Forschung und Industrie
Das, was in der Forschung und Industrie passiert, wenn Neues entwickelt wird, das Produkt aber nicht sofort an den Kunden vermarktet wird, während gleichzeitig dem Kunden zuerst ältere, weniger innovative Produkte angeboten werden, fällt unter verschiedene Konzepte der Produktstrategie und des Produktlebenszyklusmanagements.
Der Invention Secrecy Act von 1951 ist ein US-Bundesgesetz, das der Regierung erlaubt, die Veröffentlichung bestimmter Erfindungen aus Gründen der nationalen Sicherheit zu unterdrücken. Unter anderem können Patent-Anmeldungen geheim gehalten und ihre Veröffentlichung sowie der Verkauf eingeschränkt werden, wenn befürchtet wird, dass die Erfindung der nationalen Sicherheit schaden könnte. Dies führt dazu, dass bestimmte Innovationen nicht öffentlich gemacht oder vermarktet werden dürfen, bis die Einschränkungen aufgehoben werden.
Das amerikanische FBI und CIA Global vertreten
Die Central Intelligence Agency (zu deutsch Zentrale Nachrichtendienstagentur), offizielle Abkürzung CIA, ist ein Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten. Im Gegensatz zu den anderen US-Nachrichtendiensten, insbesondere der National Security Agency (NSA), liegt der Schwerpunkt der CIA eher in der Beschaffung von Informationen von und durch Menschen (Human Intelligence, HUMINT) als durch Technik (Signals Intelligence, SIGINT). CIA-Aktivitäten nach Ländern. Die Central Intelligence Agency (CIA) ist eine Behörde der US-Bundesregierung, die seit ihrer Gründung im Jahr 1947 weltweit zahlreiche bestätigte und mutmaßliche Aktivitäten durchgeführt hat. Aufgrund der übermäßigen Geheimhaltung der CIA-Operationen ist über ihre Aktivitäten im Inland wenig bekannt. In ihrer Satzung von 1947 wurde der CIA die Spionage gegen Amerikaner untersagt, auch weil Präsident Truman befürchtete, die Agentur könnte politische Machenschaften begehen. Im Gegensatz zu inländischen Strafverfolgungsbehörden operiert die CIA außerhalb der US-Grenzen und verfügt nicht über Strafverfolgungsbefugnisse. Das Hauptziel der Behörde besteht darin, Bedrohungen für US-Interessen im Ausland zu identifizieren und zu bekämpfen. Zu diesen Bedrohungen zählen Terrorismus, Spionage, Cyberangriffe und internationale Kriminalität. US-amerikanischen Geheimdienstaktivitäten in Deutschland. Das I.G. Farben-Gebäude diente während des Kalten Krieges als Hauptsitz der CIA in Deutschland.
Das Federal Bureau of Investigation (FBI, deutsch „Bundesamt für Ermittlungen“) ist die zentrale Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten. In ihr sind sowohl Strafverfolgungsbehörde als auch Inlandsgeheimdienst der US-Bundesregierung zusammengefasst. Außerdem ist sie für die Verfolgung und Verhinderung von bundesrechtlichen Straftaten zuständig, soweit keine spezielle Zuständigkeit anderer Strafverfolgungsbehörden, etwa des ATF, der DEA oder des USSS, gegeben ist. Als Nachrichtendienst betreibt das FBI die Vorfeldaufklärung möglicher Bedrohungen unabhängig von konkretem Verdacht. Daneben leistet es im Wege der Amtshilfe technische Unterstützung für andere Ermittlungsbehörden. Infolge der Terroranschläge am 11. September 2001 wurde aufgrund einer Direktive des US-Präsidenten vom 28. Juni 2005 der „National Security Branch“ (NSB) geschaffen. In ihm wurden die bisher getrennten Abteilungen des FBI für Terrorbekämpfung, die Spionageabwehr und für die Bekämpfung von Massenvernichtungswaffen zusammengefasst und direkt einem stellvertretenden Direktor des FBI unterstellt. Hierdurch und durch eine enorme Steigerung des personellen und materiellen Einsatzes ist das FBI heute die größte zivile Behörde zur Terrorbekämpfung. Das FBI untersteht dem US-Justizministerium und hat seinen Hauptsitz im J. Edgar Hoover FBI Building in Washington, D.C. . Seit 1945 betreibt das FBI Auslandsbüros weltweit. Die Agentur hat Beamte an den US-Botschaften in vielen Ländern stationiert. Das FBI ist global vertreten; es unterhält weltweit Dutzende von Rechtsattaché-Büros (Legats) und Zweigstellen an US-Botschaften in über 180 Ländern, um mit ausländischen Strafverfolgungs-, Geheimdienst- und Sicherheitsdiensten zusammenzuarbeiten und Amerikaner im Ausland zu schützen.
Obwohl das Gesetz ein US-amerikanisches Gesetz ist, hat es indirekte globale Auswirkungen. Denn Erfindungen und Technologien, die unter dieses Gesetz fallen, dürfen auch nicht ohne Genehmigung international exportiert oder veröffentlicht werden. Ebenso wird das Innovationssystem in den USA beeinflusst, was durch die wirtschaftliche Bedeutung der USA global nachwirkt. Die Geheimhaltungsanordnung kann die Kommerzialisierung und Weiterentwicklung von Technologien verzögern und hat Auswirkungen auf die Innovationsdynamik, was sich auch auf globale Märkte und Wettbewerber auswirken kann.
Das heißt, dass das Invention Secrecy Act zwar ein nationales US-Gesetz ist, aber durch seine Wirkungen auf Innovation, Patente und Technologietransfer weltweit Beachtung findet. Es steht allerdings nicht direkt im Zusammenhang mit der allgemeinen Produktlebenszyklusstrategie, bei der ältere Produkte zuerst vermarktet werden, während neue entwickelt werden. Das Gesetz betrifft vielmehr die Geheimhaltung bestimmter Erfindungen aus Sicherheitsgründen, was die Vermarktung beeinflussen kann, aber nicht die normale Markteinführungsstrategie an sich.
Das Invention Secrecy Act 1951 hat vor allem Einfluss auf die Geheimhaltung von Erfindungen aus nationaler Sicherheits-Perspektive. Es begründet keine generelle Strategie, Produkte zuerst alt zu vermarkten, sondern legt rechtliche Rahmenbedingungen für die Geheimhaltung von Innovationen fest, die potentiell sicherheitssensibel sind, und hat daraus resultierende indirekte globale Effekte.
Das Vorgehen, dem Kunden zuerst ältere Produkte anzubieten und die neuen mit hohem Entwicklungsaufwand später zu vermarkten, ist Teil der Produktlebenszyklus- und Portfolio-Strategie, insbesondere häufig in Verbindung mit der Abschöpfungsstrategie und dem Management der Produkteinführungsphasen.
Patentrecht der Vereinigten Staaten
Patentrecht der Vereinigten Staaten. Nach US-amerikanischem Recht ist ein Patent ein dem Erfinder eines (1) Verfahrens, einer Maschine, eines Erzeugnisses oder einer Stoffzusammensetzung gewährtes Recht, (2) das/die neu, nützlich und nicht naheliegend ist. Ein Patent ist das Recht, andere für einen begrenzten Zeitraum (normalerweise 20 Jahre) davon auszuschließen, ohne Zustimmung des Patentinhabers aus einer patentierten Technologie Profit zu schlagen. Konkret ist es das Recht, andere von folgenden Handlungen auszuschließen: Herstellung, Verwendung, Verkauf, Anbieten zum Verkauf, Import, Verleitung anderer zu Rechtsverletzungen, Beantragung einer FDA-Zulassung und/oder Angebot eines Produkts, das speziell für die Ausübung des Patents angepasst ist.
Petrodollar
Petrowährung oder (häufiger) Petrodollar sind gängige Abkürzungen für Einnahmen aus Erdölexporten, vor allem der OPEC-Mitglieder sowie Russlands und Norwegens. Besonders in Zeiten historisch hoher Ölpreise können die damit verbundenen Finanzströme ein Ausmaß von Hunderten Milliarden US-Dollar-Äquivalenten pro Jahr erreichen – darunter eine breite Palette von Transaktionen in unterschiedlichsten Währungen, von denen manche an den US-Dollar gekoppelt sind, andere nicht.
Petrowährung (oder Petrodollar) ist ein Wort mit drei unterschiedlichen Bedeutungen, die oft verwechselt werden:
An Öl produzierende Länder gezahlte Dollar (Petrodollar-Recycling) – ein in den 1970er Jahren geprägter Begriff, der die Handelsüberschüsse der Öl produzierenden Länder bezeichnet.
Währungen von Öl produzierenden Ländern, deren Wert gegenüber anderen Währungen tendenziell steigt, wenn der Ölpreis steigt (und fällt, wenn er fällt).
Ölpreisgestaltung in US-Dollar: Währungen, die als Rechnungseinheit zur Preisgestaltung von Öl auf dem internationalen Markt verwendet werden.
Petrodollar-Recycling ist die internationale Ausgabe oder Investition der Einnahmen eines Landes aus Erdölexporten („Petrodollars“). Es bezieht sich im Allgemeinen auf das Phänomen, dass große Erdöl exportierende Staaten, hauptsächlich die OPEC-Mitglieder sowie Russland und Norwegen, mit dem Export von Rohöl mehr Geld verdienen, als sie effizient in ihre eigene Wirtschaft investieren könnten. Die daraus resultierenden globalen Interdependenzen und Finanzströme von den Ölproduzenten zurück zu den Ölkonsumenten können eine Größenordnung von Hunderten von Milliarden US-Dollar pro Jahr erreichen – einschließlich einer breiten Palette von Transaktionen in einer Vielzahl von Währungen, von denen einige an den US-Dollar gekoppelt sind und andere nicht. Diese Ströme werden stark von Entscheidungen auf Regierungsebene bezüglich internationaler Investitionen und Hilfe beeinflusst, was wichtige Konsequenzen sowohl für die globale Finanzwelt als auch für die Erdölpolitik hat. Das Phänomen ist in Zeiten mit einem historisch hohen Ölpreis am ausgeprägtesten. Der Begriff Petrodollar wurde Anfang der 1970er Jahre während der Ölkrise geprägt und der erste große Anstieg des Petrodollars (1974–1981) führte zu mehr finanziellen Komplikationen als der zweite (2005–2014).
OPEC
Die Organisation erdölexportierender Länder (kurz OPEC, von englisch Organization of the Petroleum Exporting Countries) ist eine 1960 gegründete internationale Organisation mit Sitz in Wien. Derzeit gehören der Organisation zwölf Staaten an: Algerien, Äquatorialguinea, Gabun, Iran, Irak, die Republik Kongo, Kuwait, Libyen, Nigeria, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Venezuela. Fünf OPEC-Mitgliedstaaten (Saudi-Arabien, Iran, Kuwait, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate) gehören zu den zehn größten Erdölförderern der Welt. Insgesamt fördern die OPEC-Mitgliedstaaten ungefähr 40 Prozent der weltweiten Erdölproduktion und verfügen über drei Viertel der weltweiten Erdölreserven.
Gesetz zum Schutz der Erfindungsgeheimnisse
Der Invention Secrecy Act von 1951 (Pub. L. 82–256, 66 Stat. 3, erlassen am 1. Februar 1952, kodifiziert in 35 U.S.C. Kap. 17) ist ein US-Bundesgesetz, das die Regierung ermächtigt, die Offenlegung bestimmter Erfindungen aus Gründen der nationalen Sicherheit zu unterdrücken. Das Gesetz ermächtigt ausgewählte Bundesbehörden zu entscheiden, ob eine Patentanmeldung ein Risiko birgt, und ihre Geheimhaltung zu erzwingen. In der Praxis wurden Geheimhaltungsanordnungen nicht nur für Erfindungen verhängt, die die militärische Verteidigung betreffen, sondern auch für solche, die angeblich die wirtschaftliche Stabilität bedrohen. Kritiker weisen darauf hin, dass viele dieser Beschränkungen auf spekulativen oder unbewiesenen Schäden beruhen. Das Gesetz gilt allgemein für alle Erfindungen in den Vereinigten Staaten, für die ein Patent angemeldet oder erteilt wird (35 U.S.C. § 181). Jede Patentanmeldung wird geprüft, und jedes Jahr werden Tausende von Erfindungen manuell gesichtet. Jede Bundesbehörde mit Geheimhaltungsbefugnissen kann nach dem Gesetz eine Beschränkung anordnen.
Geheimhaltungsanordnungen können die öffentliche Offenlegung vollständig untersagen, den Verkauf an Personen außerhalb des Verteidigungssektors untersagen, Exporte blockieren und eingeschränkte Anmeldungen als geheim versiegeln. Berichten in Wired und Slate zufolge hat das US-Patent- und Markenamt zeitweise erwogen, Geheimhaltungsanordnungen auf Erfindungen anzuwenden, die als disruptiv für etablierte Branchen gelten. Erfinder, deren Arbeit eingeschränkt ist, können eine Entschädigung beantragen. Wissenschaftler weisen jedoch darauf hin, dass Gerichte diese Ansprüche häufig mit der Begründung ablehnen, dass Erfinder keinen „tatsächlichen Schaden“ nachweisen können, solange ihre Erfindungen unterdrückt bleiben.
Kritiker, darunter Anwälte und Wissenschaftler, beschreiben das System als mangelhaft und mit eingeschränkten Rechtsmitteln. Kommentatoren vergleichen Geheimhaltungsanordnungen mit unentgeltlichen Enteignungen gemäß dem fünften Zusatzartikel zur US-Verfassung, und Rechtswissenschaftler argumentieren, das System sei „von Natur aus unfair“, da Erfindern automatisch ein Viertel des Schätzwerts ihres Patents vorenthalten wird, ohne dass sie einen Schaden nachweisen können. Historiker weisen darauf hin, dass Beamte Geheimhaltungsanordnungen erlassen, um Präzedenzfälle hinsichtlich der Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes zu vermeiden. Andere Kritiker argumentieren, Geheimhaltungsanordnungen würden die Forschung behindern, die wirtschaftliche Entwicklung bremsen und den militärisch-industriellen Komplex stärken, indem sie unabhängige Erfinder und Dual-Use-Technologien ausgrenzen. Die gesetzliche Begründung in 35 U.S.C. § 181 lautet, dass Geheimhaltungsanordnungen erforderlich sind, wenn die Offenlegung „der nationalen Sicherheit schaden könnte“. Die meisten wissenschaftlichen Kommentare stehen diesem System kritisch gegenüber, obwohl in einem juristischen Fachartikel argumentiert wird, dass eine begrenzte Geheimhaltung bei Biotechnologiepatenten gerechtfertigt sein könnte.
Kritiker argumentieren, dass es dem ISA an veröffentlichten Standards mangelt, um zu entscheiden, welche Erfindungen unter Geheimhaltungsverfügung gestellt werden können, und dass es keinen klaren Schutz der Privatsphäre oder der Rechte an geistigem Eigentum bietet. Die einzige Einschränkung besteht im Ermessen der Behörden; wie sie diese Entscheidung treffen, bleibt ganz ihnen überlassen. Arvind Dilawar schrieb in Slate über das ISA: „Im besten Fall handeln Regierungsbehörden aus Vorsicht und verhängen Geheimhaltungsverfügungen für Patente, die auch nur die geringste Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen. Im schlimmsten Fall verhängen Bürokraten gedankenlos Geheimhaltungsverfügungen und vergessen sie dann, weil das einfacher ist, als die Auswirkungen sorgfältig zu bedenken, die entstehen, wenn neue Technologien öffentlich werden.“ Dilawar fügte hinzu, dass das Geheimhaltungssystem potenziell wertvolle Erfindungen der Öffentlichkeit vorenthält und die Erfinder nur die Möglichkeit haben, die Regierung zu einer erneuten Prüfung zu ersuchen. Zwischen 1983 und 1993 stieg die Zahl der Geheimhaltungsanordnungen um etwa vierzig Prozent (von 3.900 auf 6.033) und erreichte damit ein Niveau, das mit dem Höhepunkt während des Zweiten Weltkriegs vergleichbar ist.
Der Historiker Alex Wellerstein sagte, dass „die Rechtsgrundlage der Regierung für die Geheimhaltung privater Informationen sehr anfällig ist“, und fügte hinzu, dass Beamte Geheimhaltungsanordnungen so verwalten, dass Bundesgerichte „Präzedenzfälle in Bezug auf die zentrale verfassungsrechtliche Frage schaffen“. Kommentatoren verglichen Geheimhaltungsanordnungen auch mit Enteignungen gemäß dem Fünften Verfassungszusatz und argumentierten, dass das Gesetz Erfinder ihrer Eigentumsrechte beraube, ohne das verfassungsmäßig vorgeschriebene Maß an ordnungsgemäßem Verfahren oder Entschädigung zu gewährleisten, das in anderen Zusammenhängen erforderlich ist. Rechtswissenschaftler argumentierten, dass das System von Natur aus ungerecht sei, da das ISA die Regierung im Gegensatz zu Enteignungen im Rahmen des Enteignungsrechts, bei denen die gerechte Entschädigung dem vollen Wert entsprechen muss, ermächtige, Erfindern automatisch 25 Prozent vorzubehalten. Thomas G. Dignan Jr. argumentierte in der Michigan Law Review, dass Erfinder, die der Regierung Ideen offenlegen, „effektiv fast alle Rechtsmittel verlieren“, sobald eine Geheimhaltungsanordnung verhängt wird. In Gerichtsentscheidungen zur Anwendung des Gesetzes wurde Erfindern wiederholt eine Entschädigung verweigert, weil sie keinen „tatsächlichen Schaden“ nachweisen konnten, selbst wenn Geheimhaltungsanordnungen dies eindeutig einschränkten.
Anfang der 1990er Jahre richteten sich Geheimhaltungsanordnungen zunehmend gegen private Erfinder von Technologien mit doppeltem Verwendungszweck. 1991 wurden mehr als drei Viertel der neuen Geheimhaltungsanordnungen – 506 von 774 – an private Erfinder erlassen. Die Erfinder betrafen Bereiche wie Laser, Keramik, Halbleiter, Software und Weltraumfotografie.
Mehrere Studien kommen zu dem Schluss, dass das ISA die Gesamtzahl der offengelegten neuen Erfindungen reduziert, da wissenschaftlicher und technischer Fortschritt in der Regel auf öffentlich veröffentlichten Vorarbeiten aufbaut. Eine Analyse hat ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Erfindung in späteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zitiert wird, um etwa 15 Prozent sinkt, wenn sie nur wenige Monate lang geheim gehalten wird. Dies zeigt, dass selbst kurzfristige Beschränkungen nachfolgende Innovationen behindern können. Erfindungen, die fünf Jahre lang unter Geheimhaltung standen, werden im Durchschnitt 45 Prozent weniger zitiert und erlangen diesen verlorenen Einfluss nach Aufhebung der Geheimhaltung nicht zurück.
Eric B. Chen von der juristischen Fakultät der University of Texas berichtete, dass zwischen 2000 und 2004 lediglich 53 Prozent der Patente des USPTO an in den USA ansässige Personen erteilt wurden. Da das Gesetz amerikanischen Antragstellern strengere Kontrollen bei der Anmeldung aus dem Ausland auferlegt, sind US-amerikanische Erfinder größeren Belastungen ausgesetzt als Erfinder im Ausland. Es liegen keine umfassenden Daten zu den umfassenderen wirtschaftlichen Auswirkungen einer solchen „erzwungenen Geheimhaltung“ vor, obwohl James W. Parrett Jr. von der William & Mary Law School argumentiert hat, dass eine begrenzte Geheimhaltung in aufstrebenden Bereichen wie Biotechnologiepatenten gerechtfertigt sein kann, wo die Offenlegungsrisiken noch immer schlecht verstanden werden. Veränderungen in der Präsidentschaft führen zu Instabilität hinsichtlich der Geheimhaltung von Technologien und erhöhen die Unsicherheit für die Erfinder.
Geheimhaltungsvorschriften für alle Erfindungen mit mehr als 20% Kraftstoffeinsparung
Es gibt eine widerlegte urbane Legende über einen Erfinder, der einen Vergaser mit einem Verbrauch von 2,4 l/100 km (100 mpg-US) oder sogar 1,2 l/100 km (200 mpg-US) konstruierte. Doch nachdem er ihn den großen Automobilherstellern vorgeführt hatte, verschwand der Erfinder auf mysteriöse Weise. In einigen Versionen der Geschichte heißt es, er sei von der Regierung getötet worden.
Für alle Erfindungen mit 20 % Treibstoffeinsparung gelten Geheimhaltungsvorschriften. FBI und CIA schikanieren und drängen den Erfinder, ihn letztlich diskreditieren und ihn daran hindern, seine Erfindung weltweit zu vermarkten. Der Erfinder wird sogar ermordet, wenn er nicht tut, was FBI und CIA verlangen.
Dieses Gesetz ermöglicht die Zurückhaltung von Patenten, wodurch der Erfinder Weltweit daran gehindert werden, Informationen offenzulegen oder zu exportieren, und kann die Geheimhaltung der Erfindung unter Sicherheitsvorkehrungen beinhalten. Obwohl das Gesetz dem Schutz nationaler (Internationalem) Interessen dienen soll, hat die breite Anwendung des Gesetzes dazu geführt, dass Tausende von Patenten, manchmal für längere Zeit, zurückgehalten wurden. Dies beeinträchtigt zukünftige Innovationen und weckt Bedenken hinsichtlich der bürokratischen Geheimhaltung.
Kraftstoffsparvorrichtung
Kraftstoffsparende Geräte werden auf dem Zubehörmarkt mit der Behauptung verkauft, sie könnten den Kraftstoffverbrauch oder die Abgasemissionen verbessern oder Zündung, Luftstrom oder Kraftstofffluss von Autos auf irgendeine Weise optimieren. Ein frühes Beispiel für ein solches Gerät, das mit schwer zu begründenden Behauptungen verkauft wird, ist der Vergaser mit einem Verbrauch von 200 mpg (1,2 l/100 km), der vom kanadischen Erfinder Charles Nelson Pogue entwickelt wurde. Die US-Umweltschutzbehörde EPA ist gemäß Abschnitt 511 des Motor Vehicle Information and Cost Savings Act verpflichtet, viele dieser Geräte zu testen und öffentliche Berichte über ihre Wirksamkeit vorzulegen. Die Behörde stellt fest, dass die meisten Geräte den Kraftstoffverbrauch nicht messbar verbessern, anders als Aufladung, Wassereinspritzung (Motor), Ladeluftkühlung und andere seit langem bewährte Kraftstoffspargeräte. Tests der Zeitschrift Popular Mechanics haben auch ergeben, dass nicht erprobte Gerätetypen keine messbaren Verbesserungen bei Kraftstoffverbrauch oder Leistung bringen und in einigen Fällen sogar sowohl Leistung als auch Kraftstoffverbrauch verringern. Andere allgemein als seriös geltende Organisationen wie die American Automobile Association und Consumer Reports haben Studien mit demselben Ergebnis durchgeführt. Ein Grund für die Beliebtheit ineffektiver Spritspargeräte ist die Schwierigkeit, kleine Änderungen beim Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeugs genau zu messen. Dies liegt an der großen Varianz des Kraftstoffverbrauchs eines Fahrzeugs unter normalen Fahrbedingungen. Aufgrund selektiver Wahrnehmung und Bestätigungsfehler kann der Käufer eines Geräts eine Verbesserung wahrnehmen, wo keine ist. Auch kann der Erwartungseffekt dazu führen, dass ein Benutzer unbewusst sein Fahrverhalten ändert. Diese Verzerrungen können sich je nach den Verzerrungen des Einzelnen positiv oder negativ auf das getestete Gerät auswirken. Aus diesen Gründen haben Aufsichtsbehörden standardisierte Fahrzyklen für eine einheitliche und genaue Prüfung des Kraftstoffverbrauchs von Fahrzeugen entwickelt. Wenn sich der Kraftstoffverbrauch nach dem Einbau eines Geräts tatsächlich verbessert, liegt das normalerweise an der Feinabstimmung, die im Rahmen der Installation durchgeführt wird. Bei älteren Systemen mit Verteilerzündung geben die Gerätehersteller einen Zündzeitpunkt an, der über den vom Hersteller empfohlenen Wert hinausgeht. Dies allein kann den Kraftstoffverbrauch zwar senken, aber möglicherweise die Emissionen einiger Verbrennungsprodukte erhöhen, was zu Motorschäden führen kann.Verschwörungstheorie zur Unterdrückung freier Energie
Die Unterdrückung freier Energie (oder neuer Energien) ist eine Verschwörungstheorie, der zufolge technologisch realisierbare, schadstofffreie und kostenlose Energiequellen von Regierungen, Unternehmen oder Interessengruppen unterdrückt werden. Zu den angeblich unterdrückten Geräten zählen Perpetuum mobile, Kaltfusionsgeneratoren, torusbasierte Generatoren, rückwärts entwickelte außerirdische Technologie, Antigravitationsantriebssysteme und andere im Allgemeinen unbewiesene oder physikalisch unmögliche, kostengünstige Energiequellen.
Die angebliche Unterdrückung (oder Schwächung) der Technologie soll seit Mitte des 19. Jahrhunderts stattgefunden haben und angeblich von verschiedenen Regierungsbehörden, Konzernen, Interessengruppen und betrügerischen Erfindern verübt worden sein. Den Interessengruppen wird üblicherweise eine Verbindung zur fossilen Brennstoff- oder Atomindustrie zugeschrieben, deren Geschäftsmodell dadurch bedroht wäre.
Zu den Unterdrückungsvorwürfen gehören:
Die Behauptung, dass die wissenschaftliche Gemeinschaft die Forschung zu alternativen Wegen der Energieerzeugung durch Peer-Review-Institutionen und akademischen Druck kontrolliert und unterdrückt hat.
Die Behauptung, es gäbe Geräte, die in der Lage seien, erhebliche und nutzbare Energie aus bereits vorhandenen unkonventionellen Energiereservoirs wie der Nullpunktenergie des Quantenvakuums kostengünstig oder kostenlos zu gewinnen, wird jedoch unterdrückt.
Die Behauptung, dass entsprechende Patente aufgekauft wurden, etwa die für Vergaser mit einem Kraftstoffverbrauch von 100 mpg.
Zu den Personen, die angeblich wegen ihrer Forschung unterdrückt, schikaniert oder getötet wurden, gehören Stanley Meyer, Eugene Mallove und Nikola Tesla. Befürworter der freien Energie behaupten, Tesla habe ein System (den Wardenclyffe Tower) entwickelt, das unbegrenzt und kostenlos Energie erzeugen könne. Die Quantenhypothese wurde 1900 formuliert und besagte, dass Strahlung (z. B. Licht) mit Materie nicht beliebige Energiemengen austauschen kann, sondern nur bestimmte diskrete „Energiepakete“, die Quanten (von lat. quantum = „wie viel“) genannt werden. Dies wurde experimentell bestätigt, insbesondere 1922 mit der Entdeckung des Compton-Effekts. Man spricht daher nicht mehr von einer „Hypothese“. 369 (dreihundertneunundsechzig) ist die natürliche Zahl nach 368 und vor 370. 3-6-9 – The secret of the Universe (Deutsch: Das Geheimnis des Universums) bezieht sich auf Nikola Teslas Überzeugung, dass die Zahlen 3, 6 und 9 eine tiefgreifende Bedeutung haben und der Schlüssel zum Verständnis des Universums sind. Sie könnten den Energiefluss und das Gefüge der Realität steuern. Diese Idee wurde durch die 369-Manifestationsmethode populär gemacht, eine spirituelle Praxis, bei der Menschen ihre Wünsche oder Absichten dreimal morgens, sechsmal nachmittags und neunmal abends aufschreiben, um ihre Absichten mit der wahrgenommenen Kraft dieser Zahlen in Einklang zu bringen. Tesla’s System sollte jedoch nur kostenlos Energie übertragen; die Energie des Systems müsste weiterhin auf konventionelle Weise erzeugt werden. Seine Unterlagen und sein Eigentum im Hotelzimmer in New York wurden von US-Beamten des Office of Alien Property Custodian beschlagnahmt. Tesla ist das beste Beispiel für den Invention Secrecy Act von 1951, den es zwar in Telas’s Zeiten noch nicht gab aber schon so agiert wurde, alle Patentanträge abgelehnt, diskreditiert, Tesla zum Schweigen gebracht (Mundtot), finanziell ruiniert und letztendlich vermutlich ermordet !?
Zu den Befürwortern der Verschwörungstheorie zählt Gary McKinnon, ein schottischer Computerhacker, der sich unrechtmäßig Zugang zu Computersystemen verschaffte, um nach Beweisen für ein geheimes Freie-Energie-Gerät zu suchen.
Anhänger der Tartaria-Verschwörungstheorie glauben, dass eine fortschrittliche Zivilisation namens Tartaria – die Tartaren, das mongolische Turkvolk, die ‘Goldene Horde‘ (Chinesische Tataren auch Großrussland), die durch eine „Schlammflut“ (Erdrutsch, Schuttstrom oder Murgang) zerstört wurde, die heute von den Regierungen der Welt vertuscht wird, das Tartaria einst über kostenlose drahtlose Energie verfügte.
Willis Eugene Lamb, Jr.
Willis Eugene Lamb, Jr. (* 12. Juli 1913 in Los Angeles; † 15. Mai 2008 in Tucson, Arizona) war ein amerikanischer Physiker. 1955 wurde ihm der Nobelpreis für Physik verliehen. Die Lamb-Verschiebung (auch Lamb-Shift) ist ein Effekt in der Quantenphysik, der 1947 von Willis Eugene Lamb und Robert C. Retherford entdeckt wurde. Das Experiment zeigte, dass zwei Atomzustände im Wasserstoffatom, die nach der Dirac-Theorie der relativistischen Quantenmechanik exakt gleiche Energien haben sollten, eine – sehr geringe – Energiedifferenz aufwiesen. Diese Entdeckung legte einen Grundstein für die Quantenelektrodynamik. Lamb wurde dafür 1955 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Der Nobelpreis bezieht sich auf den Effekt am Wasserstoffatom, aber die Lamb-Verschiebung ist ein allgemeiner quantenelektrodynamischer Effekt.
Aether
Der Aither oder Aether (altgriechisch Αἰθήρ Aithḗr ‚Helligkeit‘) ist in der griechischen Mythologie die Personifikation des „oberen Himmels“, der als Sitz des Lichts und der Götter gedacht wurde. In den orphischen Hymnen ist er die Seele der Welt und Element allen Lebens. Bis in die Archaik herrschte in der griechischen Religion die Vorstellung vor, die Seele steige in den Aither auf, während der Körper in Gaia hinabsinke.
Quintessenz (lateinisch quinta essentia, deutsch „fünftes Wesen“, wörtlich „fünftes Seiendes“) war ursprünglich der lateinische Ausdruck für das fünfte Element, das Aristoteles angenommen und Äther (griechisch αἰθήρ; wie im idealistischen Weltbild Platons) genannt hatte. Heute bedeutet Quintessenz „das Wesentliche“, „das Wichtigste“ (zum Beispiel der Hauptgedanke in einer Argumentation). Im Weltbild des Aristoteles gab es den Äther als masselose, unveränderliche, ewige Substanz jenseits der Mondsphäre. Dieses „fünfte Element“ hatte damit völlig andere Eigenschaften als die irdischen vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In der Alchemie, die vor allem ein Destillationsprodukt darunter verstand, und der Philosophie des Mittelalters wandelte sich die Bedeutung des Begriffs. In der Alchemia medica (insbesondere mit der Ars destillatoria medica, deren Grundgedanke war, Naturstoffe durch alchemische Methoden zu „reinigen“ und damit die therapeutische Wirksamkeit zu erhöhen) wurde unter der Quinta essentia vor allem ein elixierartiges, Gesundheit und langes Leben bewirkendes, Mittel verstanden.
Der Äther (Physik) (altgriechisch αἰθήρ aithḗr, deutsch ‚der (blaue) Himmel‘) ist eine hypothetische Substanz, die im ausgehenden 17. Jahrhundert als Medium für die Ausbreitung von Licht postuliert wurde. Später wurde das Konzept aus der Optik auch auf Elektrodynamik und Gravitation übertragen, vor allem um auf Fernwirkung basierende Annahmen zu vermeiden. Allgemein wurde der Äther als der Träger aller physikalischen Vorgänge angesehen. Die Idee eines Äthers konnte experimentell nicht bestätigt werden. So konnten die Maxwellschen Gleichungen niemals vollständig in Übereinstimmung mit den mechanischen Äthermodellen gebracht werden. Ebenso musste der Äther einerseits als materieller Festkörper definiert werden, andererseits sollte sein Widerstand gegenüber der Bewegung der Himmelskörper unmerklich gering sein. Die Existenz sowohl eines ruhenden als auch die eines mitgeführten Äthers wurden durch Experimente und Beobachtungen widerlegt: Der ruhende Äther wurde durch das Michelson-Morley-Experiment widerlegt, und eine Äthermitführung widersprach der Aberration des Lichtes. Diverse Hilfshypothesen, die eingeführt wurden, um das Konzept zu retten, widersprachen sich selbst und erschienen zudem als willkürlich. Ein Äther spielt also bei den beobachtbaren physikalischen Phänomenen keine Rolle. Ein Alternativkonzept, in dem ein mit einem Bewegungszustand verbundenes Medium nicht benötigt wird, wurde mit der speziellen Relativitätstheorie geschaffen. Mit ihrer Hilfe ließ sich die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen erstmals widerspruchsfrei beschreiben; für weitere Gründe und Motivationen siehe den Hauptartikel Geschichte der speziellen Relativitätstheorie. Die relativistische Elektrodynamik wurde inzwischen mit der Quantenmechanik verschmolzen; die resultierende relativistische Quantenelektrodynamik benötigt ebenfalls kein Trägermedium für die Wellen.
Elektrolyse
Elektrolyse nennt man einen elektrochemischen Prozess, bei dem elektrischer Strom eine Redoxreaktion erzwingt. Sie wird beispielsweise zur Gewinnung von Metallen verwendet oder zur Herstellung von Stoffen, deren Gewinnung durch rein chemische Prozesse teurer oder kaum möglich wäre. Beispiele wichtiger Elektrolysen sind die Gewinnung von Wasserstoff, Aluminium, Chlor und Natronlauge. Eine Elektrolyse erfordert eine Gleichspannungsquelle, welche die elektrische Energie liefert und damit die chemischen Umsetzungen vorantreibt. Ein Teil der elektrischen Energie wird in chemische Energie umgewandelt. Genau dem umgekehrten Zweck, also der Umwandlung von chemischer Energie in elektrische, dienen Batterien, Akkumulatoren oder Brennstoffzellen: sie dienen als Stromquelle. Wenn man einen Akkumulator lädt, läuft eine Elektrolyse ab, welche die chemischen Vorgänge während der Entladung rückgängig macht. Elektrolysen können daher der Energiespeicherung dienen. So wurde die Elektrolyse von Wasser, die Wasserstoff und Sauerstoff liefert, als Energieträger einer Wasserstoffwirtschaft vorgeschlagen. Durch die Umkehrung der Wasserelektrolyse in einer Brennstoffzelle kann etwa 40 % der ursprünglich eingesetzten elektrischen Energie zurückgewonnen werden. Die Abscheidung von Metallen aus einer Lösung, welche die entsprechenden Metallionen enthält, durch einen von außen aufgeprägten Strom ist ebenfalls eine Elektrolyse. Dies kann zur Erzeugung von Metallschichten dienen, beispielsweise beim Verchromen; diese Art der Elektrolysen sind Gegenstand der Galvanotechnik. Die elektrolytische Auflösung und Wiederabscheidung von Metallen dient der Reinigung, z. B. von Kupfer, und wird elektrolytische Raffination genannt. Bei den chemischen Reaktionen, die bei der Elektrolyse ablaufen, werden Elektronen übertragen. Es sind daher immer Redoxreaktionen, wobei
die Oxidation an der Anode (elektrischer Pol)
die Reduktion an der Kathode
abläuft; Oxidations- und Reduktionsprozesse sind also räumlich zumindest teilweise voneinander getrennt.
Nullpunktsenergie
Die Nullpunktsenergie (auch Zero-point energy (ZPE), Grundzustandsenergie, Vakuumenergie oder Quantenvakuum) ist die Differenz zwischen der Energie, die ein quantenmechanisches System im Grundzustand besitzt, und dem Energieminimum, welches das System hätte, wenn man es klassisch beschreiben würde. In thermodynamischen Systemen, die Energie mit ihrer Umgebung austauschen, ist die Nullpunktsenergie damit auch gleich der Energie des Systems am absoluten Temperaturnullpunkt.
Nach Aufgabe des den leeren Raum erfüllenden Äthers als Medium für die Fortpflanzung von Wellen und Bezugsrahmen für die Bewegung von Körpern herrschte in der klassischen Physik die Vorstellung eines weder Materie noch irgendeine Form von Energie enthaltenden Vakuums. Bei einer Untersuchung der Van-der-Waals-Kräfte in Kolloidlösungen verwendete Hendrik Casimir zusammen mit Dirk Polder 1947 einen quantenmechanischen Ansatz, welcher zu einer Diskussion mit Niels Bohr führte. Bohr äußerte hierzu, „das muss etwas mit Nullpunktsfluktuationen zu tun haben“. Casimir ging der Idee nach, die Anziehung zwischen neutralen Atomen könne vielleicht nur auf Vakuumfluktuationen beruhen, und veröffentlichte 1948 seine grundlegende Arbeit Über die Anziehung zwischen zwei perfekt leitenden Platten. Darin beschrieb er eine theoretische Versuchsanordnung mit zwei Metallplatten im Vakuum, die sich seinen Berechnungen nach aufgrund der Vakuumenergie des elektromagnetischen Quantenfelds anziehen sollten (Casimir-Effekt).
In den letzten Jahren fand auch die kosmologische Konstante, die in engem Bezug zur Krümmung der Raumzeit steht, wieder mehr Beachtung, zumal sie nun als kleine positive Energiedichte des Vakuums angesehen wird. Eine neuere Erklärung für die kosmologische Konstante liefert beispielsweise ein zyklisches Universum.
Gianna A. Dotto
Gianni A. Dotto wurde in Venedig als Sohn eines bekannten Ingenieurs geboren, der auf der amerikanischen und kanadischen Seite der Niagarafälle zwei Wasserkraftwerke entworfen hatte. Sein Vater war ein italienischer Marquis, und da Gianni der älteste Sohn ist, hätte er den Titel geerbt, wenn er nicht die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hätte. Die Familie stammt direkt von Galileo ab, und das Wappen von Galileo wurde als Briefkopf der Stiftung übernommen.
Vor dem Zweiten Weltkrieg hatte Gianni eine Flugausbildung erhalten, aber Mussolini traute der Familie Dotto nie, sodass Gianni als Fallschirmjäger in die italienische Armee eingezogen wurde.
Als Italien kapitulierte, konnte Gianni rechtzeitig der amerikanischen Luftwaffe als Kampfpilot beitreten, um vor Kriegsende an zahlreichen Gefechten gegen die deutschen Messerschmitts teilzunehmen.
Nach dem Krieg übernahm Gianni die Leitung der Rennabteilung von Alfa-Romeo und begann, selbst konstruierte Rennwagen zu fahren. Seine Rennfahrerkarriere endete, als seine Frau Renata ihm ein Ultimatum stellte: „Entweder gibst du den Rennsport auf oder ich.“ Er ist ein produktiver Erfinder und besitzt zahlreiche italienische Patente im Automobilbereich und später ebenso viele amerikanische Patente.
Er verfügt über eine hervorragende Ausbildung und besitzt das italienische Äquivalent eines amerikanischen Doktortitels in Kernphysik von der Universität Mailand sowie den gleichen Abschluss in Maschinenbau von einer anderen italienischen technischen Hochschule. Anschließend erwarb er einen Abschluss in Elektrotechnik an der Wayne University in Detroit.
Während Gianni an der Universität Mailand lehrte, bat die medizinische Fakultät um die Dienste eines Physikers, der mit den Ärzten an einem Forschungsprojekt zusammenarbeiten sollte. Dies war der Beginn seiner Karriere als „Biophysiker“, d. h. als Physiker, der sich auf den Bereich der Physik spezialisiert hat, der sich mit dem menschlichen Körper befasst. Dies umfasst ein erstaunlich weites Feld, da es sich um Magnetfelder, Polarität, die verschiedenen Vibrationen und Pulsationen des Gehirns und natürlich die Auswirkungen der vielen Facetten der Kernspaltung auf den menschlichen Körper handelt.
Dort entdeckte Gianni, dass Magnetfelder, die durch eine elektrische Spule oder Permanentmagnete erzeugt werden, nur geringe Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben, während ein schwaches Magnetfeld, das durch benachbarte heiße und kalte Bereiche erzeugt wird, durchaus vorteilhaft ist. Mit anderen Worten: Das thermische Ungleichgewicht erzeugte ein Magnetfeld, das dem natürlichen Feld des Körpers entsprach.
Gianni erfand den sogenannten Dotto-Ring. Dieses Gerät wurde im S.Loan-Kettering-Krankenhaus getestet, wo man feststellte, dass es tatsächlich zu einer Verlängerung der Telomere führte. Dieses Phänomen lässt auf eine Verjüngung des Körpers schließen.
Dotto-Ring ‘Dotto-Anti-Aging-Ring‘
Die meisten externen physikalischen Faktoren, die an der Evolution des Lebens beteiligt sind, sind elektromagnetischer Natur. Es steht fest, dass die Biosphäre während des gesamten überschaubaren geologischen Zeitraums eine Region elektromagnetischer Felder und Strahlungen aller uns bekannten Frequenzen war – von langsamen periodischen Schwankungen der magnetischen und elektrischen Felder der Erde bis hin zu Gammastrahlen.
Aufgrund allgemeiner Überlegungen ist es grundsätzlich möglich, dass alle Bereiche des elektromagnetischen Spektrums eine Rolle bei der Evolution des Lebens gespielt haben und an den Lebensvorgängen von Organismen beteiligt sind. Für einen beträchtlichen Teil des Spektrums wurde dies bereits nachgewiesen: für elektromagnetische Strahlung im Infrarotbereich (Photobiologie) und im Röntgenbereich (Radiobiologie).
Anders verhält es sich im weiten verbleibenden Bereich des Spektrums, der elektromagnetische Felder (EMF) mit superhohen, ultrahohen, hohen, niedrigen und infraniedrigen Frequenzen umfasst. Experimentelle Untersuchungen und theoretische Überlegungen legen nahe, dass EMF nur dann eine signifikante biologische Wirkung haben können, wenn ihre Intensität relativ hoch ist, und dass eine solche Wirkung nur auf einen Prozess zurückzuführen sein kann: die Umwandlung elektromagnetischer Energie in Wärme oder umgekehrt.
Es gibt immer mehr zuverlässige experimentelle Daten, die darauf hinweisen, dass EMF nicht-thermische Wirkungen haben können und dass Lebewesen verschiedenster Arten, vom Einzeller bis zum Menschen, äußerst empfindlich auf EMF reagieren.
Schließlich wurde festgestellt, dass sehr schwache natürliche elektromagnetische Felder Organismen verschiedener Arten beeinträchtigen können. All dies zeigt, dass ein grundlegend neuer Ansatz zur Problematik der biologischen Wirkung elektromagnetischer Felder erforderlich ist und die Frage nach der möglichen Rolle elektromagnetischer Felder im Leben von Organismen neu überdacht werden muss.
Die Arbeit ist vermutlich nicht der erste Versuch, das Problem auf der Grundlage der Informationsfunktion elektromagnetischer Felder in der Evolution und Lebensaktivität von Organismen anzugehen. Es gibt drei Arten der „biologischen Aktivität elektromagnetischer Felder“:
1. Die Wirkung von EMFs in der natürlichen Umwelt auf die Regulierung lebenswichtiger Prozesse.
2. Die Rolle innerer Felder im Organismus bei der Koordination physiologischer Prozesse.
3. Die Interaktion zwischen Organismen mittels EMF.
Es reicht nicht aus, nur den energetischen Aspekt der Wechselwirkung von EMF mit biologischen Systemen zu betrachten. In einem Teil meiner bisherigen Untersuchungen habe ich mich mit den Informationsfunktionen dieser Felder in der belebten Natur befasst. Dotto habe die für seine Krebsforschung notwendigen Geräte konstruiert und eine umfangreiche Datenbank mit Fallbeispielen angelegt. Nicht alle Fallbeispiele sind gut beschrieben, aber die Ergebnisse sind insgesamt erstaunlich gut. Sein Konzept der Informationsfunktionen von EMF in lebenden Organismen und die diesbezüglich geäußerte Hypothese werden zweifellos das Interesse eines breiten Kreises medizinischer Leser wecken.
Stanley Allen Meyer
Stanley Allen Meyer (24. August 1940 – 20. März 1998). Meyer behauptete, dass ein mit dem Gerät nachgerüstetes Auto Wasser anstelle von Benzin als Kraftstoff verwenden könne. Meyers Behauptungen über seine „Wasserbrennstoffzelle“ und das damit betriebene Auto wurden 1996 von einem Gericht in Ohio als betrügerisch eingestuft.
Stanley Meyer starb plötzlich am 20. März 1998 während eines Essens in einem Restaurant. Sein Bruder behauptete, Meyer sei während eines Treffens mit zwei belgischen Investoren plötzlich nach draußen gerannt und habe gerufen: „Sie haben mich vergiftet“. Nach einer Untersuchung schloss sich die Polizei von Grove City dem Bericht des Gerichtsmediziners von Franklin County an, der feststellte, dass Meyer, der unter Bluthochdruck litt, an einem Hirnaneurysma gestorben sei. Einige von Meyers Anhängern glauben, er sei ermordet worden, um seine Erfindungen zu unterdrücken. Philippe Vandemoortele, einer der belgischen Investoren, gab an, er habe Meyer mehrere Jahre lang finanziell unterstützt und ihn als persönlichen Freund betrachtet. Er habe keine Ahnung, woher die Gerüchte kämen.
Meyers Patente sind abgelaufen. Seine Erfindungen sind nun gemeinfrei und stehen allen ohne Einschränkungen und Lizenzgebühren zur Nutzung zur Verfügung. Kein Motoren- oder Fahrzeughersteller hat Meyers Arbeit übernommen.
Charles Nelson Pogue
Charles Nelson Pogue (15. September 1897 – 1985) war ein kanadischer Mechaniker und Erfinder, der in den 1930er Jahren eine Reihe von US-Patenten für einen Wundervergaser (manchmal auch Winnipeg-Vergaser genannt) anmeldete, mit dem ein Auto angeblich 200 Meilen pro US-Gallone (1,2 l/100 km; 240 mpg-imp) erreichen sollte; er wurde als Verdampfungsvergaser oder manchmal als Katalysatorvergaser bezeichnet. Der Ankündigung von 1936 (möglicherweise 1932) folgten jedoch keine nachweisbaren Tests oder Vorführungen.
Der Vergaser wird in mehreren öffentlich zugänglichen Patenten beschrieben, die inzwischen abgelaufen sind, und es gibt keine Hinweise darauf, dass die Patente jemals unterdrückt wurden oder dass die Rechte von der Ölindustrie, der Automobilindustrie oder der Regierung aufgekauft wurden. Zu den Patenten gehörten: U.S. patent 1,750,354, U.S. patent 1,938,497, U.S. patent 1,997,497 & U.S. patent 2,026,798.
Einer neueren (2003) Version der Geschichte aus Cornwall in England zufolge sollen die Originalpläne in einem Geheimfach im Werkzeugkasten eines pensionierten Mechanikers aufgetaucht sein. In der Geschichte wird behauptet, dass die Torontoer Börse in den 1930er Jahren „erschüttert“ wurde (obwohl weder Datum noch Jahr genannt werden) und dass Pogue eine Stelle als Leiter einer Fabrik (ohne Namen) bekam, die Ölfilter für die Automobilindustrie herstellte.
Charles Lester “Charlie” Brown
Charles Lester „Charlie“ Brown (24. Oktober 1922 – 24. November 2008) war ein Pilot der United States Army Air Forces während des Zweiten Weltkriegs. Bekannt wurde er als Pilot der B-17F Flying Fortress namens Ye Olde Pub, die in den Zwischenfall um Charlie Brown und Franz Stigler verwickelt war.
Oberstleutnant Charles Brown soll für Project Blue Book gearbeitet haben. Das Project Blue Book war eine von mehreren systematischen Studien des Geheimdienstes der US-Luftwaffe zur Sammlung und Auswertung der Sichtungen von UFOs durch Luftwaffenpiloten, Luftwaffenradarstationen, andere Luftwaffenangehörige sowie zur Ermittlung vor Ort. Die Studie begann 1952 und war die dritte dieser Art nach Sign (1947) und Grudge (1949). Das Projektende wurde im Dezember 1969 befohlen und alle Aktivitäten wurden bis Ende Januar 1970 eingestellt.
Nachdem der deutsche Pilot ihm das Leben geschenkt hatte, machte er es sich zur Aufgabe, herauszufinden, wer es war. In den 1990er Jahren lernte er schließlich Franz Stigler kennen, mit dem er bis zu Stiglers Tod im März 2008 eng befreundet blieb. Später war er Wissenschaftler und Erfinder und erhielt das Air Force Cross und das Purple Heart. Von 1972 bis zu seinem Tod am 24. November 2008 im Alter von 86 Jahren lebte er in Miami.
Floyd A. Sweet ‘Sparky’
‘Space Quanta Modulator’
Floyd A. Sweet „Sparky“ war ein autodidaktischer Erfinder und Experimentator, der für seine Arbeit an „Nothing is Something“ und dem Vakuumtriodenverstärker (VTA) bekannt war. Dieser Verstärker konnte seiner Aussage nach durch die Manipulation phasenkonjugierter Vakuumfelder Strom erzeugen und Antigravitationseigenschaften aufweisen. Seine Forschung war umstritten und wurde bis zu seinem plötzlichen Tod 1988 erheblichen Schikanen und Drohungen ausgesetzt. Berichten zufolge beschlagnahmte das FBI daraufhin seine Ausrüstung.
Triode
Die Triode oder Eingitterröhre verfügt über eine zusätzliche Elektrode, das sogenannte Steuergitter (g1), das zwischen Kathode und Anode angebracht ist und zumeist die Form einer Wendel hat. Die Menge der zwischen Kathode und Anode fließenden Elektronen lässt sich stromlos steuern, wenn man den Wert der Gitterspannung ändert und diese gegenüber der Kathode negativ ist. Diese leistungslose Steuerung gilt nur bis zu Frequenzen unter etwa 100 MHz. Darüber sinkt der Eingangswiderstand durch Influenzwirkung der zu langsam vorbeifliegenden Elektronen. Eine Steuerung mit positiven Spannungen ist bei üblichen Verstärkerröhren nicht gebräuchlich, weil dann ein Gitterstrom fließen und die Steuerung nicht mehr leistungslos erfolgen würde. Es gibt einige Sonderbauformen wie zum Beispiel die EDD11, die durch konstruktive Maßnahmen den Gitterstrom im positiven Bereich so gering wie möglich halten. Trotzdem entstehen starke Verzerrungen, weshalb sich diese Lösung im Niederfrequenzbereich nicht durchsetzen konnte. Das Gitter liegt viel näher an der Kathode als die Anode, daher lässt sich der Anodenstrom schon durch geringe Variationen der Gitterspannung merklich ändern. Ursache ist, dass die elektrische Feldstärke mit zunehmender Entfernung kleiner wird. Durch die Lücken zwischen den Gitterdrähten können die meisten Elektronen das Gitter passieren und werden dann weiter zur Anode beschleunigt. Die Menge dieser Elektronen hängt dabei von der Spannung am Gitter ab. Diese Steuerbarkeit machte die Triode zum historisch ersten elektronischen Verstärker – eine Funktion, in der sie durch die kleineren, rausch- und verlustärmeren Transistoren ersetzt wird, die zudem keine Heizleistung erfordern. Das Maß der Verstärkung ist die Steilheit, ausgedrückt in mA/V. Sie ist umso höher, je näher das Gitter der Kathode ist, je dichter es gewickelt ist und je größer die Kathodenoberfläche ist. Besonders steile Trioden haben sogenannte Spanngitter, deren besonders feine Gitterdrähte sehr nahe der Kathode angeordnet sind. Heute werden Trioden nur noch in rauscharmen Vorverstärkerstufen von High-End-Audiogeräten und aufgrund des geringeren Verstärkungsfaktors bei Anwendungen mit besonderen Anforderungen an die Linearität (die Kennlinie ist fast geradlinig und erzeugt deshalb wenige Oberwellen) eingesetzt. In Leistungsendstufen für Sendeanlagen hoher Leistung werden sie in Gitterbasisschaltung verwendet, weil sie dann nicht neutralisiert werden müssen. In Leistungsverstärkern der HiFi-Technik sind besonders Endtrioden mit hohem Durchgriff (zum Beispiel Stromregelröhren) beliebt.
Nachteilig sind:
Der geringe Ausgangswiderstand von nur etwa 50 kΩ, der bei Hochfrequenzverstärkern den Schwingkreis in der Anodenleitung sehr stark bedämpft.
die hohe Gitter-Anodenkapazität, die zu unerwünschten Oszillationen führen kann (Huth-Kühn-Schaltung).
Beide Nachteile lassen sich durch eine Kaskode aus zwei Trioden oder durch Verwendung einer Pentode umgehen, die aber deutlich mehr störendes Rauschen erzeugt.
Besondere Bauformen sind:
Scheibentrioden; diese haben flache (scheibenförmige) Elektroden, welche rundum konzentrisch kontaktierbar sind, um sie induktivitätsarm in koaxialen Anordnungen anschließen zu können. Sie werden als HF-Verstärker bis ca. 5 GHz eingesetzt. Eine damit verwandte Röhre ist die Klystrode.
Strahltrioden (siehe Ballasttriode) formen zwischen Kathode/Gitter und Anode einen Elektronenstrahl, der eine größere Entfernung und Spannungsfestigkeit zur Anode zulässt. Anwendung als Regelröhre für sehr hohe Spannungen (zum Beispiel 6BK4A bis 30 (60) kV, Bild oben). Das europäische Pendant ist die PD500 bzw. PD510.
Oszillator
Ein Oszillator (von lateinisch oscillare ‚schaukeln‘) ist ein schwingungsfähiges System. Dies bedeutet, dass es eine üblicherweise zeitliche Oszillation seiner Zustandsgrößen ermöglicht. Oszillation bedeutet, dass eine fortwährende Veränderung zwischen zwei Zuständen, oder um einen zentralen Punkt stattfindet, der meist der Ruhelage des Systems entspricht. Wenn sich das Verhalten des Oszillators mit Differentialgleichungen beschreiben lässt, ist es mathematisch gesehen ein Dynamisches System. Ein solches System bezeichnet man dann als Oszillator, wenn esß einen stabilen Grenzzyklus besitzt. Einen Zustand, bei dem ein Grenzzyklus erreicht ist, nennt man eingeschwungener Zustand. In einem solchen Zustand ist die Schwingung des Oszillators notwendigerweise periodisch. Oszillatoren findet man überwiegend in der Elektrotechnik bzw. Elektronik und der Mechanik. Jedoch sind Systeme mit periodischem Verhalten auch aus anderen Bereichen technischen Zeitsystemen, in der Chemie, in der Biologie und in der Soziologie bekannt. Schwingungen mechanischer oder elektrischer Systeme sind ohne zusätzliche Maßnahmen stets gedämpft. Das bedeutet, dass die Amplitude der Schwingung mit der Zeit abnimmt, wenn aktiv keine Energie von außen zugefügt wird. Ein Oszillator besitzt daher immer eine Einrichtung zur Zuführung von Energie. Dies kann beispielsweise durch mechanische Kraft, wie bei einem Uhrwerk, oder durch elektrische Spannung geschehen.
Ein Vakuumtriodenverstärker (VTA) (English: Vacuum Triode Amplifier) ist ein elektronisches Gerät, das eine dreielementige Vakuumröhre (eine Triode) zur Verstärkung eines elektrischen Signals verwendet, typischerweise für Audioanwendungen. Trioden funktionieren, indem sie über ein Steuergitter den Elektronenfluss zwischen der beheizten Kathode und der Platte (Anode) variieren. Historisch gesehen waren Triodenschaltungen vor dem Zweiten Weltkrieg die vorherrschende Bauform für Röhrenverstärker und wurden für ihre inhärente Linearität und ihren angenehmen Klang geschätzt, insbesondere in Single-Ended-Class-A-Konfigurationen.
Killer Patents & Secret Science Vol. 1 | Free Energy & Anti-Gravity Cover-Ups
https://www.youtube.com/watch?v=-ZRwlYtAMps
( https://youtu.be/-ZRwlYtAMps?si=26EQKuJVc6UT7HcK )
Killer Patents & Secret Science Vol. 2 | Forbidden Medical Cures
https://www.youtube.com/watch?v=Rg-Ocr5hNLI
( https://youtu.be/Rg-Ocr5hNLI?si=vBuEe-oszqn0oisu )
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