Eine Beleidigung der Menschheit: Donald Trump

Jeffrey Epstein

Porträtfoto
Polizeifoto von Jeffrey Epstein (2006)

Jeffrey Edward Epstein (* 20. Januar 1953 in New York City; † 10. August 2019 ebenda) war ein US-amerikanischer Investmentbanker und verurteilter Sexualstraftäter. 2019 wurde er angeklagt, einen Ring zur sexuellen Ausbeutung Minderjähriger unterhalten zu haben. Der Fall Epstein erregte weltweit Aufsehen. Epstein war gut vernetzt und zählte Prominente und hochrangige Politiker zu seinen Bekannten und Freunden. In Untersuchungshaft starb er nach offiziellen Angaben durch Suizid. Die Todesumstände lösten einen Justizskandal aus, gefolgt von Spekulationen über ein mögliches Fremdverschulden („Epstein didn’t kill himself“).

Ghislaine Maxwell

Ghislaine Maxwell (2007)

Ghislaine Noelle Maxwell (* 25. Dezember 1961 in Maisons-LaffitteYvelinesFrankreich) ist eine britischamerikanischfranzösische Geschäftsfrau, die als Schlüsselfigur in der Epstein-Affäre gilt. Als langjährige Vertraute von Jeffrey Epstein wurde sie im Zuge seiner Festnahme im Juli 2019 beschuldigt, als Zuhälterin in einem Kindesmissbrauchsring gewirkt zu haben. Im Jahr 2020 wurde sie vom FBI festgenommen und im Jahr 2021 in fünf Anklagepunkten schuldig gesprochen. Seit 2022 sitzt sie eine 20-jährige Freiheitsstrafe ab, 2025 wurde sie in ein Gefangenenlager mit geringeren Sicherheitsvorkehrungen verlegt.

Maxwell auf einem Polizeifoto aus dem Jahr 2022, aufgenommen im Metropolitan Detention Center in Brooklyn.

FBI Index

Die FBI-Indexlisten, auch Indexliste genannt, waren ein System, mit dem das Federal Bureau of Investigation (FBI) vor der Einführung computergestützter Datenbanken amerikanische Staatsbürger und andere Personen überwachte. Die Indexliste bestand ursprünglich aus Karteikarten und wurde von J. Edgar Hoover im Bureau of Investigations (BIO) erstellt, bevor er zum FBI-Direktor ernannt wurde. Mithilfe der Indexliste wurden US-Bürger und andere Personen, die das FBI als Gefahr für die nationale Sicherheit einstufte, überwacht. Die Listen waren in verschiedene Kategorien unterteilt, die im Allgemeinen nach dem vermuteten Gefährdungsgrad der jeweiligen Person eingestuft wurden.

Freedom of Information Act

Der Freedom of Information Act (FOIA) ist ein 1967 in den USA in Kraft getretenes Bundesgesetz zur Informationsfreiheit in Titel Fünf, United States Code, § 552. Es gewährt US-Bürgern das Recht, von der Bundesregierung und ihren Organen Informationen und Unterlagen zu verlangen, insbesondere bislang geheime Akten und Dokumente, soweit die Sicherheitsinteressen der USA die Freigabe zulassen (Right to know).

Vault 7

Vault 7 ist eine Reihe von Dokumenten, die WikiLeaks ab März 2017 über einen Zeitraum von sechs Monaten veröffentlichte.

Informationsfreiheitsgesetz 2000

Der Freedom of Information Act 2000 (c. 36) (FOIA) ist ein Gesetz des Parlaments des Vereinigten Königreichs, das der Öffentlichkeit das Recht auf Zugang zu Informationen einräumt, die von öffentlichen Stellen verwaltet werden. Es setzt die Informationsfreiheitsgesetzgebung im Vereinigten Königreich auf nationaler Ebene um. In Schottland (das über eine eigene Informationsfreiheitsgesetzgebung verfügt) ist seine Anwendung auf britische Regierungsstellen in Schottland beschränkt. Das Gesetz setzt ein Wahlversprechen der Labour Party aus dem Unterhauswahljahr 1997 um, das von David Clark als Weißbuch von 1997 ausgearbeitet wurde. Die endgültige Fassung des Gesetzes wurde von Informationsfreiheitsaktivisten als verwässerte Version des im Weißbuch vorgeschlagenen Gesetzes kritisiert. Die vollständigen Bestimmungen des Gesetzes traten am 1. Januar 2005 in Kraft. Zuständig für das Gesetz war das Lordkanzleramt (heute Justizministerium). Die Informationsfreiheitspolitik fällt nun in den Zuständigkeitsbereich des Kabinetts. Das Gesetz führte zur Umbenennung des Datenschutzbeauftragten (der zur Umsetzung des Datenschutzgesetzes von 1998 eingerichtet worden war) in Informationsbeauftragten. Das Büro des Informationsbeauftragten überwacht die Anwendung des Gesetzes.

In Großbritannien existiert ein zweites Informationsfreiheitsgesetz, der Freedom of Information (Scotland) Act 2002 (asp 13). Er wurde 2002 vom schottischen Parlament verabschiedet und gilt für öffentliche Einrichtungen, die der Zuständigkeit des schottischen Parlaments (Holyrood) und nicht des britischen Parlaments (Westminster) unterliegen. Für diese Institutionen erfüllt er denselben Zweck wie das Informationsfreiheitsgesetz von 2000.

Im ersten Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes wurden rund 120.000 Anfragen gestellt. 60 % davon kamen von Privatpersonen, 20 % von Unternehmen und 10 % von Journalisten. Anfragen von Journalisten waren jedoch tendenziell komplexer und daher auch kostspieliger. Sie machten zwar nur etwa 10 % aller an die Zentralregierung gerichteten Informationsfreiheitsanfragen aus, verursachten aber 20 % der Personalkosten der Beamten für deren Bearbeitung. Das Gesetz kostete im Jahr 2005 35,5 Millionen Pfund.

Epstein-Akten

Die Epstein-Akten umfassen über 6 Millionen Seiten an Dokumenten, Bildern und Videos, die die kriminellen Aktivitäten des amerikanischen Finanziers und verurteilten Kinderschänders Jeffrey Epstein sowie seines sozialen Umfelds aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter Politiker und Prominente, detailliert beschreiben.

Während seines Präsidentschaftswahlkampfs 2024 brachte Donald Trump die Idee ins Spiel, die Epstein-Akten zu veröffentlichen, sagte aber später, dass die Akten Fälschungen von Mitgliedern der Demokratischen Partei seien.

Am 18. November 2025 verabschiedete das US-Repräsentantenhaus mit 427 zu 1 Stimmen den Epstein Files Transparency Act, der auch vom US-Senat einstimmig gebilligt wurde. Präsident Trump unterzeichnete das Gesetz am darauffolgenden Tag. Das US-Justizministerium veröffentlichte bis zum Stichtag des Gesetzes, dem 19. Dezember 2025, nur einen relativ kleinen Teil der Epstein-Akten, was parteiübergreifende Kritik hervorrief. Am 30. Januar 2026 wurden weitere 3 Millionen Seiten freigegeben, darunter 2.000 Videos und 180.000 Bilder. Obwohl das Justizministerium einräumte, dass insgesamt 6 Millionen Seiten als Akten gelten könnten, die gemäß dem Epstein Files Transparency Act hätten veröffentlicht werden müssen, erklärte es, die Veröffentlichung vom 30. Januar sei die letzte und es habe seine rechtlichen Verpflichtungen erfüllt. In den freigegebenen Akten wurden eine Reihe von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens erwähnt, was zu verstärkter Überprüfung von Mette-Marit, Kronprinzessin von Norwegen, Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson, Peter Mandelson, Steve Tisch, Elon Musk, Donald Trump, Bill Clinton, Larry Summers und Peter Attia führte.

FOIA Library – FBI Records – The Vault

Jeffrey Epstein (https://vault.fbi.gov/jeffrey-epstein)

Beziehung zwischen Donald Trump und Jeffrey Epstein

Beziehung zwischen Donald Trump und Jeffrey Epstein. Donald Trump, der 45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten, entwickelte eine soziale und berufliche Beziehung zu dem Finanzier und Kinderschänder Jeffrey Epstein, die in den späten 1980er Jahren begann und bis in die frühen 2000er Jahre andauerte. In seinen früheren Karrieren als Geschäftsmann und Medienpersönlichkeit, bevor er 2015 in die Politik ging, besuchten er und Epstein regelmäßig gegenseitig ihre Immobilien. Trump und Epstein verbrachten in den 1990er und frühen 2000er Jahren viel Zeit miteinander, unter anderem auf Partys in Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida und in Epsteins Residenz. Flugprotokolle, die während des Prozesses gegen einen Vertrauten veröffentlicht wurden, bestätigen, dass Trump in den 1990er Jahren mehrfach mit Epsteins Privatjet flog. Laut Epstein hatte Trump in seinem Privatjet zum ersten Mal Sex mit seiner späteren Frau Melania Knauss. Um 2004 zerstritt sich Trump mit Epstein und brach den Kontakt ab. Nachdem Epstein 2007 die minderjährige Tochter eines anderen Mar-a-Lago-Mitglieds sexuell belästigt haben soll, erteilte Trump ihm Hausverbot. Epstein sagte in einer E-Mail aus dem Jahr 2019, die von NBC News und Axios dem Ereignis zugeschrieben wird, dass er nie Mitglied des Clubs gewesen sei. Epstein wurde 2008 wegen Zuhälterei an einer Minderjährigen unter 18 Jahren verurteilt. Seit seiner Verhaftung 2019 wegen Menschenhandels mit Minderjährigen und seinem kurz darauf folgenden Tod im Gefängnis steht ihre frühere Beziehung verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit, insbesondere während und nach Trumps Wiederwahl zum Präsidenten im Jahr 2024. Trump bestritt jegliche Kenntnis von Epsteins kriminellen Machenschaften und distanzierte sich in den Jahren vor Epsteins Verhaftung und Tod von dem verstorbenen Finanzier. Er verbreitete unbewiesene Verschwörungstheorien über die Umstände und deutete an, Epstein sei ermordet worden. Die Aufmerksamkeit der Medien und der öffentliche Druck nahmen 2025 zu, da Trumps Regierung die Akten zu Epstein trotz seines Wahlkampfversprechens 2024 nicht freigegeben hat. Am 12. November 2025 veröffentlichten die Demokraten im Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses Tausende von E-Mails, die von Epstein und seinen Komplizen verfasst worden waren. Epstein hatte in mehreren privaten E-Mails angedeutet, belastendes Material über Trump zu besitzen. In einer E-Mail aus dem Jahr 2011 an seine Komplizin Ghislaine Maxwell schrieb Epstein, Trump habe stundenlang mit Virginia Giuffre in seinem Haus verbracht und sei „der Hund, der nicht bellte“. Obwohl Giuffre enthüllte, dass Epstein und Maxwell sie von Mar-a-Lago in einen Sexhandelsring rekrutiert hatten, beschuldigte sie Trump selbst nicht eines Fehlverhaltens. Maxwell behauptete 2025, Trump sei kein „enger Freund“ von Epstein gewesen, was Epsteins früheren Aussagen widersprach, und sie habe nie beobachtet, wie Trump sich unangemessen verhielt. Trump konnte im Zusammenhang mit Epsteins Verbrechen nie ein strafrechtliches Fehlverhalten nachgewiesen werden. Eine sexuell anzügliche Geburtstagsnachricht, die Trump angeblich im Jahr 2003 an Epstein geschrieben hat, enthielt eine grobe Zeichnung; Trump hat ihre Echtheit bestritten. Am 18. November 2025 verabschiedeten die beiden Kammern des US-Kongresses den „Epstein Files Transparency Act“, um das Justizministerium zur Herausgabe bestimmter Dokumente im Zusammenhang mit Epstein und seinen Mitarbeitern zu zwingen. Trump hatte sich monatelang gegen das Gesetz ausgesprochen, seine Unterstützung jedoch am Tag vor dessen Verabschiedung durch den Kongress bekundet. Er forderte die Republikaner auf, für die Freigabe der Epstein-Dateien zu stimmen. Das Weiße Haus behauptet zudem, die Veröffentlichung dieser E-Mails diene lediglich dazu, „Fake News“ gegen Trump zu verbreiten und sei in Wirklichkeit eine Reaktion der Demokraten auf den Regierungsstillstand. Der kalifornische Abgeordnete Ro Khanna (Demokraten) erklärte jedoch, der Zweck der Veröffentlichung sei nicht, Trump anzugreifen. Im Juni 2025 behauptete Trumps Vertrauter Elon Musk, der Grund für die Nichtveröffentlichung der Epstein-Dateien sei, dass Trumps Name in den Dokumenten vorkomme – eine Behauptung, die das Justizministerium zurückwies.

„Ich war übrigens nie dort!“

Jeffrey Epstein and Donald Trump at Mar-a-Lago.

Präsident Trump mit Jeffrey Epstein in Mar-a-Lago im Jahr 1997. Möchtegern-Diktator Donald Trump stammelt herum, weicht dem Thema aus und lügt. “I never went there, by the way!”

President Donald Trump with now-wife Melania, Jeffrey Epstein and Ghislaine Maxwell at the Mar-a-Lago Club, Palm Beach, Florida, in February 2000.

Von links: Trump und seine Freundin (und zukünftige Ehefrau), das ehemalige Model Melania Knauss, Epstein und Maxwell posieren gemeinsam im Mar-a-Lago Club in Palm Beach, Florida, am 12. Februar 2000.

E. Jean Carroll

E. Jean Carroll (2006)

Elizabeth Jean Carroll (besser bekannt als E. Jean, * 12. Dezember 1943 in DetroitMichigan) ist eine US-amerikanische Journalistin und Autorin. Aufmerksamkeit erregte ab 2019 ihr Gerichtsverfahren gegen Donald Trump. 2024 sprach eine Jury ihr mehrere Millionen US-Dollar Schadenersatz zu. Im November 2019 reichte Carroll eine Verleumdungsklage gegen Trump ein (englisch E. Jean Carroll v. Donald J. Trump), nachdem er sie nach ihrem Vergewaltigungsvorwurf der Lüge bezichtigt hatte. Trump kommentierte ihren Vergewaltigungsvorwurf mit den Worten, sie sei nicht sein Typ. Carroll erklärte zu ihrer Verleumdungsklage: „Als ich den Mut aufgebracht habe, die Vergewaltigung öffentlich zu machen, hat er meinen Charakter verunglimpft, mich der Lüge zu meinem persönlichen Vorteil bezichtigt und sogar mein Erscheinungsbild beleidigt.“ Im November 2022 erhob Carroll vor einem Gericht im Bundesstaat New York Zivilklage gegen Trump. Zuvor war in New York die Verjährung von Sexualstraftaten aufgehoben worden, weshalb Carroll die Klageschrift wegen Körperverletzung und die Forderung auf Schadensersatz einreichen konnte. Am 9. Mai 2023 befand ein Geschworenengericht, bestehend aus sechs Männern und drei Frauen, dass Trump wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung gegen Carroll haftbar ist, nicht aber wegen Vergewaltigung. Ihr wurde ein Schadenersatz in Höhe von 5 Millionen Dollar zugesprochen. Im Verleumdungsprozess in New York wurde Trump am 26. Januar 2024 zunächst zu einer Zahlung in Höhe von 83,3 Millionen US-Dollar an Carroll verurteilt. Trump ging hiergegen in Berufung. Ende Dezember 2024 wurde das Urteil im Missbrauchsprozess bei einer Schadenersatz-Summe von rund fünf Millionen Dollar vom United States Court of Appeals for the Second Circuit bestätigt. Am 8. September 2025 bestätigte das Berufungsgericht für den zweiten Bezirk von New York auch die Strafzahlung von 83,3 Mio. US-Dollar wegen Verleumdung.

Trump kommentierte ihren Vergewaltigungsvorwurf mit den Worten, Elizabeth Jean Carroll sei nicht sein Typ

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Melania Trump (* 26. April 1970 in Novo MestoSR SlowenienSFR Jugoslawien), geb. Knavs (Knauss), ist ein ehemaliges slowenischUS-amerikanisches Fotomodell und als Ehefrau Donald Trumps die aktuelle First Lady der Vereinigten Staaten. Wenn ich Elizabeth Jean Carroll und Melania Trump beschaue, erkenne ich nicht viele Unterschiede, nur zwei macht- und geldgierige Menschen. Also nicht Trumps Typ?

President Trump on Epstein Files

https://www.youtube.com/watch?v=SEQ3yBlEUVw
( https://youtu.be/SEQ3yBlEUVw?si=MTlsU19yAbSCxz8r )

BREAKING ANALYSIS: Sickening Photos Of Epstein Groping Small Children Emerge!

https://banned.video/watch?id=6949bd8b827686b4ca38c7e1
( https://madmaxworld.tv/watch?id=6949bd8b827686b4ca38c7e1 )

„Jeffrey Epstein: Stinkreich“: Der Monster-Milliardär und die Mädchen

Chauntae Davies und Jeffrey Epstein in der dritten Episode der Serie

Die erschütternde Netflix-Serie „Jeffrey Epstein: Stinkreich“ dokumentiert die Machenschaften eines US-Investmentbankers, der zahllose junge Frauen missbraucht haben soll.

Palm Beach in Florida ist eine Glitzerinsel mit Villen, Yachten und sehr reichen Menschen. Auf dem Festland direkt daneben liegt West Palm. Hier gibt es Trailerparks, billige Autos und Menschen, die jeden Dollar umdrehen müssen. Außer einer Brücke verbindet diese beiden Welten kaum etwas.

Wenn jemand aus West Palm sie überquert, geht es meist um einen Job. So auch bei Shawna Rivera: Sie beginnt mit 14 Jahren regelmäßig in Palm Beach zu arbeiten. Ein Taxi bringt sie in das Anwesen des Milliardärs Jeffrey Epstein. Er bezahlt 200 Euro für „Massagen“, die jedoch Akte sexualisierter Gewalt sind.

Der Investmentbanker lockte mit Geld und Versprechungen

„Ich ging in eine Art Autopilot-Modus, wollte es einfach nur hinter mich bringen und nach Hause gehen“, sagt Rivera über diese Zeit Anfang der nuller Jahre. Sie ist damals eines von mehreren Dutzenden Mädchen, die Ähnliches in der Villa erlebt haben.

Eine vierteilige Netflix-Serie dokumentiert nun unter dem Titel „Jeffrey Epstein: Stinkreich“ ihre Schicksale und das kriminelle System des Investmentbankers, der 2019 in einem New Yorker Gefängnis starb, bevor ihm der Prozess gemacht werden konnte. Ein Prozess, der mindestens 20 Jahre überfällig war, wie die gut recherchierte Serie von Regisseurin Lisa Bryant mit niederschmetternder Deutlichkeit zeigt.

Zahlreiche junge Frauen berichten in den jeweils knapp einstündigen Folgen von ihren schrecklichen Erlebnissen mit dem 1953 in New York geborenen Epstein. Vor allem jene, die über mehrmalige Vergewaltigungen sprechen, fällt das sichtlich schwer. Sie kämpfen noch Jahre später mit den Folgen dieser Traumatisierung. Man versteht sofort, warum unter den Namen der Zeuginnen stets das Wort „Überlebende“ eingeblendet wird.

Epstein nutzt die fragile Position und die schlechten Zukunftsperspektiven seiner Opfer schamlos aus. Viele von ihnen kommen wie Shawna, Tochter einer drogenabhängigen Mutter und eines kriminellen Vaters, aus zerrütteten Familien, manche hatten zuvor schon Missbrauch erlebt. Mit Geld und Versprechungen auf ein besseres Leben versteht es Epstein, sie in seinem Kosmos des Grauens zu halten.

Zentral darin ist seine (Ex)-Partnerin Ghislaine Maxwell, die ihm immer wieder Mädchen zuführt. So spricht sie zum Beispiel im Jahr 1999 auf dem Anwesen von Donald Trump in Palm Beach die 16-jährige Virginia Giuffre an, die dort einen Ferienjob hat. Als Maxwell sieht, dass sie ein Buch über Massagetechniken liest, lockt sie sie zu Epstein. Er werde ihr helfen, ihren Traum, Masseurin zu werden, zu erfüllen.

Polizei-Ermittlungen und Presse-Recherchen werden behindert

Stattdessen realisiert das Mädchen: „Ich bin die Sklavin dieser Leute.“ Beide werden immer wieder als charismatische, aber extrem manipulative Charaktere beschrieben. Giuffre, die später an Promi-Freunde und Geschäftspartner ausgeliehen wird, erklärt, dass Epstein und Maxwell ihr das Gefühl gaben, Teil einer ungewöhnlichen Familie zu sein, mit der man tolle Abenteuer erlebte.

Überlebende. Shawna Rivera berichtet von ihren Horrorerlebnissen. 

Jeffrey Epstein ist lange Zeit ein lebender Beweis dafür, dass man sich in den USA mit Geld tatsächlich alles kaufen kann. Er besaß nicht nur Immobilien, Jets und eine eigene Karibik-Insel, auf der er seine Machenschaften fernab der Öffentlichkeit fortsetzen konnte, es gelang ihm auch, sich jahrelang der Justiz zu entziehen

Ein Hauptaugenmerk von „Jeffrey Epstein: Stinkreich“ liegt auf Polizei-Ermittlungen und Presse-Recherchen, die der Milliardär immer wieder be- oder verhinderte – teils mittels massiver Einschüchterung.

Als sich 2008 die Schlinge doch einmal bedrohlich um ihn zuzieht, entgeht er einer potenziell lebenslänglichen Haftstrafe durch einen Deal mit der Staatsanwaltschaft. Ein skandalöser Vorgang, der aber keineswegs zu Epsteins sozialer Ächtung führt. Erst die Wucht der MeToo-Bewegung hat eine Neueinschätzung des Falles zur Folge, aus der schließlich die Verhaftung Epsteins resultiert. Lisa Bryant war da schon mitten im Dreh – und hatte plötzlich ein ganz neues Ende für ihre beeindruckende Serie.

Trump und die Verschwörer, die er rief

Jeffrey Epstein ist seit sechs Jahren tot – doch der Fall lässt Amerika nicht los. Weil Donald Trump selbst Zweifel schürte, droht ihm nun der Kontrollverlust über seine eigene Bewegung.

Washington/New York (dpa) – Donald Trump hat sich in seiner Karriere mit vielen angelegt: den Medien, der Justiz, politischen Gegnern. Doch nun trifft er auf eine Macht, die er selbst geschaffen hat: seine treuesten Anhänger.

Der Grund: Im Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein hatte Trump einst versprochen, Licht ins Dunkel zu bringen und die geheimen Ermittlungsakten zu veröffentlichen – ein Versprechen, das tief in die Welt seiner verschwörungsgläubigen Basis hineinreichte.

Nun, zurück an der Macht, will der Präsident davon nichts mehr wissen. Der Aufschrei unter seinen Fans ist groß, eine Zerreißprobe droht. Was ist größer, der Glaube an die große Verschwörung oder die Loyalität zu Donald Trump?

Warum ist der Fall Epstein besonders?

Der Fall verknüpft schwerste Sexualverbrechen mit den obersten Kreisen der amerikanischen Elite. Finanzier Jeffrey Epstein, ein vielfacher Millionär, soll zwischen 2002 und 2005 minderjährige Mädchen – teils erst 14 Jahre alt – mit Geld angelockt und unter anderem in New York, Florida und auf seiner Privatinsel sexuell missbraucht haben. Unterstützt wurde er dabei von seiner langjährigen Partnerin Ghislaine Maxwell, die später verurteilt wurde.

Epstein pflegte enge Kontakte zu Prominenten: Bill Clinton, Bill Gates, Prinz Andrew – aber auch Michael Jackson, Stephen Hawking und David Copperfield tauchten laut Gerichtsakten bei zumindest einer Veranstaltung von ihm auf. Videos zeigen auch Epstein und Trump beim Feiern.

Bereits 2008 hatte Epstein durch einen für ihn vorteilhaften Deal ein Bundesverfahren in Florida umgangen – was ihn für viele zum Symbol einer moralisch und juristisch unantastbaren Elite machte. Der Fall eskalierte endgültig 2019, als Epstein nach seiner erneuten Verhaftung tot in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden wurde.

Hat er sich wirklich umgebracht?

Die Ermittlungen ergaben, dass es sich um Suizid handelte. Die Untersuchung der New Yorker Gerichtsmedizin stützte dies. Minister und hohe Beamte von drei US-Regierungen bekräftigten immer wieder, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass andere Personen an Epsteins Tod beteiligt waren.

Dennoch halten sich Spekulationen hartnäckig – je nach politischer Ausrichtung wurden wahlweise die Clintons oder Donald Trump verdächtigt. Die Umstände nährten das Misstrauen: In der Todesnacht versäumten Wärter ihre Kontrollgänge, obwohl Epstein einen Monat zuvor bereits einen mutmaßlichen Suizidversuch unternommen hatte.

Was hatte Trump mit Epstein zu tun?

Trump und Epstein feierten gemeinsam in den 1990er Jahren, wie Videoaufnahmen zeigen. Laut Protokollen flog Trump mindestens siebenmal in Epsteins Privatjet. In einem Interview von 2002 nannte er Epstein einen «großartigen Mann» – und sagte über ihn: «Es wird sogar erzählt, dass er schöne Frauen genauso mag wie ich. Und viele von denen sind eher von der jüngeren Sorte.» 2019 distanzierte sich Trump als Präsident von Epstein und erklärte, nichts vom Missbrauch gewusst zu haben. Epstein bezeichnete Trump laut Journalist Michael Wolff später als seinen ehemals «besten Freund» und erhob schwere, aber unbelegte Vorwürfe.

Die Mischung aus reichen und mächtigen Männern, einer offenbar laschen Strafverfolgung und einem dubiosen Tod bereiteten den idealen Nährboden für Argwohn. Zumal der Missbrauch Minderjähriger im Zentrum weiterer breitenwirksamer rechter Verschwörungstheorien der jüngeren US-Geschichte steht, darunter das (längst widerlegte) sogenannte «Pizzagate», das behauptete, hochrangige Demokraten betrieben in einer Pizzeria in Washington einen Pädophilenring.

Was versprach Trump vor der Wahl? Was sagt er jetzt?

Nach Epsteins Tod zweifelte Trump immer wieder öffentlich an der Suizid-Version – obwohl er als Präsident Zugang zu allen Ermittlungsergebnissen hatte. Vor der Wahl 2024 zeigte er sich grundsätzlich offen für eine Freigabe der Akten, was viele Verschwörungstheoretiker in seiner Anhängerschaft begeisterte.

Dass er mit Kash Patel und Dan Bongino zwei Anhänger unbelegter Theorien an die Spitze des FBI berief, wurde als Signal gewertet. Doch nun die Kehrtwende: Patel und Bongino bestätigten die offizielle Version vom Suizid, Akten würden nicht freigegeben.

Auch Justizministerin Pam Bondi ruderte zurück – obwohl sie zuvor behauptet hatte, eine «Kundenliste» Epsteins liege auf ihrem Schreibtisch. Das Weiße Haus erklärte das mit einem Missverständnis. Trump selbst forderte seine Anhänger derweil auf, Epstein zu vergessen, und nannte den Fall einen «Schwindel».

Wieso hat Trump seine Meinung geändert?

Das ist unklar – und genau das befeuert Spekulationen. Denn wer ruft «Hier gibt es nichts zu sehen», steht selbst schonmal vor etwas, das sich sehr wohl zu betrachten lohnt. Unter Trumps Anhängern, scharf gemacht durch ihn selbst, fragen sich nun viele, ob ihr Präsident selbst etwas zu verbergen hat.

Nach dem Bruch zwischen Trump und Berater Elon Musk schrieb dieser vor einigen Wochen auf X: «Zeit, die wirklich große Bombe platzen zu lassen: @realDonaldTrump ist in den Epstein-Akten.» Belege lieferte er nicht.

Dass Trumps Name als Bekannter Epsteins in Ermittlungsunterlagen auftaucht, ist plausibel – ohne dass daraus automatisch Schuld folgt. So wurde er unter anderem auch in Gerichtsdokumenten in harmlosem Zusammenhang genannt. Ob die geheimen Akten des FBI mehr enthalten, ist offen. Trumps Verhalten trägt jedenfalls nicht zur Entkräftung des Verdachts bei. Manche spekulieren, er wolle womöglich andere mächtige Personen schützen.

Warum ist die Wende so brisant?

Die Affäre um Epstein berührt den Kern des von Trump geschürten Selbstverständnisses seiner «Maga»-Koalition: Trump als Kämpfer des kleinen Mannes gegen eine korrupte Elite, die das Land ausbeutet. Dieses Narrativ war so wirkmächtig, dass es zu seiner Rückkehr ins Weiße Haus beitrug – seine Anhänger glaubten ihm nahezu bedingungslos.

Nun aber steht der Verdacht im Raum, Trump könne selbst Teil jenes Systems sein, das er zu bekämpfen versprach. Das birgt politische Sprengkraft: Denn es prallen zwei zentrale Antriebskräfte seiner Bewegung aufeinander – die Wut auf die Eliten und die Loyalität zum Präsidenten.

Wie gefährlich ist das für Trump?

Der Druck wächst jedenfalls. Der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sowie einige konservative Abgeordnete spüren den Unmut in ihren Wahlkreisen und fordern Transparenz – ebenso wie zahlreiche rechte Influencer. Angesichts ihrer sonst fast bedingungslosen Loyalität gegenüber Trump ist das bemerkenswert.

2016 behauptete Trump, er könne jemanden auf offener Straße erschießen, ohne Wähler zu verlieren. Doch der Bruch mit Teilen seiner treuesten Anhänger in der Epstein-Affäre könnte schwerer wiegen. Der 79-Jährige riskiert tiefe Risse im Fundament seiner Bewegung – und seine Partei womöglich eine herbe Niederlage bei den Kongresswahlen und damit Machtverlust. Um Vertrauen zurückzugewinnen, müsste Trump reagieren. Nur anders als bisher.

Virginia Louise Roberts Giuffre

Giuffre hält ein Foto von sich als Jugendliche.

Virginia Louise Roberts Giuffre (* 9. August 1983 als Virginia Louise Roberts in SacramentoKalifornien; † 25. April 2025 in NeergabbyWestern Australia) war eine US-amerikanischaustralische Klägerin in mehreren Schmerzensgeldverfahren gegen Prinz AndrewAlan M. Dershowitz und Jean-Luc Brunel wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen. Zudem war sie die Hauptklägerin gegen den bereits wegen Prostitution einer Minderjährigen verurteilten Jeffrey Epstein, der angeklagt war, einen Ring zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen unterhalten zu haben, bis er im Juli 2019 festgenommen wurde und im darauf folgenden Monat in seiner Gefängniszelle in der Untersuchungshaft starb.

Als Minderjährige soll Virginia Giuffre über Jeffrey Epstein an den britischen Prinzen Andrew geraten und von ihm missbraucht worden sein. In einem Interview für die BBC-Sendung Panorama vom Oktober 2019, das am 2. Dezember ausgestrahlt wurde, beschrieb Giuffre dem britischen Prinz Andrew ihre Erfahrungen mit dem Sexhandel durch Epstein, was dazu beitrug, die öffentliche Meinung gegen den Prinzen zu wenden. Sie verklagte den Prinzen daraufhin vor einem Zivilgericht in New York. Die Klage wurde im Februar 2022 beigelegt, wobei Prinz Andrew einen nicht genannten Betrag an Giuffre zahlte und eine beträchtliche Spende an ihre Wohltätigkeitsorganisation leistete. Giuffre beging im April 2025 Suizid.

Prinz Andrew stritt die Missbrauchsvorwürfe stets ab. Er behauptete, sein mutmaßliches Opfer nie getroffen zu haben, und dass ein Foto, das die beiden vor gut 20 Jahren gemeinsam zeigt, gefälscht sei. Bevor es zu einem Prozess kam, einigten sich Giuffre und Andrew außergerichtlich. Im Gegenzug zahlte der Prinz Berichten zufolge mehrere Millionen Pfund. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe musste Andrew seine militärischen Ehrentitel abgeben und trat seither nur noch selten in der Öffentlichkeit auf.

Andrew Mountbatten-Windsor

Andrew Mountbatten-Windsor (2013, als Duke of York)

Andrew Albert Christian Edward Mountbatten-Windsor (* 19. Februar 1960 im Buckingham PalaceLondon), vormals Prince Andrew, Duke of York, ist ein Bruder des britischen Königs Charles III. Er ist das dritte Kind und der zweite Sohn von Königin Elizabeth II. und Prinz Philip. Er steht an achter Stelle der britischen Thronfolge. Er diente in der Royal Navy und nahm 1982 am Falklandkrieg teil. Später war er als britischer Handelsbeauftragter tätig. Wegen Verbindungen zum Sexualstraftäter und Pädokriminellen Jeffrey Epstein wurde im Mai 2020 entschieden, dass er das Königshaus nicht mehr vertrete. Im Januar 2022 gab er alle Schirmherrschaften und militärischen Ehrentitel ab. Im April 2022 entzog ihm der Stadtrat von York die 1987 verliehene Ehrenbürgerschaft. Im November 2025 entzog ihm König Charles die meisten seiner Ehrenzeichen und Titel einschließlich des Prinzentitels.

Donald Trump und Jeffrey Epstein: Der Präsident und das „gestohlene“ Mädchen

Das wohl bekannteste Epstein-Opfer: Virginia Giuffre nahm sich im April 2025 das Leben.

Sie ist das wohl bekannteste Opfer des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Im Alter von 17 Jahren soll sie der Investmentbanker als Masseurin eingestellt und in die Prostitution gedrängt haben. Mehr als zwei Jahre lang wurde sie nach ihrer Aussage „wie ein Teller mit Obst“ zwischen den Freunden des Milliardärs aus der High Society herumgereicht. Im April diesen Jahres hat sie sich das Leben genommen.

Doch Donald Trump blickt auf das Missbrauchsopfer Virginia Giuffre so ähnlich wie auf einen verpatzten Immobiliendeal. Bis zum Sommer 2000 hatte die damals Minderjährige im Wellness-Bereich seines Luxus-Anwesens Mar-a-Lago in Florida gearbeitet. „Ich habe ein großartiges Spa, eines der besten Spas der Welt“, prahlte der Präsident am Dienstag. Doch dann sei Epstein gekommen und habe Giuffre abgeworben: „Er hat sie gestohlen.“

Die Klage eines feudalistischen Herrschers

Was wie die befremdliche Klage eines feudalistischen Herrschers klingt, soll tatsächlich ein Entlastungsargument sein. Seit Wochen nämlich wird Trump die Epstein-Affäre nicht los. Es geht um die Frage, wie gut er den 2019 auf mysteriöse Weise im Gefängnis verstorbenen Betreiber eines Mädchenmissbrauchrings kannte und ob er in dessen schmutzigen Geschäfte verwickelt war, was Trump entschieden bestreitet.

Anfangs hatte Trump versucht, die ganze Angelegenheit herunterzuspielen. „Ich verstehe nicht, warum der Epstein-Fall irgendjemanden interessieren sollte“, bügelte er Mitte Juli eine Journalistenfrage ab: „Es ist ziemlich langweiliges Zeug.“ Nachdem diese Methode nicht funktionierte, scheint sich der Präsident nun für die entgegengesetzte Strategie entschieden zu haben: Er redet freiwillig und ungewöhnlich detailliert über die angeblichen Gründe für seinen Bruch mit dem Sexualstraftäter.

Donald Trump (v.l.) und seine späteren Frau Melania im Jahr 2000 mit Jeffrey Epstein und Freundin Ghislaine Maxwell in Palm Beach. Quelle: Getty Images

Donald Trump (v.l.) und seine späteren Frau Melania im Jahr 2000 mit Jeffrey Epstein und Freundin Ghislaine Maxwell in Palm Beach.

Schon bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer auf seinem Golfplatz im schottischen Turnberry hatte Trump am Montag gesagt, er habe Epstein aus seinem Privatclub Mar-a-Lago ausgeschlossen, weil dieser wiederholt Beschäftigte abgeworben habe. Auf dem Rückflug am Dienstag ließ sich Trump auf einen längeren Austausch mit den Journalisten ein. Wieder erhob er den Vorwurf gegen Epstein. Er habe ihn gewarnt. Als Epstein trotzdem weitergemacht habe, habe er gesagt: „Raus hier!“

„Ich glaube, sie arbeitete im Spa“

Auf die Nachfrage, ob es sich bei den Abgeworbenen um junge Frauen gehandelt habe, sagte Trump: „Die Antwort ist ja.“ Eine konkrete Frage zu Giuffre wollte er zunächst nicht beantworten und wich aus. „Ich glaube, sie arbeitete im Spa.“ Doch kurz darauf erklärt er unmissverständlich: „Er hat sie gestohlen.“

Doch die vermeintlich entlastende Darstellung passt nicht zu früheren Aussagen von Trump und anderen Zeugen. Giuffre sagte vor Gericht aus, dass sie Mitte 2000 in Mar-a-Lago von Ghislaine Maxwell angesprochen wurde. Maxwell ist die Komplizin von Epstein, die gerade eine 20-jährige Haftstrafe in Florida verbüßt und immer mehr zur Schlüsselfigur der Affäre wird. Die Kupplerin bot der Teenagerin eine Stelle als Masseurin und die Finanzierung einer Ausbildung in diesem Beruf an. Giuffre willigte ein – was zu dem sexuellen Missbrauch führte.

Nach Trumps Schilderungen überwarf er sich „nicht lange danach“ mit Epstein. Dem widerspricht, dass er den Investmentbanker noch 2002 im „New York Magazine“ als „großartigen Kerl“ bezeichnete, mit dem er „viel Spaß“ habe: „Man sagt, dass er schöne Frauen so sehr mag wie ich, und viele sind von der jüngeren Art.“ Das „Wall Street Journal“ hatte zudem kürzlich von einem anzüglichen Brief Trumps zum 50 Geburtstag Epsteins im Jahr 2003 berichtet, in dem Trump eine nackte Frau malte und von einem „Geheimnis“ sprach. Trump selber hatte in der Vergangenheit das Ende seiner Beziehung zu Epstein auf 2004 terminiert.

Die Schlüsselfigur der Epstein-Affäre

Damit scheint eine Aussage der einzigen noch lebenden Zeugin Ghislaine Maxwell immer bedeutsamer. Tatsächlich konzentriert sich das öffentliche Interesse zunehmend auf die 63-Jährige, die die minderjährigen Mädchen für Epstein rekrutierte: Vizejustizminister Todd Blanche hat sie in der vergangenen Woche im Gefängnis in Tallahassee insgesamt neun Stunden befragt. Der mächtige Kontrollausschuss des Kongresses hat Maxwell für den 11. August vorgeladen.

Doch ist höchst fraglich, ob auf diese Weise die Wahrheit ans Tageslicht kommt. Nicht nur hat Maxwell in der Vergangenheit vor Gericht mehrfach gelogen. Auch dürfte Blanche, der bis zur Wahl als persönlicher Anwalt von Trump arbeitete, kaum Interesse an belastendem Material gegen seinen Boss haben – eher das Gegenteil. Vor dem Kongress wiederum will Maxwell nur unter der Bedingung aussagen, dass ihr Immunität zugebilligt wird und das oberste Bundesgericht der USA zuvor über den Einspruch gegen ihre Verurteilung im Jahr 2021 entscheidet. Das kann dauern.

Das eigentliche Interesse der Sexualstraftäterin ist offenbar noch weiteichender: Ihr Anwalt wirbt offen damit, dass sich Maxwell im Falle einer Begnadigung selbstverständlich äußern werde. Glaubhaft wäre eine Aussage aber kaum: Über die Begnadigung entscheidet ausgerechnet Trump.

Beziehung zwischen Donald Trump und Jeffrey Epstein

Die Statue „Best Friends Forever“ soll 2025 von Aktivisten als Protest gegen die Beziehung zwischen Donald Trump und Jeffrey Epstein errichtet werden.

Die Beziehung zwischen Donald Trump und Jeffrey Epstein. Donald Trump, der 45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten, pflegte ab Ende der 1980er-Jahre bis Anfang der 2000er-Jahre eine enge private und berufliche Beziehung zu dem Finanzier und verurteilten Kinderschänder Jeffrey Epstein. Bereits in Trumps früheren Karrieren als Geschäftsmann und Medienpersönlichkeit, bevor er 2015 in die Politik ging, besuchten er und Epstein regelmäßig gegenseitig ihre Immobilien. Trump und Epstein verbrachten in den 1990er-Jahren und den frühen 2000er-Jahren häufig Zeit miteinander, unter anderem auf Partys in Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida und in Epsteins Privatwohnung. Flugprotokolle, die während des Prozesses eines Mitarbeiters veröffentlicht wurden, bestätigen, dass Trump in den 1990er Jahren mehrfach mit Epsteins Privatjet flog. Laut Epstein hatte Trump in seinem Privatjet zum ersten Mal Sex mit seiner späteren Frau Melania Knauss. Dokumente des FBI, die 2025 veröffentlicht wurden, enthielten mehrere Anschuldigungen. Darunter die Aussage eines Limousinenfahrers, Trump und Epstein hätten ein Mädchen vergewaltigt, das später tot aufgefunden wurde, nachdem es versucht hatte, Anzeige zu erstatten. Die Beamten schlossen zunächst einen Selbstmord aus, der Gerichtsmediziner stufte ihn jedoch als solchen ein. Eine weitere Frau gab dem FBI einen Hinweis, in dem sie behauptete, im Alter von 13 Jahren von Epstein zur Prostitution gezwungen worden zu sein. Trump habe ihr regelmäßig Geld gezahlt, um sie zu sexuellen Handlungen zu zwingen, und sei anwesend gewesen, als ihr Baby 1984 getötet und im Michigansee entsorgt wurde. Es ist nicht bekannt, ob das FBI diesen Anschuldigungen nachging. … Trump überwarf sich um 2004 mit Epstein und brach den Kontakt ab. Nachdem Epstein 2007 die minderjährige Tochter eines anderen Mar-a-Lago-Mitglieds sexuell belästigt haben soll, erteilte Trump ihm Hausverbot. Epstein erklärte in einer E-Mail aus dem Jahr 2019, die NBC News und Axios diesem Ereignis zuschreiben, er sei nie Mitglied des Clubs gewesen. Epstein wurde 2008 wegen Zuhälterei an einer Minderjährigen unter 18 Jahren verurteilt. Seit seiner Verhaftung 2019 wegen Menschenhandels mit Minderjährigen und seinem kurz darauf folgenden Tod im Gefängnis steht ihre frühere Beziehung verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit, insbesondere während und nach Trumps Wiederwahl zum Präsidenten im Jahr 2024. Trump bestritt jegliche Kenntnis von Epsteins kriminellen Machenschaften und distanzierte sich in den Jahren vor Epsteins Verhaftung und Tod von dem verstorbenen Finanzier. Er verbreitete unbewiesene Verschwörungstheorien über die Umstände und deutete an, Epstein sei ermordet worden. Die Aufmerksamkeit der Medien und der öffentliche Druck nahmen 2025 zu, da Trumps Regierung trotz seines Wahlkampfversprechens 2024 die Akten zu Epstein nicht freigegeben hat. Am 12. November 2025 veröffentlichten die Demokraten im Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses Tausende von E-Mails, die von Epstein und seinen Komplizen verfasst worden waren. Epstein hatte in mehreren privaten E-Mails angedeutet, belastendes Material über Trump zu besitzen. In einer E-Mail aus dem Jahr 2011 an seine Komplizin Ghislaine Maxwell schrieb Epstein, Trump habe stundenlang mit Virginia Giuffre in seinem Haus verbracht und sei „der Hund, der nicht bellte“. Obwohl Giuffre enthüllte, dass Epstein und Maxwell sie von Mar-a-Lago in einen Sexhandelsring rekrutiert hatten, beschuldigte sie Trump selbst nicht eines Fehlverhaltens. Maxwell behauptete 2025, Trump sei kein „enger Freund“ von Epstein gewesen, was Epsteins früheren Aussagen widersprach, und sie habe nie beobachtet, wie Trump sich unangemessen verhielt. Trump konnte im Zusammenhang mit Epsteins Verbrechen nie ein strafrechtliches Fehlverhalten nachgewiesen werden. Eine sexuell anzügliche Geburtstagsnachricht, die Trump angeblich 2003 an Epstein schrieb, enthielt eine obszöne Zeichnung; Trump bestreitet ihre Echtheit. Am 18. November 2025 verabschiedeten beide Kammern des US-Kongresses den „Epstein Files Transparency Act“, um das Justizministerium zur Herausgabe bestimmter Dokumente im Zusammenhang mit Epstein und seinen Mitarbeitern zu zwingen. Trump hatte sich monatelang gegen das Gesetz ausgesprochen, unterstützte es aber am Tag vor dessen Verabschiedung durch den Kongress. Er forderte die Republikaner auf, für die Freigabe der Epstein-Dateien zu stimmen. Das Weiße Haus behauptet zudem, die Veröffentlichung dieser E-Mails diene lediglich dazu, „Fake News“ gegen Trump zu verbreiten und sei in Wirklichkeit eine Reaktion der Demokraten auf den Regierungsstillstand. Der kalifornische Abgeordnete Ro Khanna (Demokraten) erklärte jedoch, der Zweck der Veröffentlichung sei nicht, Trump anzugreifen. Im Juni 2025 behauptete auch Trumps Vertrauter Elon Musk, der Grund für die Nichtveröffentlichung der Epstein-Akten sei, dass Trumps Name in den Dokumenten vorkomme – eine Behauptung, die das Justizministerium zurückwies.

Noch mehr Epstein-Akten: “Mehr als eine Million Dokumente”

Die US-Behörden haben hunderttausende weitere Dokumente gefunden, die mit dem gestorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zusammenhängen könnten. Bei der Veröffentlichung wird aber um etwas Geduld gebeten.

Die Staatsanwaltschaft für den südlichen Bezirk von New York und die Bundespolizei FBI hätten “über eine Million weitere Dokumente entdeckt, die möglicherweise mit dem Fall Jeffrey Epstein in Verbindung stehen”, erklärte das US-Justizministerium im Onlinedienst X. Die Anwälte arbeiteten “rund um die Uhr” daran, die Dokumente zu prüfen und die gesetzlich vorgeschriebenen Schwärzungen zum Schutz der Opfer vorzunehmen.

Die Dokumente würden “so schnell wie möglich veröffentlicht”. Dies könne jedoch angesichts des enormen Umfangs des Materials “noch einige Wochen dauern”. Gemäß dem Epstein-Akten-Transparenz-Gesetz (Epstein Files Transparency Act, Efta) hätten alle Epstein-Akten bis zum 19. Dezember veröffentlicht werden müssen.

Frist versäumt – US-Demokraten sprechen von Gesetzesbruch

Das Gesetz war im November fast einstimmig vom Kongress verabschiedet und von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet worden. Das Justizministerium hat diese Frist jedoch nicht eingehalten. Vize-Justizminister Todd Blanche begründete die Verzögerung mit der Notwendigkeit, die Identität der Opfer Epsteins sorgfältig aus den Akten zu entfernen.

Die oppositionellen Demokraten warfen Trumps Regierung dagegen Gesetzesbruch vor. Der demokratische Minderheitsführer im US-Senat, Chuck Schumer, sprach von Vertuschung. Die Amerikaner verdienten eine Antwort auf die Frage, was verborgen werde und warum, so Schumer.

Jeffrey Epstein: bestens vernetzt

Um den Epstein-Fall ranken sich viele Spekulationen, weshalb sich in den vergangenen Jahren immer mehr Druck hin zu einer Veröffentlichung aufgebaut hatte. Der bis in höchste Kreise vernetzte Finanzberater und Millionär Epstein war 2019 tot in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden worden, nach offiziellen Angaben beging der verurteilte Sexualstraftäter Suizid. Ihm wurde vor seinem Tod vorgeworfen, mehr als tausend Mädchen und Frauen missbraucht und teils an Prominente weitergereicht zu haben. 

Unter den zuletzt neu veröffentlichten Akten gehörte ein mutmaßlicher Brief Epsteins, in dem dieser Trump nachsagt, er “begrapsche” gerne “junge, attraktive Mädchen”. Das US-Justizministerium nannte das Schreiben “gefälscht” und warnte vor “unwahren” Behauptungen über den Präsidenten. Trump selbst hatte seine Verwicklung in die Epstein-Affäre kürzlich erneut heruntergespielt. “Alle waren mit diesem Mann befreundet”, sagte er zu Reportern.

Nicht nur Politiker waren mit Epstein in Kontakt

Bisher von der Trump-Regierung veröffentlichte Fotos aus den Epstein-Akten hatten häufig den früheren Präsidenten Bill Clinton von der Demokratischen Partei gezeigt. Auch andere als “links” geltende Prominente waren darauf zu sehen, wie etwa Regisseur Woody Allen, Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger oder Microsoft-Gründer Bill Gates. Ein strafbares Verhalten ist in keinem der Fälle zu erkennen.

Epstein-Akten

Demonstranten fordern die Veröffentlichung der Epstein-Akten

Die Epstein-Akten sind eine Sammlung von Dokumenten, die die kriminellen Aktivitäten des amerikanischen Finanziers und verurteilten Kinderschänders Jeffrey Epstein und seiner Komplizen detailliert beschreiben.

Während seines Präsidentschaftswahlkampfs 2024 brachte Donald Trump die Idee ins Spiel, die Epstein-Akten zu veröffentlichen. Später erklärte er jedoch, die Akten seien Fälschungen von Mitgliedern der Demokratischen Partei. Epsteins langjährige und öffentlich bekannte Freundschaft mit Trump und anderen einflussreichen und wohlhabenden Persönlichkeiten führte zu zahlreichen Verschwörungstheorien über den Inhalt der Akten. Im November 2025 veröffentlichten die Demokraten im Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses (offiziell: Ausschuss für Aufsicht und Rechenschaftspflicht des US-Repräsentantenhauses) eine Reihe von E-Mails mit Bezug zu Epstein. Darin schrieb er unter anderem: „Der Hund, der nicht gebellt hat, ist Trump“ und erwähnte, Trump habe „Stunden“ mit einem der Opfer verbracht.

Am 18. November 2025 verabschiedete das Repräsentantenhaus mit 427 zu 1 Stimmen den „Epstein Files Transparency Act“. Der Senat stimmte dem Gesetzentwurf noch am selben Tag einstimmig zu und leitete ihn am nächsten Morgen an Präsident Trump weiter. Trump unterzeichnete das Gesetz umgehend und verpflichtete das Justizministerium damit offiziell zur Freigabe der Akten innerhalb von 30 Tagen. Das US-Justizministerium veröffentlichte bis zum im Gesetz festgelegten Stichtag, dem 19. Dezember 2025, einige, aber nicht alle Epstein-Akten. Diese teilweise Freigabe der Akten verstieß gegen US-amerikanisches Recht, da die Frist am 19. Dezember nicht eingehalten wurde, und stieß auf parteiübergreifende Kritik. Stand Januar 2026 waren weniger als 1 % der Akten öffentlich zugänglich.

Bill Gates und Epstein

Teresa Helm et al. gegen Epsteins Nachlass (2019)

Teresa Helm et al. gegen Epsteins Nachlass (2019). Fünf Frauen (Teresa Helm, Annie Farmer, Maria Farmer, Juliette Bryant und eine nicht identifizierte Frau), vertreten durch David Boies, verklagten Epsteins Nachlass im November 2019 vor dem Bundesbezirksgericht in Manhattan. Sie beschuldigten ihn der Vergewaltigung, Körperverletzung und Freiheitsberaubung und forderten einen nicht näher bezifferten Schadensersatz.

Juliette Bryant

BREAKING EXCLUSIVE: “I Think Bill Gates Is The Boss,” Epstein Survivor Claims Gates Was The One Running The Entire Multifaceted Operation!

Juliette Bryant spricht mit Alex Jones über den Missbrauch, den sie nach ihrer Entführung auf die berüchtigte Insel Little Saint James erlitten hat. „Ich glaube, Bill Gates ist der Boss, der Drahtzieher, in der Epstein-Affäre!“ Zitat: Juliette Bryant

BREAKING EXCLUSIVE: “I Think Bill Gates Is The Boss,” Epstein Survivor Claims Gates Was The One Running The Entire Multifaceted Operation!
https://banned.video/watch?id=6966d35fec19cd396921c299
https://madmaxworld.tv/watch?id=6966d35fec19cd396921c299

Laut einem FBI-Dokument sagte Trump, „jeder“ habe von Epstein gewusst

RTL Nieuws

Ein kürzlich entdecktes FBI-Dokument wirft Fragen darüber auf, was US-Präsident Donald Trump über Jeffrey Epsteins sexuellen Missbrauch wusste. Nachdem die ersten Anschuldigungen gegen Epstein im Jahr 2006 öffentlich wurden, soll er einem Polizeichef gesagt haben, dass „jeder“ davon gewusst habe.

Trump bestreitet, von den Verbrechen gewusst zu haben. Ihre Freundschaft soll vor Epsteins erster Verhaftung geendet haben. Das Justizministerium veröffentlichte kürzlich zahlreiche Akten zu dem verurteilten Sexualstraftäter. Auch Trump ist darin enthalten.

Der Fall beinhaltet eine Zusammenfassung eines FBI-Verhörs mit dem Polizeichef von Palm Beach, Michael Reiter, aus dem Jahr 2019. Laut Reiter sagte Trump: „Gott sei Dank haben Sie ihn gestoppt; jeder wusste ja schon, dass er das tat.“

Dem Dokument zufolge sagte Trump auch, dass Leute in New York von Epstein wussten. Er soll außerdem gesagt haben, er sei einmal in der Nähe von Epstein gewesen, als Teenager anwesend waren, und habe den Ort dann verlassen.

Ghislaine Maxwell

Trump soll außerdem gesagt haben, Ghislaine Maxwell, Epsteins Ex-Freundin und Komplizin, sei „böse“. Maxwell verbüßt ​​eine 20-jährige Haftstrafe wegen ihrer Beteiligung am Missbrauch von Minderjährigen. Reiter bestätigte die Details des Interviews gegenüber dem Miami Herald, der das Dokument als erstes veröffentlichte.

Auf Nachfrage zu dem Gespräch erklärte das Justizministerium, es habe von dem Dokument keine Kenntnis gehabt. Das Weiße Haus beharrt darauf, dass Trump die Freundschaft „ehrlich und transparent“ beendet habe. „Es handelte sich um ein Telefonat, das möglicherweise 2006 stattfand“, sagte ein Sprecher. „Ich kenne die Antwort auf diese Frage nicht.“

Jeffrey Epstein besaß jahrelang eine Privatinsel auf den Amerikanischen Jungferninseln. Die Insel, bekannt als „Epstein-Insel“, gilt als der Ort, an dem viele seiner Verbrechen stattfanden.

Epstein-Insel‘ Little Saint James

Little Saint James ist eine Insel, die zum US-Außengebiet der Amerikanischen Jungferninseln gehört. Sie wurde als Wohnsitz Jeffrey Epsteins bekannt. Die Nachbarinsel Great Saint James liegt gut 230 Meter nordwestlich von Little Saint James und ist von dieser durch den Saint James Cut getrennt. Sie liegt zwischen Little Saint James und der sehr viel größeren Hauptinsel Saint Thomas. 400 Meter südöstlich liegt Dog Island, getrennt durch den Dog Island Cut. Little Saint James gehört ebenso wie Great Saint James und Dog Island zum Distrikt Saint Thomas und damit zum Subdistrikt East End. Die Insel wird am häufigsten als Epstein-Insel bezeichnet.

Epstein war ein israelischer Spion, behauptet eine FBI-Quelle

Harriet Williamson

‘Mossad Spion – Jeffrey Epstein’

Der milliardenschwere Pädophile finanzierte auch die israelischen Streitkräfte und eine Wohltätigkeitsorganisation für illegale Siedlungen. Jeffrey Epstein war laut den neuesten Dokumenten, die das US-Justizministerium im Zusammenhang mit dem verstorbenen Sexualstraftäter veröffentlichte, für den israelischen Geheimdienst Mossad tätig. Die neuesten Akten enthalten einen FBI-Bericht des Büros in Los Angeles aus dem Jahr 2020, in dem detailliert beschrieben wird, dass ein vertraulicher Informant „überzeugt war, dass Epstein ein eingeschleuster Mossad-Agent war“. Dem Bericht zufolge wurde Epstein vom Mossad „zum Spion ausgebildet“. Zudem wird behauptet, dass Epstein über seinen persönlichen Anwalt Alan Dershowitz Verbindungen zu US-amerikanischen und verbündeten Geheimdienstoperationen unterhielt. FBI-Dokumente belegen, dass Epstein Organisationen mit Verbindungen zum israelischen Militär finanzierte, darunter die Gruppe „Friends of Israel Defense Forces“, die „Spenden für aktive Soldaten und Veteranen der israelischen Verteidigungsstreitkräfte sammelt“, sowie den Jüdischen Nationalfonds (JNF). Der JNF ist eine Wohltätigkeitsorganisation, die jüdische Siedlungen im besetzten Westjordanland unterstützt und finanziert. Diese Siedlungen sind nach internationalem Recht illegal. Der britische Zweig des JNF führt den ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair als Ehrenpatron. Spekulationen über Epsteins Verbindungen zum israelischen Staat und zu Geheimdiensten wurden unter anderem durch seine enge Freundschaft mit Ehud Barak, dem ehemaligen israelischen Premierminister, angeheizt. Barak pflegte auch nach Epsteins erster Verhaftung wegen Kindesmissbrauchs weiterhin Kontakt zu ihm, was er später bereute. Am Freitag, dem 6. Februar, reagierte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu auf die Behauptungen auf X mit den Worten: „Jeffrey Epsteins ungewöhnlich enge Beziehung zu Ehud Barak deutet nicht darauf hin, dass Epstein für Israel gearbeitet hat. Sie beweist das Gegenteil.“ Laut geleakten E-Mails von Barak, die in mehreren Recherchen von Drop Site News im Jahr 2025 veröffentlicht wurden, vermittelte Epstein außerdem ein Sicherheitskooperationsabkommen zwischen den Regierungen Israels und der Mongolei sowie zwischen Israel und der Elfenbeinküste. Baraks Korrespondenz lässt auch vermuten, dass Epstein während des syrischen Bürgerkriegs Bemühungen zur Öffnung eines inoffiziellen Kommunikationskanals zwischen Israel und dem Kreml unterstützte.

Tod von Jeffrey Epstein

Epstein auf seinem letzten Polizeifoto, 8. Juli 2019 (im Alter von 66 Jahren)

Der Tod von Jeffrey Epstein. Der Tod des US-amerikanischen Finanziers und verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein ereignete sich am 10. August 2019. Wärter gaben an, Epstein um 6:30 Uhr morgens leblos in seiner Zelle im Metropolitan Correctional Center in New York City gefunden zu haben. Er hing an der Bettkante seiner Zelle, wo er auf seinen Prozess wegen Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung wartete. Nachdem die Wärter angeblich Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt hatten, wurde er mit Herzstillstand ins New York Downtown Hospital gebracht, wo er um 6:39 Uhr für tot erklärt wurde. Der New Yorker Gerichtsmediziner und der Generalinspektor des Justizministeriums kamen zu dem Schluss, dass Epsteins Tod ein Suizid durch Erhängen war. Epsteins Anwälte fochten die Schlussfolgerung des Gerichtsmediziners an und leiteten eigene Ermittlungen ein, für die sie den Pathologen Michael Baden engagierten.

Nachdem er zunächst Verdacht geäußert hatte, bezeichnete Justizminister William Barr Epsteins Tod als „eine Verkettung unglücklicher Umstände“. Sowohl das FBI als auch der Generalinspektor des Justizministeriums untersuchten die Umstände seines Todes. Die diensthabenden Wärter wurden später wegen mehrfacher Urkundenfälschung angeklagt. Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens warfen dem Bundesgefängnisamt Fahrlässigkeit vor; mehrere Abgeordnete forderten Reformen des Bundesgefängnissystems. Daraufhin entließ Barr den Direktor des Amtes.

Infolge von Epsteins Tod wurden alle Anklagen gegen ihn fallen gelassen, und die laufenden Ermittlungen wegen Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung verlagerten den Fokus auf seine mutmaßlichen Komplizen, insbesondere auf Ghislaine Maxwell, die im Juli 2020 verhaftet und angeklagt und am 29. Dezember 2021 in fünf Anklagepunkten im Zusammenhang mit Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung verurteilt wurde. Ein weiterer Komplize, Jean-Luc Brunel, wurde 2020 von den französischen Behörden verhaftet und beging später Selbstmord.

Aufgrund von Verstößen gegen die üblichen Gefängnisvorschriften in der Nacht von Epsteins Tod, dem Ausfall zweier Kameras vor seiner Zelle und seinen Behauptungen, kompromittierende Informationen über einflussreiche Persönlichkeiten zu besitzen, nährte sein Tod Spekulationen und Verschwörungstheorien über einen möglichen Mord. Andere Theorien behaupteten, sein Tod sei vorgetäuscht gewesen. Im November 2019 führte die umstrittene Natur seines Todes zum Meme „Epstein hat sich nicht selbst getötet“. Meinungsumfragen deuten darauf hin, dass nur ein geringer Prozentsatz der Amerikaner an einen Selbstmord Epsteins glaubt; in einer solchen Umfrage gaben 16 % der Befragten an, sie glaubten an einen Selbstmord, 45 % hielten ihn für ermordet und 39 % waren unentschlossen.

Epstein hat sich nicht selbst getötet

Graffito an einer Überführung der Interstate 71N in CincinnatiOhio (2019)

Der Satz Epstein didn’t kill himself (englisch für „Epstein hat sich nicht selbst getötet“) steht für die These, der US-amerikanische Finanzier und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein habe nicht wie offiziell dargestellt Suizid begangen, sondern sei in seiner Gefängniszelle ermordet worden, um seine Aussagen vor Gericht zu verhindern. Die teilweise als Verschwörungstheorie angesehene Behauptung verbreitete sich schnell in den sozialen Medien und gilt als Internetphänomen.

“Epstein didn’t kill himself!” -> “Really?…Who cares?”

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