“Ein Auto, das man noch selbst mit einem Hammer, Meißel und einem Schraubenzieher reparieren kann.” Zitat: Spencer X

GAZ M-21 in Georgien (2007)
Der GAZ M-21 „Wolga“ (russisch ГАЗ М-21 «Волга», ab 1965 GAZ-21 „Wolga“) des sowjetischen Herstellers GAZ aus Gorki (heute Nischni Nowgorod) löste 1956 den GAZ-M20 Pobeda ab und wurde bis 1970 gebaut. Er war der erste Wagen mit dem Markennamen Wolga (russisch „Волга“). Vom Vorgänger wurden einige Baugruppen übernommen. Es folgten einige Modifikationen und der Kombi GAZ M-22 „Wolga“.
GAZ-24 Wolga

GAZ-24

Der GAZ-24 Wolga (russisch ГАЗ-24 „Волга“) ist ein von 1968 bis 1992 in Serie gebauter PKW des sowjetischen Herstellers GAZ (russisch Горьковский автомобильный завод (ГАЗ), englische Transkription Gorkovsky Avtomobilny Zavod (GAZ), deutsch: Gorkier Automobilwerk).
GAZ-24-02

Der GAZ-24-02 ist das Kombimodell des GAZ-24. Das Fahrzeug wurde ab 1972 produziert. Ab 1975 begann der Import in die DDR, wo er zumindest anfangs aber nur an gesellschaftliche Bedarfsträger verkauft wurde. Markant war eine Luftleitvorrichtung, die oberhalb der Heckklappe angebracht war. Eine als Extra lieferbare zweite Rücksitzbank erlaubt die Beförderung von insgesamt sieben Personen. Die Rücksitzlehnen waren mit Stahlblech beschlagen und bildeten nach Umklappen eine robuste Ladefläche. Die Nutzmasse war 150 kg größer als bei der Limousine, am Fahrwerk gab es an den Blattfedern der Hinterachse und den Reifen Unterschiede zur Limousine. Die Leermasse betrug 1575 kg und die Gesamtmasse 2100 kg. Die Getriebeabstufung war unverändert, ebenso wie die Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h betrug 18,4 Sekunden und der Kraftstoffverbrauch betrug im Durchschnitt 13,4 l/100 km. Wie die Limousine wurde das Kombimodell 1987 überarbeitet und als GAZ-24-12 auf den Markt gebracht.
GAZ-24-95

Der GAZ-24-95 ist ein sowjetisches, allradgetriebenes Mittelklassefahrzeug, das 1974 im Gorki-Automobilwerk produziert wurde. Es wurden nur fünf Exemplare hergestellt. Die Fahrzeuge wurden im Gelände getestet. Der heckgetriebene GAZ-24 diente als Basismodell für den GAZ-24-95. Sein Konkurrent hinsichtlich technischer Spezifikationen und verbesserter Geländegängigkeit war der UAZ-469. Der GAZ-24-95 wurde im Auftrag des Gorki-Regionalkomitees der KPdSU entwickelt. Boris Akimowitsch Dechtjar leitete die Entwicklung. Leonid Breschnew fuhr den Wagen sogar bei der Jagd. Die Entwicklung des GAZ-24-95 basierte auf den Erfahrungen mit dem GAZ M-72. Alexander Fedorowitsch Lebedew war für die Konstruktion verantwortlich.


Im Gegensatz zum UAZ-469 verfügt das Fahrzeug nicht über einen tragenden Rahmen. Die Produktion auf Basis des UAZ-469-Fahrgestells war zwar geplant, wurde aber eingestellt. Bei der Anpassung des Getriebes wurden die Winkel der Kardanwellen, die die Antriebsachsen antreiben, vergrößert. Da der GAZ-24-95 als komfortables Fahrzeug positioniert war, wurde das UAZ-Getriebe aufgrund von Lärm- und Vibrationsbedenken verworfen. Stattdessen wurde das hauseigene Getriebe beibehalten und mit einem Schleifmittel zur Geräuschreduzierung versehen. Die Differenziale sind mit Sperrnockenmechanismen ausgestattet. Anstelle von Federn kommen vorne Blattfedern zum Einsatz. Die Räder stammen vom GAZ-21 und sind mit Chaika-Reifen bestückt.


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