierten Version M606, die im Rahmen des Programms für gegenseitige Verteidigungshilfe (Mutual Defense Assistance Program) für militärische Unterstützung exportiert wurden, machten einen erheblichen Anteil der begrenzten CJ-3B-Produktion in den 1960er-Jahren aus.


Ford Motor Company

Die Ford Motor Company mit Sitz im US-amerikanischen Dearborn ist der nach VolkswagenToyotaGeneral MotorsHyundai und Stellantis sechstgrößte Kraftfahrzeughersteller weltweit (Stand: 2020, Bezugsgröße: Absatz). Der Umsatz von Ford betrug 2025 187,3 Milliarden US-Dollar und es wurde ein Verlust von 8,2 Milliarden US-Dollar ausgewiesen (beruhend auf einmaligen Abschreibungen). Ursprung des Konzerns ist eine von Henry Ford in Detroit 1903 gegründete Fabrik. Mit der Einführung der Fließbandproduktion 1913 brachte Ford einen radikalen Umbruch in der neu entstehenden Autoindustrie.

Henry Ford & Son

Henry Ford & Son ist ein aktuelles irisches Unternehmen. Mit einem Montagewerk für Kraftfahrzeuge war es Teil der Automobilindustrie in Irland. Henry Ford gründete am 17. April 1917 das Unternehmen in Cork im Süden Irlands. Es stellte ab Juli 1919 Traktoren der Marke Fordson her. 1920 entstanden 3626 Traktoren. Die Pläne beliefen sich allerdings auf 20.000 jährlich. So begann zusätzlich die Produktion von Teilen für Ford of Britain. Da Irland damals noch Teil des Vereinigten Königreichs war, fielen keine Zölle an. Nachdem am 6. Dezember 1922 der Irische Freistaat gegründet wurde, kündigte die britische Regierung an, ab 1. April 1923 Zoll für Lieferungen aus Irland zu erheben. Dadurch wurden Lieferungen unwirtschaftlich. Die Traktorenproduktion endete am 29. Dezember 1922. Da Ford of Britain ein neues großes Werk in Dagenham baute und vor dessen Fertigstellung Bedarf hatte, wurden trotzdem Motoren und Hinterachsen für das Ford Modell T nach England geliefert. Auch andere Fordwerke in Europa wurden beliefert. In Frage kommen Ford France und Ford Deutschland ab 1925. Nach kriegsbedingter Unterbrechung wurde im Februar 1946 die Fahrzeugproduktion fortgesetzt. Erst 1984 endete sie. Ford war jahrzehntelang Marktführer in Irland.

Fordlândia

Fordlândia (1920–1945), auch Fordlandia (benannt nach Henry Ford), ist ein Ort südlich von Santarém in Amazonien. Der US-amerikanische Autobauer Henry Ford wollte in den 1920er Jahren preisgünstig Autoreifen herstellen. Wegen Missmanagements und technischer Weiterentwicklung bei der Gummireifenherstellung wurde das Projekt eine Fehlinvestition von 25 Millionen US-Dollar. Heute bildet es mit rund 1200 Bezirksbewohnern (2010: 1176) den 14.568 km² großen Distrito de Fordlândia der Stadt Aveiro im Bundesstaat Pará. Obwohl Fordlândia oft als Geisterstadt bezeichnet wird, hat der Ort auch heute über 1000 Einwohner. In den 1920er Jahren erwarb die Ford Motor Company ein 10.000 km² großes Stück Urwald am Rio Tapajós in Amazonien, um eine Kautschukplantage zu errichten. Zu dieser Zeit wurde der Rohstoff für Autoreifen nur auf natürlichem Wege gewonnen und Ford wollte im Sinne einer vertikalen Rückwärtsintegration seines Unternehmens möglichst unabhängig von der Produktion aus dem damals britischen Malaysia werden. 1928 wurde eine US-amerikanische Kleinstadt für 8.000 einheimische Arbeiter mit Kraftwerk, Schwimmbad, Kino, Feuerwehr und einem Krankenhaus errichtet. Über die Flüsse Tapajós und Amazonas sollten die Produkte in alle Welt verschifft werden, unter anderem nach São Paulo, wo sich eine Ford-Fabrik befand. Bis zum Jahr 1945 wurde der Synthesekautschuk entwickelt, und Ford stellte sofort alle Zahlungen ein. Sein Enkel Henry Ford II verkaufte die Stadt für 250.000 US-Dollar an Brasilien, nachdem über 25 Millionen US-Dollar investiert worden waren. Die Anlagen wurden eine Weile weiterhin gewartet, aber bald schafften es die 800 Einwohner nicht mehr, den Verfall aufzuhalten. Noch 1944 drehte Walt Disney einen Werbefilm für das Projekt mit dem Namen The Amazon awakens.

Der internationale Jude: Ein Weltproblem

Der internationale Jude: Ein Weltproblem (englisch: The International Jew: The World’s Problem) ist ein antisemitisches Buch des amerikanischen Unternehmers Henry Ford, das in vier Bänden 1920 bis 1922 in den USA erschien. Die Publikation erreichte in den USA eine Auflage von 500.000 Stück. Übersetzungen erschienen in 16 Sprachen – unter anderem in Deutschland, Spanien, Frankreich, Norwegen, Dänemark, Polen, Bulgarien, Italien, Griechenland und erreichten schließlich auch Japan und China. Ein Zitat aus dem Buch lautet: „Der internationale jüdische Bankier, der kein Vaterland hat, sondern alle Länder gegeneinander ausspielt, und das internationale jüdische Proletariat, das von Land zu Land streicht, um die ihm genehmen wirtschaftlichen Bedingungen zu suchen, sind hinter allen Problemen zu finden, die heutzutage die Welt beunruhigen.“ Nach einer Verleumdungsklage des US-amerikanischen Rechtsanwalts Aaron Sapiro stellte Ford die Herausgabe des Dearborn Independent 1927 ein. Die Restauflage des Buches The International Jew ließ Ford in den USA vernichten. Theodor Fritsch weigerte sich jedoch, die rund 10.000 Exemplare des Buches in deutscher und spanischer Sprache vom Markt zu nehmen, und begründete das auch mit wirtschaftlichen Einbußen.

Ford GPW

Der Ford GPW ist ein 1/4-Tonnen-Militärfahrzeug mit Allradantrieb aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, das von Ford in Lizenz von Willys-Overland von 1942 bis 1945 produziert wurde. Er war funktional identisch mit dem Willys MB und wurde aufgrund der hohen Nachfrage in einer Stückzahl von ca. 280.000 gebaut. „GPW“ steht für Government (G), 80-Zoll-Radstand (P) und Willys-Muster (W).

Ford GP

Der Ford GP ist ein US-amerikanischer Geländewagen von Ford Motor Company, welcher während des Zweiten Weltkrieges entwickelt und ab 1940 in einer Kleinserie gebaut wurde. Am 27. Mai 1940 hatte das US-amerikanische Rüstungskomitee die Spezifikationen für ein militärisches Fahrzeug genehmigt. Hierbei wurde bestimmt, dass dieses einen Allradantrieb und eine einfache und offene Karosserie mit nahezu rechteckigen Umriss haben sollte. Weiterhin sollte das Fahrzeug drei Sitze, wobei die Rückbank eine Doppelsitzbank sein sollte, einen Radstand von 80 Zoll (2,03 m), eine Spurweite von 47 Zoll (1,19 m) und ein Höchstgewicht von 590 kg haben. Bereits Anfang Juli 1940 veröffentlichte das Kriegsministerium der Vereinigten Staaten eine Ausschreibung für ein Militärfahrzeug, welches in Vorbereitung auf den Eintritt in den Krieg bestimmt war. Dieses Fahrzeug sollte für Aufklärungs-, Verbindungs- und andere Zwecke genutzt werden. Weiterhin sollte es als Vierteltonnen-Lkw mit einem 4×4 Antrieb klassifiziert werden. Der Preis für Erfüllung sollte bei 175.000 US-Dollar liegen. Aufgrund der strengen Anforderungen und der sehr kurzen Fristen von 49 Tagen für die Lieferung eines Prototyps und 75 Tagen für den Bau einer Serie von 70 Fahrzeugen, zeigten nur zwei der 135 US-amerikanischen Autohersteller Interesse: American Bantam und Willys-Overland.

Ford M151 MUTT

Ford M151 MUTT ist eine US-amerikanische Militärgeländewagenbaureihe. Sie ersetzte beim US-Heer ab 1959 den im Zweiten Weltkrieg bekannt gewordenen äußerlich ähnlich aussehenden Willys MB sowie dessen Nachfolgemodell M38. Das Akronym MUTT steht für Military Utility Tactical Truck. Das Fahrzeug wurde beim US-Heer mittlerweile durch den deutlich größeren Humvee ersetzt.


Bantam (Automarke)

Bantam (Automarke) war eine britische Automarke des Jahres 1913. Hersteller war Slack & Harrison aus Kegworth (Leicestershire). Das einzige Modell war ein Cyclecar. Es wurde von einem V2-Motor mit 8 bhp (5,9 kW) Leistung angetrieben, der von Precision zugeliefert wurde. Es gab kein Getriebe; die unterschiedlichen Übersetzungen wurden stufenlos an den Riemenscheiben eingestellt. Der Antrieb zur Hinterachse erfolgte über eine Kette.

Bantam BRC-40

Die Serienfahrzeuge erhielten die Bezeichnung BRC-40. Bei ihnen änderte sich das Erscheinungsbild. Der größte Unterschied war die Motorhaube. Sie war nun flacher und breiter und wurde von der US-Armee bevorzugt. Der Kühlergrill ähnelte dem der parallel gebauten Fahrzeuge vom Typ Ford GP. Die Scheinwerfer blieben weiterhin an den Kotflügeln montiert, wurden aber teilweise darin versenkt. Die rechteckigen vorderen Kotflügel mit abgerundeten Ecken waren der Hauptunterschied zu den Ford-GP- und Willys-MB-Fahrzeugen. Der Kraftstofftank wurde vom Heck des Fahrzeuges unter den Fahrersitz verlegt. Die Windschutzscheibe wurde stabiler und war zweigeteilt. Der Preis des Fahrzeuges wurde von damals 1123 US-Dollar für die ersten 500 Fahrzeuge auf 938 US-Dollar reduziert. In den USA waren die Fahrzeuge dieser Klasse generell nicht für den Kampfeinsatz vorgesehen. Dennoch konnte der BRC ein schweres Maschinengewehr vom Typ Browning M2 mit dem Kaliber .50 aufnehmen. Es wurde auf einer Säulenhalterung zwischen den Vordersitzen montiert. Mit der Auswahl des Willys MB als Standard-Geländewagen der US-Armee erhielt Bantam keine weiteren Bestellungen für Fahrzeuge. Dafür sollte Bantam 10.000 Anhänger für Jeeps produzieren. Nur eine begrenzte Anzahl von Fahrzeugen wurde für ausländische Käufer hergestellt. 1001 Fahrzeuge vom Typ BRC-40 wurden 1941 im Auftrag Großbritanniens gebaut und weitere 150 im Jahr 1943. Insgesamt produzierte Bantam somit 2642 Fahrzeuge, ohne den Prototyp. Ein Fahrzeug wurde vom Taxiproduzenten Checker Motors Corporation in Kalamazoo montiert, die Produktion wurde aber nicht aufgenommen.


Hotchkiss et Cie

Die Société Anonyme des Anciens Etablissements Hotchkiss et Cie war ein französischer Rüstungs– und Automobilhersteller. Das vom US-amerikanischen Ingenieur Benjamin Berkeley Hotchkiss 1875 gegründete Unternehmen wurde 1956 Teil von Hotchkiss-Brandt, die in den 1960er Jahren mit der Thomson-Houston Electric Company zu Thomson-Brandt fusionierten.

Hotchkiss M201

Der Hotchkiss M201 war der leichte, allradgetriebene Standard-Geländewagen der französischen Armee von der Nachkriegszeit bis in die 1980er-Jahre. Er ist nahezu baugleich mit dem amerikanischen Willys MB / Ford GPW des Zweiten Weltkrieges. In Frankreich wird das Fahrzeug meist einfach als La Jeep bezeichnet.


Mahindra & Mahindra Limited (M&M)

Mahindra & Mahindra Limited (M&M) ist als Teil der Mahindra Group ein indischer Automobilhersteller mit Firmensitz in Indien.

Mahindra Major

Der Mahindra Major ist ein Geländewagen des indischen Herstellers Mahindra & Mahindra. Er wurde von Mahindra & Mahindra auf Basis des Jeep CJ-3B entwickelt. Die Markteinführung erfolgte im Januar 2003. Er verfügt über ein modifiziertes „New Generation Chassis“ mit einem 115 x 60 mm Stahlkastenprofil anstelle des zuvor verwendeten 100 x 50 mm C-Profils. Das Chassis wurde erstmals im Januar 1998 im Armada eingesetzt und später nach und nach in die übrigen Modelle von Mahindra integriert. Im Laufe der Jahre hat sich der Mahindra Major in ländlichen Gebieten Indiens zu einem beliebten Fahrzeug entwickelt, wo er für Transport, Landwirtschaft und andere Aufgaben genutzt wird. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Jeep wird er in diesen Regionen häufig fälschlicherweise als „Jeep“ bezeichnet, obwohl es sich um ein anderes Fahrzeug eines anderen Herstellers handelt.

Mahindra Roxor

Der Mahindra Roxor ist ein geländegängiges Allradfahrzeug (4×4), das seit 2018 von Mahindra Automotive North America (MANA) montiert wird. Er basiert auf einer Variante des Mahindra Thar, der seit 2010 in Indien produziert und verkauft wird. Mahindra fertigt bereits seit 1947 Jeep-ähnliche Geländewagen für den indischen Markt, basierend auf einem Vertrag mit Willys. Der Roxor wurde im November 2017 angekündigt und ist seit dem 2. März 2018 erhältlich. In den USA wird er als Off-Highway Side-by-Side (SxS) klassifiziert. Die Montage des Roxor erfolgt im Mahindra-Werk in Auburn Hills, Michigan, und der Verkauf in den USA und Kanada.


Mitsubishi Motors Corporation ‘MMC

Die Mitsubishi Motors Corporation (jap. 三菱自動車工業株式会社, Mitsubishi Jidōsha Kōgyō Kabushiki-gaisha; MMC) ist ein japanischer Automobilhersteller mit Sitz in Tokio. Sie gehört zum Mitsubishi Keiretsu, das in den frühen 1870er Jahren von dem Samurai Iwasaki Yatarō als Schifffahrtsunternehmen gegründet wurde. Mitsubishi baute bereits 1917 die ersten Automobile. Die Mitsubishi Motors Corporation wurde 1970 als eigenständiges Unternehmen gegründet, zuvor war es eine Division von Mitsubishi Heavy Industries. Seit dem 20. Oktober 2016 ist Nissan an MMC beteiligt, Stand 12/2024 mit 24,53 %, MMC ist damit auch Teil der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz.

Mitsubishi Jeep J3

Mitsubishi Jeep J3. Der Jeep wurde im Juli 1953 als Jeep J3 auf dem japanischen Markt eingeführt, nachdem Willys Mitsubishi die Vermarktung des Fahrzeugs gestattet hatte. Er konkurrierte dort mit dem Nissan Patrol und dem Toyota Land Cruiser. Die Bezeichnung bezog sich nicht auf den „CJ3“, sondern wies darauf hin, dass 53 „J1“ (CJ-3A mit 6-Volt-Elektrik) für die japanische Forstbehörde und rund 500 „J2“ (CJ-3A mit 12-Volt-Elektrik) für die japanischen Sicherheitskräfte gebaut worden waren. Mitsubishi produzierte die auf dem CJ-3B basierenden Fahrzeuge bis August 1998 in der Bauweise, bis strengere Abgas- und Sicherheitsstandards den Jeep schließlich überflüssig machten. Insgesamt wurden in diesen 45 Jahren rund 200.000 Einheiten gebaut. Es gab kurze, mittlere und lange Radstände sowie verschiedene Karosserievarianten und Benzin- und Dieselmotoren. In Japan wurde der J3 über die Händlerkette Galant Shop vertrieben. Die japanischen Bodenselbstverteidigungsstreitkräfte (GSDF) bezeichnen ihn als leichten Lkw Typ 73. Der ursprüngliche J3 war eine einfache, tür- und dachlose Version mit Linkslenkung, obwohl in Japan Linksverkehr herrscht. Die ersten Rechtslenker-Versionen (J3R/J11R) erschienen erst fast acht Jahre später. Der ursprüngliche J3 und seine Derivate waren mit dem 2,2-Liter-Vierzylinder-Reihenmotor „Hurricane“ (2.199 cm³, von Mitsubishi als JH4 für „Japanese Hurricane 4 Cylinder“ bezeichnet) mit F-Kopf ausgestattet, der ursprünglich 70 PS (51 kW) bei 4.000 U/min leistete. 1955 wurde der J10 mit etwas längerem Radstand und sechs Sitzplätzen eingeführt. 1956 erschien der J11, ein zweitüriger Lieferwagen mit Ganzmetallkarosserie. Dieser war mit 433 cm (170 Zoll) deutlich länger als der J3 mit 339 cm (133 Zoll). Die lokale Produktion des JH4-Motors begann 1955. Für den JC3 wurde 1958 eine lokal entwickelte Dieselversion (KE31) eingeführt, zunächst mit 56 PS (41 kW) bei 3.500 U/min, einige Jahre später mit 61 PS (45 kW) bei 3.600 U/min. Spätere Versionen verwendeten die 2,7-Liter-OHV-Dieselmotoren 4DR5 und 4DR6 (J23 Turbo). Die letzte Militärversion, der J24A, leistete 135 PS aus einem verbesserten 4DR5-Motor mit frontseitig montiertem Ladeluftkühler. Bis 1962 stieg die Leistung des Benzinmotors JH4 auf 76 PS (56 kW). Mit der Einführung des längeren J20 im Jahr 1960, einem Sechssitzer wie der J10, jedoch mit einer anders gestalteten (festeren) Frontscheibe und optionalen Metalltüren, hatte Mitsubishi außerdem kleine diagonale Schürzen an der Vorderkante der Kotflügel angebracht. Dies blieb die letzte Änderung am Blechkleid der Frontpartie bis zum Produktionsende des Mitsubishi Jeep im Jahr 1998. Spätere Modelle umfassten den 2-Liter-J58 mit kurzem Radstand und Stoffverdeck (J54 mit Dieselmotor) sowie den J38, einen Benzin-Kombi mit dem längsten Radstand. Die letzte Generation der japanischen Jeeps war der J53 mit Diesel-Turbomotor.


Toyota Motor Corporation

Die Toyota Motor Corporation (japanisch トヨタ自動車株式会社, Toyota Jidōsha Kabushiki-gaisha) ist ein multinationales Unternehmen und einer der größten Automobilhersteller der Welt. 2020 stellte das Unternehmen rund 9,53 Millionen Fahrzeuge her und war damit vor der Volkswagen AG nach Produktionszahlen der weltweit größte Autobauer. Toyota hat seinen Unternehmenssitz im japanischen Toyota und ist laut der Forbes-Global-2000-Liste das zehntgrößte börsennotierte Unternehmen der Welt (Stand: 2022). Der Toyota-Konzern mit seinen 522 Tochterunternehmen hat insgesamt 372.817 Mitarbeiter (Stand: 2022) und produziert außer in den 12 japanischen Werken an 51 Standorten in 26 Staaten. Darüber hinaus besitzt Toyota weltweit vier Designzentren. Das 1937 von Toyoda Kiichirō und Toyoda Eiji gegründete Unternehmen galt auch 2023 als „wertvollste Automobilmarke“ der Welt.

Toyota Jeep BJ

1941 besetzten die japanische Streitkräfte die Philippinen, wo sie einen Bantam Mk II erbeuteten und nach Japan brachten. Die japanischen Militärbehörden motivierten Toyota, ein ähnliches Fahrzeug zu entwickeln, das aber nicht dem amerikanischen Willys Jeep ähneln sollte. Der Prototyp AK wurde von der japanischen Armee „Typ 4 kleiner Güterwagen“ (japanisch 四式小型貨物車 yon-shiki kogata kamotsusha) genannt.

Später im Jahr 1941 forderte die japanische Regierung Toyota auf, einen leichten Lastwagen für japanische Militäraktionen zu produzieren. Daraufhin produzierte Toyota 1942 den 1/2-Tonnen-Prototyp AK10. Der AK10 wurde mit Hilfe von Reverse Engineering des Bantam GP gebaut. Er hatte einen aufrechten Kühlergrill, flache vordere Kotflügel, die schräg nach unten und hinten gingen wie beim FJ40, Scheinwerfer, die auf den Kotflügeln auf beiden Seiten des Kühlers montiert waren und eine klappbare Windschutzscheibe.

Der AK10 hat einen 2259-cm³-4-Zylinder-Motor Typ C aus dem Toyota Model AE Sedan mit einem Dreigang-Schaltgetriebe und einem Reduktionsgetriebe. Es gibt keine mechanische Verwandtschaft zwischen dem AK10 und dem Nachkriegs-Toyota-„Jeep“ BJ. Die meisten der AK10 wurden im Gegensatz zum US-Jeep nicht aktiv genutzt und es gibt fast keine Fotos von ihm auf dem Schlachtfeld.

Der 1951 eingeführte Toyota Jeep BJ war der Vorfahre der ersten Generation des modernen Land Cruiser. Ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt, erlangte er seinen legendären Ruf, nachdem er als erstes Kraftfahrzeug die sechste Etappe des Fuji bestiegen hatte. Der ursprüngliche „Jeep“: Er wurde ursprünglich als „Toyota Jeep BJ“ vermarktet, da es sich um ein Fahrzeug vom Typ „Jeep“ handelte. Nach Markenrechtsansprüchen von Willys-Overland benannte Toyota das Fahrzeug jedoch im Juni 1954 in Land Cruiser um.

Toyota Land Cruiser

Der Toyota Land Cruiser ist ein seit 1951 vom japanischen Automobilhersteller Toyota Motor gebauter Geländewagen. Schnell erreichte dieses Fahrzeug primär in AfrikaLateinamerika und der arabischen Welt einen Ruf von Verlässlichkeit und Haltbarkeit. Das Fahrzeug wurde im Laufe der Zeit in verschiedenen Varianten produziert. Der Toyota Land Cruiser ist zusammen mit dem Toyota Hilux das erste Kraftfahrzeug, das mit jeweils starken Modifikationen unter anderem am Fahrwerk und den Rädern sowie am Motor den Nordpol erreicht hat, bekannt als Arctic Trucks. In der Europäischen Union wird derzeit ein Modell angeboten: Der J25, in Deutschland einfach nur Land Cruiser genannt. Zudem wird seit 2021 der in der EU nicht verfügbare Land Cruiser 300 angeboten. Außerdem wird der J7 nach einem Facelift 2007 weiterhin produziert, vornehmlich für Afrika und Australien.

Toyota Mega Cruiser

Der Toyota Mega Cruiser ist ein großer Geländewagen mit einer bemerkenswerten Ähnlichkeit mit dem H1 von Hummer. Er wurde ab 1995 hergestellt, ist aber seit 2002 nicht mehr als zivile Variante verfügbar. Er ist hauptsächlich in der militärischen Version für den Transport von Soldaten sowie mit aufgebauter Haubitze oder Flugabwehrrakete für die japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte im Einsatz. Der Mega Cruiser war eigentlich nicht für den zivilen Einsatz vorgesehen und wurde nur in Japan hauptsächlich an Kräfte der Polizei, der Feuerwehr und für militärische Transportaufgaben verkauft. Mit dem Fahrzeug sollten Konstruktionen, die für in Großserie gefertigten Toyota-Geländewagen (wie z. B. im Land Cruiser) vorgesehen waren, getestet werden. Das Modell verkaufte sich aber schlecht. Der Mega Cruiser hat einen 4,1-l-R4-Turbodieselmotor. Die Maschine war auf hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen ausgelegt. Der Geländewagen verfügt über permanenten Allradantrieb. Das zweistufige Verteilergetriebe lässt sich, ebenso wie beide Achsdifferentiale, sperren. Zur Verbesserung der Geländegängigkeit hat der Mega Cruiser außerdem eine Allradlenkung und eine Reifendruckregelanlage, die zwischen 2,2 bar für die Straße und 1,0 bar für Sand-, Schlamm oder Schneefahrten wählen lässt.


Vehículos Automotores Mexicanos

Vehículos Automotores Mexicanos, vorher Willys Mexicana S.A., war ein mexikanischer Hersteller von Automobilen. Das Unternehmen Willys Mexicana S.A. wurde 1946 als Fahrzeughändler in Mexiko-Stadt gegründet. Muttergesellschaft war SOMEX (Sociedad Mexicana de Credito Industrial). Die Produktion von Automobilen begann 1950. 1953 wurde ein weiteres Montagewerk in der Nähe von Mexiko-Stadt eröffnet. Als SOMEX 1963 verstaatlicht wurde, kam es in Verbindung mit American Motors Corporation und Kaiser Jeep Corporation zur Umfirmierung in Vehículos Automotores Mexicanos, kurz VAM. 1965 wurde ein weiteres Werk in Lerma de Villada eröffnet. 1983 übernahm Renault das Unternehmen. 1989 endete die Produktion. Der Markenname VAM wurde je nach Quelle von 1946 bis 1989 oder nur von 1963 bis 1983 verwendet. Zunächst stellte das Unternehmen den Jeep nach Lizenz von Willys-Overland her. Später waren es Modelle von AMC und Renault. Für 1960 ist der AMC Rambler genannt. Für Anfang der 1960er Jahre sind auch Fahrzeuge von Datsun und Peugeot überliefert.

Willys Mexicana

Der Willys Jeep CJ-2A ‘Mexicana, das erste Fahrzeug, das 1946 von dem Unternehmen, damals noch unter dem Namen Willys Mexicana, produziert wurde.


Gorkowski Awtomobilny Sawod ‘GAZ

Gorkowski Awtomobilny Sawod (russisch Горьковский автомобильный завод, Gorkier Automobilwerk), kurz GAZ (ГАЗ) ist ein russischer Kraftfahrzeughersteller mit Sitz in Nischni Nowgorod (1932–1990 Gorki genannt). Gegründet wurde GAZ 1932 als Resultat des ersten Fünfjahresplans der Sowjetunion. Bis 1932, dem Jahr der Umbenennung Nischni Nowgorods in Gorki, war das Werk unter dem Namen Nischegorodski Awtomobilny Sawod (russisch Нижегородский автомобильный завод (abgekürzt НАЗ)) bekannt. Heute gehört GAZ zur GAZ-Gruppe. Der Buchstabe M in verschiedenen Typenbezeichnungen geht auf den von 1935 bis 1956 verwendeten Beinamen W. M. Molotow zurück. Er war von 1930 bis 1941 sowjetischer Regierungschef und von 1939 bis 1949 sowie 1953 bis 1956 sowjetischer Außenminister.

GAZ-64

Der GAZ-64 (russisch ГАЗ-64, in der deutschen Transkription GAS-64) war ein Geländewagen des sowjetischen Fahrzeugherstellers Gorkowski Awtomobilny Sawod, der während des Zweiten Weltkrieges produziert wurde. Er basiert optisch und konzeptionell auf dem amerikanischen Bantam BRC-60, dessen Prototypen wenige Monate zuvor erschienen. Es handelt sich jedoch um keine Kopie: Die sowjetischen Konstrukteure hatten bei der Entwicklung Anfang 1941 nur minimale Informationen über den Bantam, einige Fotos und kein Fahrzeug als Vorlage. Dennoch wird der Geländewagen auch in der russischsprachigen Literatur gelegentlich als „sowjetischer Bantam“ bezeichnet.


JeepsterMan ‘Jeep in a Crate

‘Jeep in der Kiste’

Hinter dem Namen JeepsterMan steckt ein Vater-Sohn-Team: Mark und John. Die beiden sind die Besitzer von JeepsterMan und betreiben das Unternehmen als gemeinsames Projekt. Die Idee dazu entstand vor etwa 25 Jahren, als Mark seinen ersten 1972 Jeep Commando kaufte – seitdem sind sie leidenschaftliche Jeep-Enthusiasten. JeepsterMan ist bekannt für den Verkauf von Jeep-Teilen, Restaurierungen und der Community rund um klassische Jeeps, Willys und Commandos.

( https://thejeepsterman.com/products/jeep-in-crate-mb-1942-willys-jeep?srsltid=AfmBOooF-J6szRWZQFcgnsYUfSSyWEZMaS-axcbQ_HL6yrf3iElOsebn )

1942 Willys MB “Jeep in a Crate” JeepsterMan
https://www.youtube.com/watch?v=q1ya-aUYGtw&t=3s
( https://youtu.be/q1ya-aUYGtw?si=2akHwiQzBDBKoakm )


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